Schlagwort-Archive: Stifterpost

stifterpost-extra-das-jahr-2016

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
liebe Stifterinnen und Stifter,

das ist so ein Geschichte mit dem Dezimalsystem: Da ist die Fünf eine halbrunde und die 10 eine runde Zahl und die 100 schaut schon ziemlich betagt aus. Hätten wir, zum Beispiel, ein Duodezimalsystem, dann wäre ein Dutzend rund und ein halbes Dutzend halbrund, 60 jünger als 90 oder 120 und so weiter. Ein Tredezimal …
Wie auch immer: Dieser Jahresbericht ist der fünfte digitale und das sei in aller Form angemerkt. Außerdem sei in aller bescheidenen Freude darauf verwiesen, dass die Bürgerstiftung auch im vergangenen Jahr ein ganzes ABC von Themen und Projekten (siehe unten) beschäftigt hat. Beteiligt daran waren neben all den Projektträgerinnen und -trägern 58 Zeitspenderinnen und Zeitspender und das Konto der Bürgerstiftung konnte sich über erfreuliche 19.929,03 Euro von 50 Spenderinnen und selbstverständlich auch Spendern freuen. Damit die Mengenlehre auch noch zum Zug kommt: Es gibt eine erfreuliche Schnittmenge von beiden. Allen diesen großzügigen Menschen dankt die Bürgerstiftung von ganzem Herzen.
Was die genannten Zahlen bewirkt haben, das können Sie jetzt, Monat für Monat, betrachten.

Dabei wünscht Ihnen viel Vergnügen

Ihr

unterschriftknapp klein

Dr. Adalbert Knapp

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Das Gedicht

Ausgewählt und kommentiert von Hans-Joachim Gelberg
.
Haiku aus dem Nachlass von Josef Guggenmos
.
Rätsel Augenblick,
dich, Fülle, darf ich preisen,
einen Atem lang.
.Du lobst den Tag schon
vor Tag. Soll man’s? Du wagst es!
Amsel, du schwarze!
.
Frag nicht die Felsen,
die Schweiger. Frag „Was ist Glück?”
Falter und Fohlen.
.
Kunstwerk Spinnennetz
mir im Weg. Mich verneigend
geh ich unten durch.
.

Foto: Alexa Gelberg

Haiku sind kurz, sagen aber viel und machen einsichtig. Oft sind es wunderbare Augenblicke, „einen Atem lang”. Diese uralte japanische Kurzform des Gedichts besteht aus 17 Silben, aufgeteilt in drei Zeilen (5-7-5). Immer wieder ein feines Spiel mit dem Ernst des Lebens.
In seinen letzten Lebensjahren hat Josef Guggenmos unzählige Haiku verfasst, die größtenteils aus seinem Nachlass veröffentlicht wurden. Für ihn wurde es die schönste Form, sein tägliches Erleben zu befragen. Er liebte die Natur, die Tiere, besonders die unscheinbaren Dinge. Und war ein stiller Beobachter. Auch seine Gedichte für Kinder spielen hintergründig mit Worten und stellen Fragen wie: „Was denkt die Maus am Donnerstag?” So heißt auch sein Buch mit Gedichten für Kinder, das ihn bekannt machte.

Josef Guggenmos kam 1922 in Irsee (Allgäu) zur Welt. Den Krieg überlebte er als Funker. Nach seinem Studium ging er für ein Jahr nach Finnland, wo er in einer Gärtnerei arbeitete. Er war Lektor, Übersetzer, Erzähler, vor allem aber Lyriker, ein Autor, der etwa 50 Bücher veröffentlicht hat. Die meiste Zeit seines Lebens lebte er in seinem Geburtshaus. Mit Frau und drei Töchtern. Zu seinem 80. Geburtstag ehrte ihn seine Heimatgemeinde mit der Ehrenbürgerschaft. Der Kinderliteratur hat er Bleibendes gestiftet. Für seine Sammlung „Was denkt die Maus am Donnerstag?” und für viele weitere Gedichte wurde er mehrfach ausgezeichnet. Manches in seinen hintergründigen Gedichten mag an Morgenstern und Ringelnatz erinnern. So gesehen ist er ein bedeutender Lyriker, wenngleich dies bislang noch nicht erkannt wurde.

Januar

Bürgerstiftung unterstützt Weiterbau des Skaterparks

Mit dem ersten Bauabschnitt eines Skaterparks wurde 2013 der Grundstein gelegt, auf dem der Weiterbau der Minirampe mit Unterstützung der Bürgerstiftung Weinheim am 14. und 15. November 2015 erfolgte. Wie schon zuvor legten hier die Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Hand an. Beim Weiterbau der Skateranlage zusammen mit dem Verein Boardsport Weinheim e. V. und dem Stadtjugendring Weinheim e. V. beteiligten sich auch sechs geflüchtete junge Männer.
In zwei Tagen wurde der Anbau der Anlage fertiggestellt. Seit Januar ist nicht nur die Halfpipe mit hohem Schwierigkeitsgrad für die Skater aus Weinheim nutzbar, sondern auch der etwas leichter zu befahrende Anbau.

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Februar

Weinheims Alter Friedhof – Ideenwerkstatt

Eine von der Bürgerstiftung und der Stadt Weinheim veranstaltete Ideenwerkstatt am 16. Februar im Foyer der Stadthalle widmete sich dem Thema „Neues für den Alten Friedhof”.

Mehr als 90 Interessierte hatten sich eingefunden und beteiligten sich an Gruppengesprächen zu den Themen „Nutzung”, „Pflege und Gestaltung” und „Kommunikation und Organisation”. Bei den Berichten aus den einzelnen Gruppen wurde im Plenum sehr deutlich, dass viele der Besucher nicht etwas Neues, sondern die Grundstruktur des Alten Friedhofs erhalten wollten. 15 Besucher des Abends waren bereit, sich ganz praktisch in anstehende Aufgaben mit einzubringen. Am Ende waren alle Beteiligten sich einig: Es war ein gelungener, vielversprechender Neustart für die Erhaltung und Gestaltung des Alten Friedhofs.

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„Was wäre, wenn … ?” Dritte Theatertage für Grundschulen

„Ich wünsche mir, dass die Welt aus Schokolade besteht” – so lautet so mancher Wunsch eines Schülers. Was wäre aber, wenn dieser Wunsch wahr würde? Mit dieser und weiteren Fragen beschäftigten sich die diesjährigen Theatertage vom 24. – 26. Februar. Bereits das dritte Mal hatten fünf Grundschulen aus Weinheim die Möglichkeit, mit professioneller Hilfe den Kindern das Theater näherzubringen.

Ein besonders herzlicher Dank ging an die Sponsoren: die Schirmherrin Ingrid Noll, die dieses Jahr wegen einer Lesereise verhindert war und darum nur in Gedanken dabei sein konnte, die Volksbank Weinheim Stiftung, die „Freunde und Förderer der Kultur in Weinheim e. V.” und private Unterstützer.

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Das Porträt: Fred End

Schüler schreiben für die Stifterpost
Seit mehreren Jahren schreiben Schüler des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums für die Stifterpost. Im März begann Fred End seine Reportertätigkeit mit einem Bericht über das Theaterfest der Grundschulen.
Fred End schreibt über sich: „Ich wurde am 8. August 2001 in Hongkong geboren und besuche mittlerweile die neunte Klasse des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums. Ich interessiere mich sehr für die Sprachen, die ich in der Schule lerne: Englisch, Französisch und Spanisch. Auch die Länder und Kulturen dieser Sprachen beschäftigen mich intensiv. Außerhalb der Schule gehe ich gerne laufen oder, wenn das Wetter es zulässt, am See schwimmen. Mit der Bürgerstiftung bin ich das erste Mal durch Frau Endriß in Kontakt gekommen. Ich freue mich darauf, weiterhin über die Projekte der Bürgerstiftung zu berichten.”

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Erfolgreiches Seminar für Eltern, Erzieherinnen und Tagespflegepersonen

Unter der Federführung von Stiftungsrat Dr. Peter Schuster bietet die Bürgerstiftung von Februar bis Juli zum sechsten Mal ein Elternseminar in Zusammenarbeit mit der gynäkologischen Abteilung der GRN-Klinik und dem Psychologischen Institut der Universität Heidelberg an.
An fünf Abenden haben sich Eltern, Großeltern, Erzieherinnen und Tagesmütter mit der kindlichen Entwicklung in den ersten Lebensjahren theoretisch und praxisnah auseinandergesetzt.

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März

Basar 2016

Die Basarmanagerin Iris Thomsen fasste den diesjährigen Basar der Bürgerstiftung wie folgt zusammen:
„Wir können doppelt stolz auf uns sein. Wir haben nicht nur das Ergebnis von 2.030 Euro erreicht, davon 248 Euro für Kaffee und Kuchen, wir haben auch vielen Menschen wertvolle Sachen zu ganz günstigen Preisen verkauft. Es gab viele strahlende Gesichter. Im gleichen Verhältnis wie die Weinheimer Bevölkerung im letzten Jahr gewachsen ist, so ist auch unser Publikumskreis gewachsen.”

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April

Iris Thomsen nach acht Vorstandsjahren verabschiedet

Iris Thomsen – geb. 1965, verheiratet, Mutter von zwei Kindern, seit 1994 Referentin in Buchführung und Steuerrecht, Fachbuchautorin und kaufmännische Leiterin eines Bauträgerunternehmens – war seit 2008 Vorstandsmitglied bei der Bürgerstiftung Weinheim. Zum 31. März 2016 hat sie aus beruflichen Gründen dieses Amt niedergelegt. Die Bürgerstiftung bedankt sich ganz herzlich bei Iris Thomsen für ihre achtjährige Mitarbeit in der Führung der Stiftung, ganz besonders dafür, dass sie auch künftig in der Bürgerstiftung Weinheim beim Basar und der Weihnachtsbaumaktion leitend tätig sein will.

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Präsentation des Buches „Weinheims Alter Friedhof”

Im April stellte die Bürgerstiftung im voll besetzten Bürgersaal des Alten Rathauses das neue Buch über den Alten Friedhof vor. In Zusammenarbeit mit dem Verlag Regionalkultur stellte die Bürgerstiftung das Werk der Autoren Alexander Boguslawski, Siegfried Demuth und Ute Haizmann vor.

Adalbert Knapp, Andrea Sitzler, Alexander Boguslawski, Ute Haizmann, Siegfried Demuth

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Mai

Grube Marie erhält Stromanschluss

Nachdem im letzten Jahr die Gemeinde Hirschberg im Kohlbachtal den Waldkindergarten mit Strom- und Wasseranschluss ausstattete, entstand in der Arbeitsgemeinschaft Altbergbau Odenwald die Idee, die Stromleitung in der Trasse des Forstweges um 300 Meter bis zur Grube Marie zu verlängern und dort endlich für eine gute Beleuchtung zu sorgen. Schnell fanden sich in der Stadtverwaltung Weinheim und der Ortsverwaltung Hohensachsen, in der Bürgerstiftung Weinheim, dem Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald und der Gemeinde Hirschberg Unterstützer, die das Projekt finanziell absicherten. Im Mai konnten nun die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft die Leitung innerhalb von drei Tagen in den Boden bringen.

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Juni

Probenwochenende in der Musikakademie Schloss Weikersheim 2016

Mit der diesjährigen Fahrt hat die Musikschule Badische Bergstraße bereits zum zehnten Mal ein Probenwochenende in der Musikakademie Schloss Weikersheim durchgeführt. Jedes Jahr können die interessierten Gruppen mit ihren jeweiligen Gruppenleitern intensiv neue Stücke einstudieren und am bestehenden Programm feilen. Dieses Angebot wird gerne wahrgenommen. Bei Lehrkräften wie Jochen Pöhlert, Ralf Fändrich, Monika Luzie Weinmann und Barbara Pfliegensdörfer kann man schon von einer Tradition sprechen, an den Musizierwochenenden teilzunehmen. Begonnen hatte alles vor 10 Jahren mit einer Spende von Dr. Heinrich Hornef. Seitdem fördert Herr Dr. Hornef regelmäßig das Probenwochenende. Auch die Bürgerstiftung Weinheim unterstützt die Weikersheim-Fahrt seit vielen Jahren. Die Musikschule ist sehr dankbar für diese Unterstützung!

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Bürgerstiftung leistet Anschub-Finanzierung für Auftritt in Imola

„Europa der Künste!” Dies war einst der programmatische Slogan des EU-Projektes „Europa der Regionen”. Junge Musiker aus Weinheim und Imola sind seit über 20 Jahren fleißige Baumeister an dieser kulturellen Brücke. Der Stadtjugendring Weinheim und sein Mitgliedsverband „CreActiv” haben mit ihren italienischen Partnern von der Comune Di Imola eine nachhaltige Begegnungs-Kultur aufgebaut. Diese führte letztendlich zur offiziellen Städtepartnerschaft. 2016 erhielt das Festival den EFFE Award der Europäischen Union. EFFE steht für „Europäische Festivals – Festivals für Europa”.

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Nachrichten von der Veggie-Gruppe

Das „Veggie-Team” war im Juni zu Besuch bei zwei 4. Klassen in der Hans-Joachim-Gelberg-Grundschule in Lützelsachsen. Claudia Boss-Teichmann, Katja Görtz und Wolfgang Zotz informierten, wie Ernährung, Fleisch, Gesundheit, Klima, Umwelt, Tierschutz und Genuss zusammenhängen. 34 Schülerinnen und Schüler machten erfreulich interessiert und aufmerksam mit, fragten viel, konnten Küchenkräuter riechen und schmecken und mithelfen, ein frisches vitaminreiches Mixgetränk (Smoothie) herzustellen aus Banane, Apfel, Zitrone, Rosinen, Gurken, Salat; es schmeckte den Kindern köstlich.

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Juli

Eine Reise um die Welt

 

Viertes Singfest der Bürgerstiftung

„Es war ein ganz tolles Erlebnis für alle Beteiligten! Wir kommen in zwei Jahren wieder!” So lautete einstimmig das Urteil nach dem vierten Singfest am Mittwoch, dem 13. Juli. Die Kinder von 13 Weinheimer Kindergärten hatten sich auf eine musikalische Reise um die Welt begeben. Eingeladen hatte die Bürgerstiftung Weinheim zusammen mit der Musikschule Badische Bergstraße, der Helen-Keller-Schule und dem Bodelschwingh-Heim. Sie wurden wieder unterstützt von den „Freunden und Förderern der Kultur in Weinheim e. V.” sowie von Soroptimist International, Ortsgruppe Weinheim.
Auch der Seniorenchor des Bodelschwingh-Heims trug passende Kostüme und hatte Porträts vorbereitet. Die Begleitung hatte wieder ein Lehrerorchester der Musikschule Badische Bergstraße gewohnt professionell übernommen.

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Handwerk und Musik verbinden

In der Aula des Berufsschulzentrums fand der Abschluss des Projekts „Handwerk und Musik verbinden” statt, für das die Hans-Freudenberg-Schule den vorjährigen „Gudrun und Karl Heinz Maiwald-Förderpreis” der Bürgerstiftung gewonnen hatte.

In dem Projekt bauten Schülerinnen und Schüler der Hans-Freudenberg-Schule zusammen mit den sogenannten Flüchtlingsklassen seit September 2015 zunächst Cajones – hölzerne Trommeln – und ab Februar 2016 folgte dann die zweite Projektphase. Unter Anleitung des Musiklehrers und Performance-Künstlers Thorsten Gellings lernten die jungen Leute das Trommeln auf den selbstgebauten Instrumenten. Gemeinsames Lernen führte Schüler aus 15 Nationen zusammen und die Musik hat sie zusätzlich verbunden.

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„Auf los geht’s los”

Auch die Johann-Sebastian-Bach-Schule mit ihrem Projekt „Rhythmus, Bodypercussion, Bewegung” war 2015 mit dem „Gudrun und Karl Heinz Maiwald-Förderpreis” der Bürgerstiftung ausgezeichnet worden.

Es ist dies ein Begegnungsprojekt für Schüler und Schülerinnen der Klassen 3 -5, das die Schule in Kooperation mit der Musikschule Badische Bergstraße entwickelt hat. Bei der Abschlussfeier am 14. Juli haben Schüler und Schülerinnen zusammen mit der Projektleiterin Jennifer Drum und der Musiktherapeutin Antje Kohler mit großer Begeisterung und Freude gezeigt, dass Fantasie und Kreativität und Spaß an der Bewegung auch zu größerem Selbstbewusstsein führen.

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SmS: Kinder in Bewegung bei Sport! Spiel! Spaß!

Zum achten Mal verwandelten die im Forum Sport zusammengeschlossenen Sportvereine, Stadt Weinheim und Stadt- und Tourismusmanagement Schlosshöfe und Park in einen riesigen Spielplatz mit jeder Menge Gaudi.
Aufgrund der Unterstützung durch die Volksbank Weinheim Stiftung und die Bürgerstiftung war die Teilnahme an den 22 Stationen kostenlos.
1100 Kinder sind zur großen Sportreise angetreten, 720 haben den Parcours mit mindestens 11 Stationen geschafft und erhielten Goldmedaillen – so viele wie noch nie.

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Nachbarschaftstreff beim AWO-Haus eingeweiht

Als vor gut eineinhalb Jahren die Trauerweide beim Haus der AWO Rhein-Neckar gefällt werden musste, war dem Namen des Baumes gemäß die Trauer bei Einwohnern und Nachbarschaft groß. Inzwischen lädt im wahrsten Sinn von Nachhaltigkeit ein neuer kleiner Garten mit Bänken und einem neu gepflanzten Ahorn zum Verweilen ein. Viele Sponsoren haben dies ermöglicht. Ihnen dankte bei der Übergabe Kreisgeschäftsführer Manfred Weißkopf und lud Nachbarn, Bewohner und Mitarbeiter zur beschaulichen Nutzung ein.

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Hohensachsen – Schulchor und Instrumental-AG

„Die beiden AGs haben wöchentlich jeweils eine Schulstunde Probe”, berichtet Schulleiterin Anja Hott über die von der Bürgerstiftung geförderte Arbeitsgemeinschaft, „der Schulchor kann von allen Schülern der 2. – 4. Klasse und die Instrumental-AG von allen Schülern der 3. und 4. Klasse wahrgenommen werden. Für die Instrumental-AG steht ein großes Orff-Instrumentarium zur Verfügung. Zusätzlich können alle Kinder, die ein Instrument spielen, dieses mitbringen und sich damit an der AG beteiligen. Ungefähr ein Drittel der Schulkinder nimmt an den beiden AGs teil. Die beiden AGs bestehen seit 1998 und sind ein Aushängeschild der Schule. Schließlich sind sie aus dem kulturellen Leben der Gemeinde Hohensachsen und aus dem Schulalltag nicht mehr wegzudenken.”

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August

Katja Hoger neu im Vorstand der Bürgerstiftung

Katja Hoger, Rektorin der Waldschule und Geschäftsführende Schulleiterin der Weinheimer Grund-, Werkreal-, Real- und Sonderschulen und begeisterte Schauspielerin, wurde am 14. Juli vom Stiftungsrat der Bürgerstiftung Weinheim in den Vorstand der Stiftung gewählt.
Nachdem ihre eigene Schule von den geförderten Theatertagen für Grundschulen schon mehrmals profitiert hat und ihr überdies die Moderation beim Jubiläum der Bürgerstiftung viel Freude bereitet habe, möchte sie gerne etwas zurückgeben und deshalb bei der Bürgerstiftung mitarbeiten – zum Beispiel im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Knapp freut sich auf eine bestimmt produktive Zusammenarbeit.

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September

Dritter SAFE-Elternkurs erfolgreich beendet

Den SAFE-Elternkurs 2015/16 führten wie bisher Tatjana Schäfer (Dipl.-Sozialpädagogin) und Karin Biedert (Hebamme) durch. Sechs Paare und eine werdende Mutter nahmen daran teil. Es kamen in dieser Zeit sechs Jungen und zwei Mädchen gesund zur Welt. Menschen aus allen sozialen Schichten mit verschiedenen beruflichen und finanziellen Hintergründen, darunter drei Personen mit Migrationshintergrund, nahmen daran teil.
Ein Teil der Honorarkosten sowie die Verpflegung der Teilnehmer während der Kurstermine wurden von der Bürgerstiftung Weinheim und der Freudenberg Stiftung gefördert.

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Viel Leben im Alten Friedhof

„Gemeinsam Denkmale erhalten” war das Motto des diesjährigen Tags des offenen Denkmals, der sich nicht nur in Weinheim zum Publikumsrenner entwickelt hat. Auch im Alten Friedhof in Weinheim, wohin die Bürgerstiftung zu drei Führungen eingeladen hatte, wurde der Tag gut angenommen. Rund 100 Besucherinnen und Besucher kamen, um sich von Dr. Alexander Boguslawski etwas von der langen Geschichte des Friedhofs und der noch verbliebenen Gräber aus dem 19. Jahrhundert erzählen zu lassen. Aber auch Siegfried Demuth hatte viel Publikum, als er darüber sprach, wie viele Pflanzen und Tiere zu den jeweiligen Jahreszeiten auf dem Alten Friedhof zu sehen sind.

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Freiwilligentag im Alten Friedhof: 40 Helfer von vier bis 89 Jahren

40 Helferinnen und Helfer waren am Freiwilligentag der Metropolregion dem Ruf der Bürgerstiftung Weinheim gefolgt und haben von 10 Uhr morgens bis zum frühen Nachmittag im Alten Friedhof an der Peterskirche gegärtnert und geputzt.
Eine Kindergruppe vom Mitmachzirkus beim Ebert-Parkhotel war ebenso vertreten und fleißig dabei wie Flüchtlinge aus Afrika und eine vierköpfige Familie aus Bosnien. Der jüngste Helfer war vier, der älteste 89 Jahre alt.

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Bürgerstiftung Weinheim erhält erneut Gütesiegel

Am 30. September bekam die Bürgerstiftung Weinheim im Rahmen des Bürgerstiftungskongresses des Arbeitskreises Bürgerstiftungen und der Festveranstaltung zum Jubiläum der Bürgerstiftungsbewegung zum vierten Mal das Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen verliehen. Sie ist damit eine von 307 Bürgerstiftungen in Deutschland, die das Gütesiegel tragen.

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Spracherwerb durch Theaterspiel

Von Januar bis zum September 2016 nahmen zwischen acht und 20 jugendliche Flüchtlinge an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule an dem Projekt „Spracherwerb durch Theaterspiel” teil. Leiterin des Projekts, das von der Freudenberg Stiftung und der Bürgerstiftung finanziert wurde, war Felicitas Vajna, Theaterpädagogin und Schauspielerin. Der Schulleitung der Dietrich–Bonhoeffer-Werkrealschule und der Leiterin ging es dabei um eine zusätzliche Motivation fu¨r geflüchtete Schüler, neben dem klassischen Lernen mit Arbeitsblättern und Tafelanschrieben einen Raum zu schaffen, in dem die deutsche Sprache in Aktion angewandt wird.

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Oktober

Stifterforum 2016

Beim Stifterforum am 6. Oktober konnte Stiftungsratsvorsitzender Johannes Pförtner im Bürgersaal des Alten Rathauses eine große Zahl von Stiftern, Förderern, Kooperationspartnern und Projektbeteiligten begrüßen.
Schwerpunktthema des Abends war die musikalische Förderung durch die Bürgerstiftung: 42.000 Euro für 2000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene konnten seit dem Jahre 2006 zur Verfügung gestellt werden.

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Bürgerstiftung spendet Sitzbänke für den Ruhegarten im Weinheimer Hauptfriedhof

Seit 2012 gibt es im Weinheimer Hauptfriedhof den sogenannten Ruhegarten. Für angemessen gestaltete Sitzbänke um die Platane in der Mitte waren zunächst keine Mittel vorhanden, und so stellte die Bürgerstiftung für die Anschaffung einer ansprechenden Sitzgruppe den Betrag von 4500 Euro zur Verfügung. Inzwischen sind die Bänke aufgestellt und laden die Besucherinnen und Besucher des Friedhofs zum Verweilen, Erinnern und zur Besinnung ein.

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November

Bestandsaufnahme der Grabsteine auf dem Alten Friedhof

Fotodokumentation und Beschreibung des Zustands der Grabmale durch Dr. Alexander Boguslawski und Michael Gerlach

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Rolf-Engelbrecht-Preis für Dieter Gerstner

„Demenzkranke haben ein besonderes Gespür für Stimmungen und Gefühle”, weiß Dr. Florian von Pein, der Chefarzt der GRN-Kliniken für Geriatrische Rehabilitation in Weinheim und Schwetzingen. Demenzkranke seien oft die „Könige der Gefühle”. Das war der Tenor eines erfrischenden Vortrages, den der Mediziner im Weinheimer Rathaus anlässlich der Verleihung des Rolf-Engelbrecht-Preises an Dieter Gerstner hielt. Der 72-jährige Gründer des Runden Tisches Demenz und des Fördervereins Alzheimer, der unermüdliche Kämpfer gegen die Krankheiten des Vergessens, nahm den Preis als dritter Geehrter aus den Händen von Christoph Engelbrecht, dem Sohn des früheren Oberbürgermeisters Rolf Engelbrecht, entgegen und verwies auf viele Partner am Runden Tisch Demenz.

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Pflanzaktion am Alten Friedhof

Auf Anregung eines Helfers am Freiwilligentag bepflanzen Alexander Boguslawski, Ditmar Flothmann, Michael Gerlach und Adalbert Knapp (Erkältung und Bandscheiben hatten die Teilnahmezahl reduziert) Gräber am südöstlichen Aufgang. Die 300 Pflanzen besorgte Elisabeth Schmid, Leiterin Gärten und Grünlagen der Firma Freudenberg. Gespendet wurden die Pflanzen von Elisabeth Bauer, Dr. Ditmar Flothmann und Elisabeth Schmid.

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Spaziergang über den Alten Friedhof bei Kerzenlicht

Am Dienstag, dem 29. November lud die Bürgerstiftung zu einem Lichter-Spaziergang ein. Erschienen sind etwa 40 interessierte Personen, die im wunderschönen Kerzenschein Gedichten wie „Niemand geht unbelohnt” von Peter Rosegger oder „St.-Peters-Friedhof” von Georg Trakl lauschen durften. Vorgetragen wurden diese Poeme von der Schauspielerin Felicitas Vajna. Ivo Shishkov sowie Birgit und Bernard Rummel sorgten als „Ivo & Friends“ für die musikalische Begleitung mit Klassikern wie „Hallelujah” von Leonard Cohen oder „La Complainte de Rutebeuf”. Die Führung leitete Dr. Alexander Boguslawski.

Dezember

Etwa 100 Menschen kamen zur Mahnwache gegen Krieg und Terror auf den Weinheimer Marktplatz

„Wir lassen uns nicht davon abbringen, unsere demokratischen Werte einer weltoffenen und toleranten Gesellschaft zu leben. Wir werden sie noch entschlossener verteidigen.” Sätze wie dieser fielen am 21. Dezember auf dem Weinheimer Marktplatz, wohin das Bündnis „Weinheim bleibt bunt” zu einer Mahnwache gegen Terror und Krieg auf der Welt aufgerufen hatte. Die Veranstaltung war ursprünglich als Mahnwache für die Opfer von Aleppo vorgesehen, hatte aber durch den Anschlag von Berlin eine neue Bedeutung gewonnen. Etwa 100 Menschen waren dem Aufruf gefolgt und mit Kerzen zum Marktplatz gekommen.

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Buntes Weinheim bei den Gewinnern von „Aktiv für Demokratie und Toleranz”

Das „Bunte Festival” anlässlich des NPD-Parteitages im November 2015 hallt in Weinheim und der Region deutlich nach, jetzt auch bundesweit. Das „Bündnis für Demokratie und Toleranz gegenüber Extremismus und Gewalt”, das ein Teil der Bundeszentrale für politische Bildung mit Sitz in Berlin ist, hat das Bündnis „Weinheim bleibt bunt”, dem auch die Bürgerstiftung angehört, jetzt im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz” als „vorbildlich” eingestuft. Diese Auszeichnung ist mit einem Preis in Höhe von 4000 Euro verbunden.

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Weihnachtsbaumaktion

In Weinheim gab es zum siebten Mal die Weihnachtsbaumaktion der Bürgerstiftung.
„Ein großes Kompliment an die Spendenbereitschaft der Weinheimerinnen und Weinheimer!” ist das Resümee der Koordinatorin Margarete Ruoff. Diesmal waren es mit 238 Päckchen 58 mehr als im vergangenen Jahr, und dennoch sind alle Wünsche von den Bäumen gepflückt und liebevoll verpackt worden.

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Augenblick

Im April 2017 wird es fünf Jahre her sein, dass Hans-Joachim Gelberg für die Stifterpost jeweils ein Gedicht aussucht, kurz interpretiert und Informationen über die Autorin oder den Autor gibt. Die Bürgerstiftung hat dieses kleine Jubiläum auf die Idee gebracht, diese Gedichte in einem kleinen Buch zusammenzufassen. Schülerinnen und Schüler des Werner-Heisenberg-Gymnasiums werden die Gedichte illustrieren. Das Buch soll am 22. Juni 2017 vorgestellt werden.

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Finanzen und Statistisches

Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung des Stiftungskapitals seit der Gründung. Unübersehbar ist, dass das Vermächtnis des Ehepaars Maiwald höchst erfreulicherweise dazu beigetragen hat, dass die Bürgersiftung bald über fast ein Million Euro Kapital verfügt, das im Jahr 2016 bei einer Rendite von 2,4 Prozent einen Ertrag von 24.534,24 € Euro erbrachte. Fast könnte man poetisch werden: „So spendet Segen noch immer die Hand des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.”

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Die Anzahl der Projekte war im Jahr 2016 so hoch wie noch nie, das Alphabet beginnt mit A wie Alter Friedhof oder AWO-Außenanlage und geht weiter mit dem 10. Basar, Bodypercussion an der Johann-Sebastian-Bach-Förderschule, Bänken auf dem Hauptfriedhof, Seminar „Denken von der ersten Minute an”, Freiwilligentag der Metropolregion, Gefallenenmahnmal, Grube Marie, „Handwerk und Musik verbinden”, Hausaufgabenhilfe für Flüchtlingskinder, Maiwald-Förderpreis, Musikfreizeit in Weikersheim, Rolf-Engelbrecht-Preis für Runden Tisch Demenz, SAFE-Elternkurs, Singfest mit musikalischer Fortbildung für Erzieherinnen, Skaterpark, SmS – Sport mit Spiel, Theatersprachkurs für Flüchtlingskinder, Dritte Theatertage für Grundschulen, Veggie-Tag und endet mit W wie Weihnachtsbaumaktion. Das Z war noch frei. Man könnte, etwas außerhalb der Systematik, unsere
Zeitstifterinnen und –stifter dafür einsetzen, die an fast jedem der Projekte beteiligt waren bzw. sind.

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Auch die Ausgaben für Projekte 2016 sind preisverdächtig. Dies liegt auch daran, dass manche 2015 geförderten und begonnenen Projekte erst 2016 beendet wurden und somit auch die 2015 zurückgestellten Kosten dafür erst 2016 anfielen.

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Die Verteilung des Geldes für Projekte, die die Bürgerstiftung fördert, und solchen, die sie selbst verantwortlich durchführt, entspricht dem Durchschnitt aller Bürgerstiftungen in Deutschland. Wir sind hier wohl trendy.

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Der folgende „Kuchen” beschreibt die Verteilung der Mittel für eigene Projekte.
Die Spitzenpostion der Weihnachtsbaumaktion zeigt, dass in den sieben Aktionen seit 2011 31.678 Euro von Weinheimerinnen und Weinheimern in Form von Weihnachtsgeschenken für bedürftige Kinder ausgegeben wurden. „Denken von der ersten Minute an”, eines der ersten groß angelegenten Projekte der Bürgerstiftung, stellte sicher, dass seit 2008 alle Erstgebärenden im GRN-Klinikum Weinheim eine Broschüre „Denken von der ersten Minute an” erhielten. Seit 2011 gibt es außerdem jährlich ein Erziehungsseminar mit fünf Abenden. Eine Neuauflage der Broschüre ist für 2017 vorgesehen.

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Höchste Zeit!

Ein herzliches Dankeschön allen Mitwirkenden an der Stifterpost

Dieser Jahresrückblick ist eine Zusammenfassung aller Stifterpostausgaben des Jahres 2016.
Beim Erstellen dieser auch Newsletter genannten Vierteljahresschriften sind immer viele Mitwirkende dabei, die oft erst im Impressum auftauchen. Höchste Zeit, ihnen ganz offiziell und stifterpostöffentlich sehr herzlich zu danken.
Texte formulierten:
Jochen Babist, Karen Backmayer, Alexander Boguslawski, Fred End, Hans-Joachim Gelberg, Roland Kern, Adalbert Knapp, Sabine Nick, Jürgen Osuchowski, Margarete Ruoff, Tanja Schäfer, Ben Schmidt, Paul Schumann, Iris Thomsen, Marianne Volpp, Martin Wetzel, Wolfgang Zotz.

Bilder haben zugeliefert:
Das Porträt von Hans-Joachim Gelberg stammt von Alexa Gelberg.
Weitere Fotos stammen von
Jochen Babist, CreActiv, Dietrich-Bonhoeffer-Schule, Michael Endriß, Gunter Faigle, Gunnar Fuchs, Hans-Freudenberg-Schule, Ivo & Friends, Roland Kern, Uwe Klein, Adalbert Knapp, Ulla Körnig, Musikschule Badische Bergstraße, Martina Reck, Gernot Ruoff, Margarete Ruoff, Tanja Schäfer, Stadtjugendring, A. Schiffner, Andrea Schneider, Wolfgang Zotz.

Um Korrekturen und Eingabe ins System und Systemfragen haben sich gekümmert:
Alexander Boguslawski, Brigitte Burger, Monika Endriß, Gunter Faigle, Marcus Graf und Claudia Werner

Layout und Webdesign:
grafux | grafische dienstleistungen
hans-jürgen fuchs
Web-Hosting & Programmierung:
Shoplogistics GmbH
Marcus Graf

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Impressum

Herausgeberin:

Bürgerstiftung Weinheim

Vorstandsvorsitzender: Dr. Adalbert Knapp
Siegfriedstraße 7
69469 Weinheim

Stellvertretender Vorstandsvorsitzender: Michael Ender
c/o Volksbank Weinheim, Bismarckstraße 1
69469 Weinheim

Kontakt: info@buergerstiftung-weinheim.de

Anerkennung durch das Regierungspräsidium Karlsruhe am 17. November 2005 als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts.

Redaktion: Adalbert Knapp

Texte formulierten:
Jochen Babist, Karen Backmayer, Alexander Boguslawski, Fred End, Hans-Joachim Gelberg, Roland Kern, Adalbert Knapp, Sabine Nick, Jürgen Osuchowski, Margarete Ruoff, Tanja Schäfer, Ben Schmidt, Paul Schumann, Iris Thomsen, Marianne Volpp, Martin Wetzel, Wolfgang Zotz.

Bilder haben zugeliefert:
Das Porträt von Hans-Joachim Gelberg stammt von Alexa Gelberg.
Weitere Fotos stammen von
Jochen Babist, CreActiv, Dietrich-Bonhoeffer-Schule, Michael Endriß, Gunter Faigle, Gunnar Fuchs, Hans-Freudenberg-Schule, Ivo & Friends, Roland Kern, Uwe Klein, Adalbert Knapp, Ulla Körnig, Musikschule Badische Bergstraße, Martina Reck, Gernot Ruoff, Margarete Ruoff, Tanja Schäfer, Stadtjugendring, A. Schiffner, Andrea Schneider, Wolfgang Zotz.

Um Korrekturen und Eingabe ins System und Systemfragen haben sich gekümmert:
Alexander Boguslawski, Brigitte Burger, Monika Endriß, Gunter Faigle, Marcus Graf und Claudia Werner.

Layout und Webdesign:
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stifterpost-nr.-34-januar-2017

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
liebe Stifterinnen und Stifter,

nein, nein, nein! Dieses Thema lassen wir heute ganz weg! Oder doch nicht? Ist es heutzutage noch wichtiger als schon immer, dass Leute sagen, das machen wir einfach, weil es wichtig ist, oder weil es dem oder jenem (und vielleicht auch mir selbst) nützt, vielleicht sogar guttun könnte?
Oder dass, zum Beispiel, so ein Theatersprachprojekt für 20 Kinder ganz wichtig und für eines oder mehrere sogar sehr hilfreich war,
dass Dieter Gerstner sich seit mehr als einem Jahrzehnt darum kümmert, dass Menschen mit Demenz nicht vergessen werden,
dass „Weinheim bleibt bunt” zu einer Mahnwache für die Opfer von Aleppo (die gibt es noch!) und die des scheinbar Irren auf dem Berliner Weihnachtsmarkt aufruft,
dass die 250 Weihnachtspäckchen für Weinheimer Kinder auch ein großes Kompliment an die Spendenbereitschaft der Weinheimerinnen und Weinheimer sind,
dass in der Reihe „Weinheim und die Welt” der Abend „Menschenwürde und Scham: Ein Thema für die Arbeit mit Flüchtlingen?” nicht ganz daneben ist,
dass „Ivo & Friends” sich als „persönlich-musikalisches Integrationstrio” sehen,und
dass Gunter Faigle zur Bürgerstiftung Weinheim „beträchtlicher sozial-, kultur- und kommunalpolitischer Rang” einfällt … Hoppla, das geht jetzt zu weit, eigenlobmäßig.

Also, frisch voran, Zivilgesellschaft: „Wir schaffen die!”

Ihr

Dr. Adalbert Knapp

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Mit freundlicher Unterstützung

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Das Gedicht

Ausgewählt und kommentiert von Hans-Joachim Gelberg

Größe des Menschen

Nimm nur die Berge, die abträgt der Regen
Und schwemmt sie flußwärts ins Meer wie nichts
.
Oder das Meer selber, das schiffemordende
In der Sturmflut, wie es die Inseln wegleckt
.
Oder wenn aufbrechen die Wunden der Erde
In Vulkanen, städtebegrabenden Massen
.
Oder auch, von denen wir wieder hörten:
Den länderzertrümmernden Erdbeben
.
– sie alle übertrifft der Mensch
in seiner Zerstörungskraft
.
Wolf Biermann

Foto: Alexa Gelberg

Da ist Aufschrei und Klage. Das Gedicht von der vermeintlichen Größe des Menschen wurde 1977 veröffentlicht. Damals schwelte atomare Bedrohung. Und nun? Der Mensch mit seiner übermächtigen Technik und Erfindungskunst verharrt in maßloser Zerstörungssucht. So ist dieses Gedicht die reine Wahrheit. Biermanns Ausbürgerung aus der DDR 1976 wirkte wie ein Signal und öffnete dem Liedermacher die Weltbühne. Viele seiner Gedichte sind autobiographisch geprägt. Immer wieder singt er den Widerspruch, gibt vielfältige Antwort: „Warte nicht auf bessere Zeiten!” Im Lied für den Lyriker Peter Huchel rät er: „Du lass dich nicht verbrauchen / Gebrauche Deine Zeit”. 1936 in Hamburg geboren, übersiedelte er mit 16 Jahren in die DDR. November 2016 feierte er den 80. Geburtstag und veröffentlichte dazu seine 500-seitige lesenswert aufregende Autobiographie.
Ausgezeichnet wurde er u. a. mit dem Heinrich-Heine- und dem Georg-Büchner-Preis.

Hans-Joachim Gelberg

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Nachgefragt

Spracherwerb durch Theaterspiel

Von Januar bis zum September 2016 nahmen zwischen acht und 20 jugendliche Flüchtlinge an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule an dem Projekt „Spracherwerb durch Theaterspiel” teil.
Felicitas Vajna, Theaterpädagogin und Schauspielerin, Leiterin des Projekts, das von der Freudenberg Stiftung und der Bürgerstiftung finanziert wurde, berichtet:„Theaterspielen holt die Wörter vom Papier.” Mit dieser Erkenntnis von Satore aus
Afghanistan schließt sich der Kreis eines ereignisreichen Jahres mit den Vorbereitungsklassen der Dietrich-Bonhoeffer–Schule. Die Idee zu dem Konzept zur Erleichterung des Erwerbs der deutschen Sprache durch theatrale Elemente (Bewegung, Rhythmus und logische Einbettung in alltägliche Szenen) wurde vor einem Jahr zu Papier gebracht.
Der Schulleitung der Dietrich–Bonhoeffer-Werkrealschule und mir ging es dabei um
eine zusätzliche Motivation fu¨r geflüchtete Schüler, neben dem klassischen Lernen
mit Arbeitsblättern und Tafelanschrieben einen Raum zu schaffen, in dem die deutsche Sprache in Aktion angewandt wird. Das Konzept „ Spracherwerb durch Theaterspiel” sieht vor, dass die Schülerinnen und Schüler ein Jahr lang an einem Theaterprojekt arbeiten, das gemeinsam mit der Theaterpädagogin entwickelt wird.
Die ersten Hospitationen in den betreffenden Schulklassen ließen schnell die großen Niveauunterschiede der einzelnen Schüler erkennen: Vom hochbegabten Mehrsprachler bis zum Analphabeten, vom schwerst traumatisierten Kriegsflüchtling bis zum behütet aufgewachsenen Immigranten war eine Bandbreite vertreten, die von den Lehrkräften der Schule ein hohes Maß an Flexibilität erfordert.
Die meisten Jugendlichen kam aus Syrien, einige aus Mazedonien, einzelne aus dem Irak, Afghanistan, Libyen, Albanien, Bulgarien, Polen und Ungarn. Viele kamen mit Familienmitgliedern nach Deutschland, einige männliche Jugendliche auch allein. Fu¨r die meisten war „Theater” ein unbekannter Begriff, und es bedurfte einiger Stunden, bis alle verstanden hatten, wie wir nun miteinander arbeiten würden. Vieles fand noch nonverbal statt.
Nach einem Monat verließen uns vier Schu¨ler, um in die Regelklasse der Realschule zu wechseln. Ein Junge albanischer Herkunft wurde mit seiner Familie abgeschoben und zwei neue Schu¨ler aus Syrien ohne jegliche Deutschkenntnisse kamen zu uns in die Theater-Klasse. Damit begann die Schwierigkeit, das Projekt in geplanter Weise durchzufu¨hren: Die hohe Fluktuation bei den Schülerinnen und Schülern erschwerte die Probenkontinuität.
Außerdem wirkte sich das große Thema Abschiebung auf uns aus: Ein Geschwisterpaar stand kurz vor der Rücküberführung nach Skopje. Dies löste vielschichtige emotionale Reaktionen bei den Jugendlichen aus, die sich inzwischen freundschaftlich oder sogar verliebt verbunden fühlten.
Letztendlich mussten uns im Laufe des Schuljahrs vierzehn Schüler verlassen. Trotzdem gelang es, die Begrüßungsfeier fu¨r die neuen Schülerinnen und Schüler der Werkrealschule mit unserem Theaterstu¨ck maßgeblich mitzugestalten. Die Teilnehmenden erdachten eine sehr persönliche Geschichte zum Thema „Erster Schultag”. Als Fazit legten sie den neuen Schülern ans Herz, ihre Ängste und Erwartungen in Neugier umzuwandeln. Trotz Nervosität standen die Akteure souverän auf der Bühne: ein tolles Erfolgserlebnis fu¨r die Jugendlichen! Von diesem Ereignis beflügelt, konnten sie mit Selbstbewusstsein in das neue Schuljahr starten.
Ru¨ckblickend haben alle Beteiligten im letzten Jahr viel gelernt.
Neben dem praktischen Umgang mit der deutschen Sprache nahm die Auseinandersetzung mit kulturellen und religiösen Unterschieden einen wichtigen Teil ein: Welche Werte leiten die Menschen in unserem Land? Was beinhaltet das Grundgesetz? Wie funktioniert das deutsche Schulsystem? Wie verhalte ich mich gegenüber Erwachsenen? Wie feiern wir Geburtstag und Weihnachten? Welche Lieder singen wir dazu?
Die Schülerinnen und Schüler waren wissbegierig und offenherzig, sie schauen alle nach vorne, manche haben bescheidene Wünsche, andere wiederum sehr ehrgeizige Ziele. Alle vereint ihre Dankbarkeit dafür, in Weinheim in Frieden und Sicherheit leben zu dürfen.
Felicitas Vajna

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Spaziergang über den Alten Friedhof bei Kerzenlicht

Die Idee eines Freundes des Alten Friedhofs war schnell umgesetzt: Am Dienstag, dem 29. November lud die Bürgerstiftung zu einem Lichter-Spaziergang ein.
Erschienen sind etwa 40 interessierte Personen, die im wunderschönen Kerzenschein Gedichten wie „Niemand geht unbelohnt” von Peter Rosegger oder „St.-Peters-Friedhof” von Georg Trakl lauschen durften. Vorgetragen wurden diese Poeme von der Schauspielerin Felicitas Vajna. Ivo Shishkov sowie Birgit und Bernhard Rummel sorgten als „Ivo & Friends“ für die musikalische Begleitung mit Klassikern wie „Hallelujah” von Leonard Cohen oder „Le Complainte de Rutebeuf”. Die Führung leitete Dr. Alexander Boguslawski, welcher sich schon lange mit dem Alten Friedhof beschäftigt und mit Ute Haizmann und Siegfried Demuth das Buch „Weinheims Alter Friedhof – ein Park der Erinnerung” veröffentlicht hat. Die Einnahmen jedes verkauften Buches kommen hierbei dem Alten Friedhof zugute. Der Rundgang hatte drei Stationen. An der oberen Station angelangt, genossen die Spaziergänger den wunderschönen Blick auf den
Sonnenuntergang und den Odenwaldhang. Dabei erzählte Dr. Boguslawski erfrischende Anekdoten über den Friedhof und das Weinheim des 19. Jahrhunderts. An der letzten Station angekommen, dankte Dr. Adalbert Knapp allen Beteiligten und lud zu einem Abend mit Musik und Gesprächen über den Alten Friedhof für 9. Februar um 19:30 Uhr in die Peterskirche ein.
Paul Schumann

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Der Alte Friedhof ist für viele neu

Seitdem sich die Bürgerstiftung um den Alten Friedhof an der Peterskirche kümmert, haben viele Menschen in Weinheim diesen „Park der Erinnerung” erstmals mit Interesse wahrgenommen. Mit gärtnerischen Aktionen auf dem Gelände selbst, bei Führungen und Vorträgen konnten wir darauf aufmerksam machen, dass es sich lohnt, diesem ehemaligen Friedhof mit Grabsteinen vieler Weinheimer Persönlichkeiten aus dem vorletzten Jahrhundert wieder mehr Beachtung zu schenken. Alexander Boguslawski, der Mitautor des im April 2016 erschienenen Buches, hat in den letzten Monaten manche Gelegenheit dazu genutzt. Es gab öffentliche Führungen am Denkmalstag, mit der Casinogesellschaft, auch mit einer Besuchergruppe des Oberbürgermeisters. Dazu kamen Vorträge mit Bildern bei den Freien Wählern und der Kolpingfamilie; demnächst gibt es das Thema auch in der Volkshochschule
(siehe unten) und beim Lions Club.

„Dieses Buch ist ein Erlebnis. Alles zusammen wirkt wie eine Oase der Besinnung. Die Fotos, natürlich, atmen fast. So schön kennt man den Alten Friedhof beinahe noch nicht. Aber er ist so. Mit kundiger Behutsamkeit wird erzählt und beschrieben, wie dieser Friedhof über Jahrhunderte wuchs und alt wurde. An alles ist gedacht, selbst die Baumarten werden vorgestellt. Ein Gedenkbuch, mehr noch, lesend fühlt man sich zugehörig. Auch ich dachte, nun bin ich ein Weinheimer.”
Hans-Joachim Gelberg

140 Seiten, über 40 meist farbige Abbildungen, 17 Euro
Erhältlich in den Weinheimer Buchhandlungen und im Diesbach Kartenshop
Die Bürgerstiftung Weinheim als Herausgeberin sowie die Autoren danken der Freudenberg & Co KG für die großzügige Förderung des Projekts.

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Gedanken und Erinnerungen

Ein Abend mit Musik und Gesprächen über den Alten Friedhof
Donnerstag, 9. Februar 2017 , 19:30 Uhr
Peterskirche
„Weinheims Alter Friedhof – ein Park der Erinnerung”, der Titel des im Frühjahr des vorigen Jahres erschienenen Buches ist das Leitmotiv dieses Abends. Menschen, deren Vorfahren auf dem Alten Friedhof ruhen, erzählen von den Geschichten und Erinnerungen in ihren Familien: Wer sie waren, was sie in der Stadt und möglicherweise darüber hinaus bedeutet haben und warum sie für sie immer noch wichtig sind.
Drei Familien stehen dabei im Mittelpunkt: Die Gebrüder Bender und die Familie Landfermann, über die Gerhard Däublin, ehemaliger Pfarrer an der Stadtkirche, berichten wird. Heidemarie Bordasch entstammt der Familie Reinig und Armin Krichbaum ist ein Nachkomme der Müllerfamilie Fuchs.
Sicher wird darüber hinaus manche Besucherin, mancher Besucher dies und jenes erzählen können, von Vorfahren, die dort ruhen, oder auch davon, welche Freude in früheren winterlichen Zeiten das Schlittenfahren oder das Spazieren im nahen Park war.
Die Moderation übernehmen Dr. Alexander Boguslawski und Dr. Adalbert Knapp, Peter Jochim begleitet den Abend auf der Gitarre. Der Eintritt ist frei.

 

Vortrag

Dr. Alexander Boguslawski
Weinheims Alter Friedhof – ein Park der Erinnerung
13. März 2017
15:00 Uhr in der Volkshochschule

Eine Chronik Alter Friedhof finden Sie hier.

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Rolf-Engelbrecht-Preis für Dieter Gerstner

Dieter Gerstner ist der dritte Träger des Rolf-Engelbrecht-Preises – Dr. Florian von Pein hält bei der Verleihung einen erfrischenden Vortrag

„Demenzkranke haben ein besonderes Gespür für Stimmungen und Gefühle”, weiß Dr. von Pein, der Chefarzt der GRN-Kliniken für Geriatrische Rehabilitation in Weinheim und Schwetzingen. Angehörige und Bekannte könnten das Leben demenzkranker Menschen – und ihr eigenes – bereichern, indem sie den Erkrankten Vertrautheit und Wertschätzung entgegenbringen – und die Akzeptanz der Schwächen. Seiner Erfahrung nach können Demenzkranke einen wunderbaren und bisweilen ungehemmten Humor an den Tag legen und: „Wir können von ihnen lernen.” Denn Demenzkranke seien oft die „Könige der Gefühle”.
Das war der Tenor eines erfrischenden Vortrages, den der Mediziner am Samstagmorgen im Weinheimer Rathaus anlässlich der Verleihung des Rolf-Engelbrecht-Preises an Dieter Gerstner hielt. Der 72-jährige Gründer des Runden Tisches Demenz und des Fördervereins Alzheimer, der unermüdliche Kämpfer gegen die Krankheiten des Vergessens, nahm den Preis als dritter Geehrter aus den Händen von Christoph Engelbrecht, dem Sohn des früheren Oberbürgermeisters Rolf Engelbrecht, entgegen. Mit dem Preis werden in Weinheim Menschen geehrt, die sich in besonderem Maße für die Integration und die kommunale Solidarität einsetzen. Preisgeber sind gemeinsam mit der Stadt die Freudenberg Stiftung und die Bürgerstiftung. Dieter Gerstner nahm den Preis stellvertretend für den Runden Tisch Demenz entgegen.

OB Heiner Bernhard, Dr. Pia Gerber, Dieter Gerstner, Christoph Engelbrecht, Dr. Adalbert Knapp
Dr. von Peins Vortrag, der einen ungewöhnlichen Blickwinkel auf die Demenz ermöglichte, bestätigte Gerstners jahrzehntelanges Wirken eindrucksvoll. Denn darin sieht der gelernte Altenpfleger und spätere Pflegedienstleiter auch sein Lebenswerk. So bescheinigte auch Weinheims Oberbürgermeister Heiner Bernhard: „Durch sein unermüdliches Engagement hat Dieter Gerstner dafür gesorgt, dass das Thema Demenz in der Weinheimer Stadtgesellschaft und weit über die Region hinaus deutlich höhere Aufmerksamkeit gefunden hat.” Ihm, so der OB, sei es zu verdanken, dass der Umgang mit direkt oder mittelbar Betroffenen nicht mehr durch Rat- und Hilflosigkeit, sondern mehr und mehr durch Wissen und Verständnis geprägt ist.
Dieter Gerstner verbinde fachliche Kompetenz mit hohem persönlichen Einsatz für Menschen, die Rat und Unterstützung brauchen. Bernhard: „Er stellt stets die Sache in den Vordergrund und nicht sich selbst.”
Den „Ball” des Mediziners, die Krankheit nicht nur negativ zu sehen, nahm auch Christoph Engelbrecht auf. Im eigenen persönlichen Umfeld habe er erfahren, dass die Demenz auch eine durchaus glückliche Lebensphase für einen Menschen bedeuten könne – wenn man in seinem Umfeld ein System schafft, das ihn mit der Krankheit gut leben lässt. Er beglückwünschte nicht nur den Preisträger sondern auch die Akteure der Stadt Weinheim zu dieser Verleihung, die beweise, „dass sich die Stadt einen Geist erhält, der sie voranbringt”.
Dazu passte auch ein kurzer gedanklicher Ausflug des Arztes Dr. von Pein in das Jahr 2019: In diesem Jahr soll an der GRN-Klinik des Kreises auch ein Altersmedizinisches Zentrum entstehen.
Dieter Gerstner nahm den Preis stolz aber auch ergriffen entgegen und verwies auf viele Partner am Runden Tisch Demenz. Sein Engagement sei aus vielen beruflichen Erfahrungen gewachsen und der Gewissheit, dass sich etwas ändern müsse. Die Verleihung mit ihren Aussagen bewies: Es hat sich etwas geändert. Die Verleihungsfeier wurde vom Gitarrenensemble „Finger-Tips” der Musikschule begleitet.
Roland Kern

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Dieter Gerstner spendet Preisgeld für Therapieboxen

10 Therapieboxen mit Spiel- und Trainingsmaterialien stellte Dieter Gerstner mit seiner Frau Inge Gerstner zusammen und übergab sie an Einrichtungen, die damit für ihre Patienten und Bewohner Spiel und Training bereichern können: Kreativknete, Igelbälle, Knautschball, Würfel, Pustefix, Luftballone samt Pumpe, Girlanden und eine Spielsammlung mit 150 verschiedenen Spielen.

Adalbert Knapp, Hannelore Kawoll, Förderverien Alzheimer,Dieter Gerstner, Heimleiter Henning Hesselmann, Pflegedienstleiterin Sonja Beetz

Wie Heimleiter Henning Hesselmann und stellvertretende Pflegedienstleiterin Sonja Beetz vom GRN-Betreuungszentrum Weinheim freuten sich darüber das Bodelschwingh-Heim, Senioren-Residenz Weinheim GmbH Sankt Barbara, die Nachbarschaftshilfe, die GRN-Klinik für Geriatrische Rehabilitation, die Grünen Damen der GRN-Klinik, die Nikolauspflege, das Pilgerhaus, die Tagespflege des DRK und die Katholische Sozialstation.

„Der Terrorismus wird nicht siegen”

Etwa 100 Menschen kamen zur Mahnwache gegen Krieg und Terror auf den Weinheimer Marktplatz

„Wir lassen uns nicht davon abbringen, unsere demokratischen Werte einer weltoffenen und toleranten Gesellschaft zu leben. Wir werden sie noch entschlossener verteidigen.” Sätze wie dieser fielen am Mittwochabend auf dem Weinheimer Marktplatz, wohin das Bündnis „Weinheim bleibt bunt” zu einer Mahnwache gegen Terror und Krieg auf der Welt aufgerufen hatte. Die Veranstaltung war ursprünglich als Mahnwache für die Opfer von Aleppo vorgesehen, hatte aber durch den Anschlag von Berlin eine neue Bedeutung gewonnen. Einige Hundert Menschen waren dem Aufruf gefolgt und mit Kerzen zum Marktplatz bekommen.
„Der Terrorismus wird nicht siegen. Die Angst wird uns nicht beherrschen, die Zuversicht, dass Demokratie und Menschenrechte letztlich siegen werden, trägt uns”, so drückte es der Weinheimer Landtagsabgeordnete, Kreis- und Stadtrat Hans-Ulrich Sckerl aus, der auch Mitglied des Sprecherkreises im „Bunten Weinheim” ist.
Außer Hans-Ulrich Sckerl sprach ein 25-jähriger Mann aus Syrien, der als Flüchtling in Weinheim lebt, zu den Weinheimer Bürgern. Er drückte sein tiefes Mitgefühl für die Opfer des Anschlags aus und versicherte, dass terroristische Gruppen den Islam lediglich für ihre Gräueltaten missbrauchten. Der Syrer dankte den Weinheimerinnen und Weinheimern für ihre Gastfreundschaft und auch für die Betroffenheit, die mit der Mahnwache gegenüber dem Krieg in seinem Heimatland ausgedrückt werde.
Albrecht Lohrbächer, Sprecher im Arbeitskreis Asyl, Pfarrer und Mitglied im Initiativkreis von „Weinheim bleibt bunt”, schloss die Mahnwache mit einem Gebet des Rabbiners Leo Baeck ab, der das Konzentrationslager Theresienstadt überlebte. Darin heißt es unter anderem: „Friede sei den Menschen, die bösen Willens sind, und ein Ende sei gesetzt aller Rache und allem Reden von Strafen und Züchtigung.”
Roland Kern

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„Weinheim bleibt bunt” ist vorbildlich

Weinheimer Bündnis gehört zu den Gewinnern des bundesweiten Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz”

Das „Bunte Festival” anlässlich des NPD-Parteitages im November 2015 hallt in Weinheim und der Region deutlich nach, jetzt auch bundesweit. Das „Bündnis für Demokratie und Toleranz gegenüber Extremismus und Gewalt”, das ein Teil der Bundeszentrale für politische Bildung mit Sitz in Berlin ist, hat das Bündnis „Weinheim bleibt bunt”, dem auch die Bürgerstiftung angehört, jetzt im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz” als „vorbildlich” eingestuft. Diese Auszeichnung ist mit einem Preis in Höhe von 4000 Euro verbunden.
Das „Bündnis für Demokratie” würdigte nicht nur das kulturelle Gegengewicht, das vom Bündnis „Weinheim bleibt bunt” im November 2015 in dem zwölfstündigen Festival gebündelt wurde, sondern auch die nachhaltige Wirkung in der Weinheimer Stadtgesellschaft. Ein Jahr lang hatte das Bündnis monatlich zu Bunten Montags-Spaziergängen für eine weltoffene Stadtgesellschaft ohne Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung aufgerufen, meistens zu aktuellen Themen und Anlässen. Ein „Bunter Schülerspaziergang” der Weinheimer Schulen ist daraus als jährliches Projekt haften geblieben. Des Weiteren gab es Vortragsveranstaltungen und Gedenkstunden anlässlich aktueller Anlässe.
Der Sprecherkreis soll die Auszeichnung im Rahmen einer regionalen Preisverleihung im ersten Halbjahr 2017 entgegennehmen. Die Auszeichnung gelte dem Bündnis, genauso aber einer breiten Bewegung in der Stadt, die das Festival im November 2015 durch Spenden, Sponsoring und andere Beiträge ermöglich hat, betonte Roland Kern.
„Die Auszeichnung ist für uns auch ein Ansporn, in unseren Bemühungen für eine tolerante und weltoffene Stadtgesellschaft nicht nachzulassen”, so die Mitglieder des Sprecherkreises. Die aktuelle politische Lage mit dem weltweiten Erstarken rechtspopulistischer Kräfte erfordere gerade in den Kommunen eine hohe Wachsamkeit und gute Argumente an der Basis.
Das Bündnis „Weinheim bleibt bunt” hat sich im Dezember 2014 gegründet. Zu den Mitgliedern gehören neben der Stadtverwaltung selbst fast alle im Gemeinderat vertretenen Fraktionen sowie Gruppen, Vereine, Stiftungen und Organisationen aus der Stadt.
Roland Kern

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Weihnachtsbaumaktionen – nicht nur in Weinheim

Wie die „Initiative Bürgerstiftungen” im Bundesverband deutscher Stiftungen mitteilt, gibt es geschmückte Wunschbäume dank Bürgerstiftungen an vielen Orten im ganzen Land. So hat den Weihnachtsbaum im Emsteker Rathaus die Bürgerstiftung mit Wunschkugeln geschmückt. Darin: Weihnachtswünsche bedürftiger Kinder. Wer einen der Wünsche erfüllen mochte, nahm eine Kugel vom Baum. Auch in Weinheim hat die Bürgerstiftung den Baum mit Wunschanhängern ausgestattet: 240 Kinderwünsche gingen im Jahr 2016 Jahr in Erfüllung.

Eine ähnliche Aktion organisierte die Bürgerstiftung Oberndorf am Neckar: Hier haben engagierte Geflüchtete Sterne gebastelt, die, mit Wünschen versehen, den Baum schmückten und auf Menschen, die diese erfüllen möchten, warteten. Wunschsterne hat auch die Bürgerstiftung Laichinger Alb organisiert. Und auch in Syke, Hude und Jüchen gibt es dank der Bürgerstiftungen Wunschbäume.

Die Bürgerstiftung Osnabrück hat – unterstützt von Sponsoren – 1.200 Geschenke für bedürftige Kinder verpackt. Und auch die Bürgerstiftung für Goslar und Umgebung sorgt mit ihrer Aktion „Leuchtende Kinderaugen” dafür, dass auch für bedürftige Kinder der Weihnachtsmann kommt.

In Weinheim gab es zum siebten Mal die Weihnachtsbaumaktion der Bürgerstiftung.
„Ein großes Kompliment an die Spendenbereitschaft der Weinheimerinnen und Weinheimer!” ist das Resümee der Koordinatorin Margarete Ruoff zur siebten Weihnachtsbaumaktion der Bürgerstiftung Weinheim. Diesmal waren es mit 238 Päckchen 58 mehr als im vergangenen Jahr und dennoch sind alle Wünsche von den Bäumen gepflückt und liebevoll verpackt worden. Für viele Spenderinnen und Spender ist es zur Gewohnheit geworden, einen oder auch mehrere Wünsche zu erfüllen. Oft sind auch noch zwei oder vier Kinokarten zusätzlich dabei. Nicht selten betonen Spender, dass sie sich darüber besonders freuen, dass sie etwas für Weinheimer Kinder tun können.
Die Bürgerstiftung dankt den Spenderinnen und Spendern im Namen aller beschenkten Kinder von ganzem Herzen. Wieder einmal kam dank der optimalen Zusammenarbeit mit Caritas, Diakonie und dem Amt für Soziales, Jugend, Familie und Senioren unter der Koordination von Beate Schneider nur Weihnachtsstimmung im Helferteam auf.
Mitarbeiter der Caritas, der Diakonie und des Amtes für Soziales, Jugend, Familie und Senioren brachten die Päckchen zu den Familien, damit sie am Weihnachtsabend Freude bereiten konnten.

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Das Porträt

Ivo & Friends

Warum die Stifterpost diesmal eine Musikgruppe vorstellt, erfahren Sie 367 Wörter weiter unten.
„Papa, Mama, Großpapa, Großmama, Leib und Seele und überhaupt das ganze Leben ist Musik” für Ivo Shishkov. Begonnen hat es in den 60er Jahren in der Nähe von Sofia. Wenn andere Kinder draußen Fußball spielten, übte der kleine Ivo und übte und übte, acht Stunden am Tag unter den strengen Augen des Vaters, einem Akkordeonvirtuosen, der jeden Abend mit seinem Ensemble in einem großen Restaurant aufspielte. Alle 14 Tage gab es große Auftritte in der Residenz des Präsidenten Schiwkow am Schwarzen Meer. Musikgymnasium, Engagements in Sinfonieorchestern, Kammermusik, vor allem aber bulgarische Volksmusik prägten und zogen den jungen Menschen an.
Hatte eigene Volksmusik das Überleben der bulgarischen Kultur während der fast 500-jährigen Unterdrückung im osmanischen Reich möglich gemacht, so bedeutete das Ende des realsozialistischen Systems 1989/90 auch das Ende der blühenden Musikszene, zumindest zunächst in Bulgarien. Das Land, im Ostblock erfolgreich, wenn auch weiterhin eines der ärmsten Länder, sank wirtschaftlich noch tiefer. Der junge Musiker verdiente sich seinen Lebensunterhalt mit Taxifahren und wenigen Musikaufträgen, bis er sich 2003 entschloss, nach Deutschland zu gehen und den Lebensunterhalt für die Familie durch Straßenmusik zu verdienen.

Ivo Shishkov, Bigit Rummel, Bernard Rummel

So blieb er in der Rhein-Neckar-Region hängen, wo er durch einen glücklichen Zufall das Ehepaar Birgit und Bernard Rummel kennnelernte, sie Physikerin, er Psychologe, beide inzwischen IT-Fachleute mit dem ungewöhnlichen Faible für bulgarische Folklore und manches andere mehr. Und so bilden sie jetzt das persönlich-musikalische Integrationstrio „Ivo & Friends”, das Melodien vom Balkan bis zur Ostseeküste und weiter bietet. Ivo lässt akustische und elektrische Geige singen, krächzen oder wie eine Hummel brummen – mit seiner langjährigen Bühnenerfahrung beherrscht er virtuos alle Stile, die Balkan, Swing und Klassik hergeben. Die Größe des Instruments ist ihm dabei ziemlich egal, so bedient er bei Bedarf auch den Kontrabass. Birgit sorgt mit dem Akkordeon für die harmonische und rhythmische Basis, aber auch für wunderschöne Melodielinien im Zusammenspiel  mit Ivos Geige oder Bernards Gesang. Bernard singt und sorgt für die rhythmische Ergänzung auf Gitarre, Mandoline oder Bass, wenn er nicht gerade Geige spielt. Nur Blockflöte – die spielt er nicht.

Erfreute sich die Bürgerstiftung in der Person ihres Vorsitzenden seit Jahren an der Musik Ivos, so vermehrte sich die Freude um ein Vielfaches, seit am Samstagvormittag das Trio mit viel brio und meist im 7/8-Takt die Menschen an der Ecke Grabengasse/Hauptstraße erfreute. Was lag näher, als Ivo & Friends zu fragen, ob sie beim Spaziergang auf dem Alten Friedhof mit Lichtern, Gedichten und Musik den musikalischen Part übernehmen wollten. Gesagt, getan: Über das Ergebnis konnten Sie oben Näheres lesen.
Übrigens: Sie können die drei auch buchen: Entweder über IvoAndFriends, oder hier, oder, ganz einfach, an einem Samstag in der Hauptstraße.Adalbert Knapp

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Blick über den Zaun

Im Gespräch: Gunter Faigle

Der Blick über den Zaun kann von innen nach außen in die Ferne schweifen und so daran erinnern, dass es jenseits dieses Zauns auch eine Welt oder eine Bürgerstiftung gibt. Es gibt aber auch den Blick über den Zaun vom Nachbarn oder von sonstigen neugierigen klugen Leuten. Dieser Blick kann kritisch, wohlwollend, mit guten Ratschlägen verbunden sein (die mögen wir besonders gern), er kann auf jeden Fall dazu beitragen, die Innensicht zu überprüfen und das Außenbild kennenzulernen.
Wenn beides gravierend auseinanderdriftet, dann entsteht etwas, was man Identitätsproblem nennt. Dann muss der Psychologe ran oder so jemand Ähnliches.
Das wollen wir nicht hoffen, wenn wir in der nächsten Zeit Leute befragen, wie sie die Bürgerstiftung Weinheim sehen.

Das erste Gespräch dieser Art führte die Stifterpost mit Gunter Faigle, M.A., seit sechs Jahren freier Kulturjournalist beim Südkurier, im früheren Leben Verlagslektor und dann Volkshochschulleiter. Faigle übernimmt seit Beginn des digitalen Versandes der Stifterpost die Schlusskorrektur, von der Redaktion ob der Genauigkeit fast gefürchtet. Er hat auch die Herausgabe des Porträts des Ehepaars Maiwald als Lektor und herstellerisch begleitet.
Dass das Interview exterritorial für beide Seiten im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart stattfindet, hat damit zu tun, dass dort sowohl der Cappuccino als auch die Croissants besonders köstlich sind.
Was für ihn das herausragende Merkmal der Bürgerstiftung Weinheim sei, beantwortet Faigle sehr klar: In all den Jahren, seit er die Bürgerstiftung Weinheim beobachtet, fällt ihm die offensichtliche Nähe zur Bürgerschaft und zu sehr unterschiedlichen Milieus auf, in denen die Bürgerstiftung tätig ist und die sie repräsentiert. Dies drücke sich auch in der breiten Vielfalt der Projekte aus, welche die Bürgerstiftung unterstützt oder selbst initiiert hat und sich kontinuierlich um sie kümmert.
Nicht nur nebenbei erwähnt er positiv, dass man in Weinheim nicht erst Geld stiften muss, um in der Bürgerstiftung tätig sein zu können. Ganz wichtig erscheint ihm auch, dass in den Gremien und ebenso bei den Projekten auch Berufstätige und ausgewiesene Profis mitwirken: Ein aktiver Bankfachmann kümmere sich zum Beispiel um die Finanzen und die Öffentlichkeitsarbeit genüge durchdachten und seriösen Maßstäben.
Auf der anderen Seite beobachte er, in welchem Maß das Ehrenamt in Form der Arbeit der Zeitstifterinnen und -stifter Wertschätzung erfahre, welche die Großzügigkeit der Geldstifter bestens ergänze. Als Beispiel für eine gelungene Integrationsmaßnahme führt er den Freiwilligentag an, bei dem es die Bürgerstiftung schaffte, über 40 Aktive, unter diesen nicht wenige Flüchtlinge, zu gewinnen. Oder wie das Thema Alter Friedhof sich wirksam verbreite, zeige etwa der Besuch von über 100 Interessierten an einem Tag. Zielführende Spontaneität und das produktive Aufgreifen aktueller Fragen erkenne er ebenso wie bewusst gepflegte Kontinuität, wenn er an die Projekte denke, die sich über Jahre entwickelt haben und dauerhaft das Stadtleben bereichern.
Bemerkenswert finde er die vielen nutzbringenden Kooperationen. Er nennt die Partnerschaft mit der Verwaltung der Stadt Weinheim etwa beim Rolf-Engelbrecht-Preis, beim Alten Friedhof oder bei der Vortragsreihe „Weinheim und die Welt”. Und überhaupt spüre er über die Lektüre der Stifterpost eine offensichtliche Sympathie vieler Beteiligter untereinander und zur Sache.
Er wolle ja nicht zu dick auftragen, aber ihm fiele bei seiner persönlichen Einschätzung schon so eine Formulierung ein wie „beträchtlicher sozial-, kultur- und kommunalpolitischer Rang”.
Das Erröten der Stifterpost wird angesichts der Stuttgarter christlichen Umgebung schnell zu bescheidener Demut bei der Antwort auf die Frage, was denn aus seiner Sicht fehle. Zum einen, meint Faigle, könne man wirklich nicht alles machen, und zum anderen gäbe es natürlich immer Verbesserungspotenzial im Detail. Sein augenzwinkernder Wunsch: Keinen einzigen Fehler mehr in der Stifterpost! Und er zitiert zum Schluss des gemeinsamen Kaffees einen Schweizer Journalisten-Kollegen: „Fehlerreiches Schreiben ist wie Sprechen mit vollem Mund – unanständig und der Verständigung abträglich.“
Adalbert Knapp

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Aktuell

Augenblicke

Im April 2017 wird es fünf Jahre her sein, dass Hans-Joachim Gelberg für die Stifterpost jeweils ein Gedicht aussucht, kurz interpretiert und Informationen über die Autorin oder den Autor gibt.
Die Bürgerstiftung hat dieses kleine Jubiläum auf die Idee gebracht, diese Gedichte in einem kleinen Buch zusammenzufassen. Der Herausgeber war sehr angetan, alle, die davon hörten, auch und so wird die Bürgerstiftung am 22. Juni im Bürgersaal des Alten Rathauses mit „Augenblicke” ein viertes von ihr herausgegebenes oder unterstütztes Buch präsentieren können. Davor freilich gibt es noch einiges zu tun:
Die Gedichte wollen eingeordnet und die anderen Texte redigiert werden, ein Verlag ist zu finden und überhaupt: Sollte in diesem Band auch bildende Kunst eine Rolle spielen? Die beiden Kunsterzieherinnen Anke Krause und Rosi Reusch vom Werner-Heisenberg-Gymnasium waren sofort dabei und 64 Schülerinnen und Schüler der Kunstkurse hörten höchst interessiert zu, als Hans-Joachim Gelberg am 23. November die Gedichte aus fünf Jahren vortrug. Auf der Website des WHG ist über den Vormittag zu lesen:

„Hans-Joachim Gelberg, Gründer des Kinder- und Jugendbuchprogramms Beltz & Gelberg, lebt heute als freischaffender Autor und Herausgeber in Weinheim. Für sein erstes Jahrbuch der Kinderliteratur erhielt er den Deutschen Jugendliteraturpreis. In höchst anschaulicher, eindringlicher, aber auch humorvoller Weise hat er die seit 2012 in der Stifterpost der Bürgerstiftung Weinheim veröffentlichten Gedichte präsentiert.”

Die Verbindung zum Verlag Regionalkultur stellte Alexander Boguslawski her, Autor des Buches über den Alten Friedhof und kundiger Begleiter des Projekts. Passenderweise in der Buchhandlung Beltz fand im Dezember eine erste Redaktionskonferenz statt, wo in einem Gespräch zwischen Hans-Joachim Gelberg und Adalbert Knapp von der Bürgerstiftung das Ganze begonnen hatte.

Rosi Reusch, Anke Krause, Hans-Joachim Gelberg, Adalbert Knapp, Alexander Boguslawski

Die jungen Künstler vom Werner-Heisenberg-Gymnasium sind mit ihren Lehrerinnen eifrig am Schaffen, die Zeit fliegt und alle sind gespannt, was das alles wird, überzeugt davon, dass es angesichts der Beteiligten nur etwas ganz Besonderes sein kann.

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Weinheim und die Welt

Eine Veranstaltungsreihe von Stadt Weinheim, Bürgerstiftung Weinheim und Volkshochschule Badische Bergstraße
„Global denken, lokal handeln” war das Motto der Agenda 21, eines entwicklungs- und umweltpolitischen Aktionsprogramms für das 21. Jahrhundert, ein Leitpapier zur nachhaltigen Entwicklung, beschlossen von 172 Staaten auf der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen (UNCED) in Rio de Janeiro (1992). Seit dem Beschluss der Vereinten Nationen 1992 sind bald 25 Jahre vergangen. Die Welt hat sich weiter vernetzt, das Lokale hängt immer enger mit dem Globalen zusammen. Die weltweit deutlich gestiegene Fluchtbewegung ist vor zwei Jahren erneut in den Städten und Gemeinden angekommen. Sie ist eine von vielen globalen Herausforderungen, die auch im Lokalen ihre Wirkung zeigen.
Oberbürgermeister Bernhard beschreibt das Ziel dieser neuen Veranstaltungsreihe so: „In einer Zeit, in der wir ständig mit Menschen aus anderen Regionen dieser Erde, aus anderen Kulturkreisen und ethnischen Beziehungen zu tun haben, sind Blicke über den Kirchturm in einer Stadtgesellschaft enorm wichtig.”
In der Reihe sollen namhafte Fachleute zu Wort kommen, die sich mit den Zusammenhängen von Welt- und Lokalentwicklung befassen.
Den Auftakt machte der Ökonomie-Professor Dr. Bernd Nolte mit dem Thema „Warum die einen Nationen reich und erfolgreich sind – viele andere aber nicht”.

Referent, Titel, Termin und Ort der nächsten Veranstaltung:

 

Dr. Stephan Marks – Menschenwürde und Scham: Ein Thema für die Arbeit mit Flüchtlingen?

Donnerstag, 16. März, 19:00 Uhr, Volkshochschule, Luisenstraße 1
Scham ist eine schmerzhafte, oft übersehene Emotion, die in jeder Begegnung mit Menschen akut werden kann. Zum Beispiel in der Arbeit mit Flüchtlingen, wenn diese sich für erlittene Traumata oder für ihre Hilflosigkeit schämen. Wenn unterschiedliche Schamgrenzen und verschiedene Auffassungen von Intimität, Ehre und Schande aufeinandertreffen, besteht die Gefahr zusätzlicher Beschämungen. Dabei kann auch bei den Helfenden die eigene Scham-Geschichte berührt werden. Unerkannte Schamgefühle können zu Depressionen, Rückzug oder Suizid führen – oder in Zynismus, Trotz oder Aggression umschlagen. Daher ist es für alle, die mit Menschen arbeiten, wichtig, Scham zu erkennen und konstruktiv mit ihr umgehen zu können. Denn sie ist zwar schmerzhaft, hat aber auch positive Aufgaben: Scham ist, so Leon Wurmser, „die Wächterin der menschlichen Würde”.

Dr. Stephan Marks ist Sozialwissenschaftler, Supervisor und Sachbuchautor. Er leitet seit vielen Jahren im deutschsprachigen Raum und in Lateinamerika Fortbildungen zum Thema Scham und Menschenwürde.

Der Eintritt ist frei

 

11. Basar im Rolf-Engelbrecht-Haus

Samstag, 25. März 2017 von 10:00 bis 13:00 Uhr

Die Bürgerstiftung Weinheim öffnet einmal im Jahr die Tore des Rolf-Engelbrecht-Hauses für ihren großen Basar mit attraktiven Angeboten „vom Kochtopf bis zum Ausgehrock” zu kleinsten Preisen.
Zugleich fördert jede Besucherin und jeder Besucher mit dem Kauf, mag er noch so klein sein, die Arbeit der Bürgerstiftung, denn der Verkaufserlös geht zu 100 Prozent in die Finanzierung gemeinnütziger Vorhaben in unserer Stadt. Immerhin konnten durch die bisherigen Basare rund 25.000 Euro für gute Zwecke erwirtschaftet werden.
Viele Helferinnen und Helfern mit Familienmitgliedern und Freunden unterstützen Vorstand und Stiftungsrat bei der Vorbereitung und Durchführung des Basars.

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Gudrun und Karl Heinz Maiwald-Förderpreis

Zum dritten Mal seit 2013 lobt die Bürgerstiftung Weinheim den Gudrun-und Karl Heinz Maiwald-Förderpreis aus:
Kinder und Jugendliche können Kunst begegnen,
Kreativität verwirklichen und stärken in Projekten
aus Musik, bildender Kunst, Tanz und Theater
Die Zielsetzung:
Der „Gudrun und Karl Heinz Maiwald-Förderpreis“ möchte die schöpferischen Kräfte von solchen Kindern und Jugendlichen wecken, für die der Weg zur Kunst nicht einfach und nicht selbstverständlich ist.Die Kinder und Jugendlichen erhalten die Möglichkeit, ihre Kreativität in den Bereichen Musik, bildende Kunst, Tanz und Theater zu entfalten, und können so- auf ihre Begabungen aufmerksam werden,
– Selbstvertrauen und Zutrauen zu musischem Arbeiten entwickeln,
– lernen, ein Vorhaben gemeinsam zu tragen und zu verantworten sowie dadurch schließlich
– Anerkennung erfahren.Bewerben können sich insbesondere Förderschulen bzw. Schulen mit Förderlehrgängen, ähnliche Einrichtungen und Gruppen, die Musikschule u . a. als Kooperationspartnerinnen sowie Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Musik, bildende Kunst, Tanz und Theater.Weitere Informationen finden Sie hier

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Nur Mut!

Sie haben eine gute Idee für ein Projekt oder einen Vorschlag oder wollen einmal in einem persönlichen Gespräch erfahren, was es bei der Bürgerstiftung alles gibt? Oder Sie wollen selbst mitarbeiten?

Nur Mut! Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Mail!

Dr. Adalbert Knapp (Tel. 06201 63254)

Oder Sie schreiben erst einmal eine Mail an uns,
das ist nicht so riskant …

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So helfen Sie uns

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Impressum

Herausgeberin:

Bürgerstiftung Weinheim

Vorstandsvorsitzender: Dr. Adalbert Knapp
Siegfriedstraße 7
69469 Weinheim

Stellvertretender Vorstandsvorsitzender: Michael Ender
c/o Volksbank Weinheim, Bismarckstraße 1
69469 Weinheim

Kontakt: info@buergerstiftung-weinheim.de

Anerkennung durch das Regierungspräsidium Karlsruhe am 17. November 2005 als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen RechtsRedaktion: Adalbert Knapp

Texte: Alexander Boguslawski, Hans-Joachim Gelberg, Roland Kern, Adalbert Knapp, Paul Schumann
Bilder: Hans-Joachim Gelberg: Alexa Gelberg
Dietrich-Bonoeffer-Schule, Michael Endriß, Gunter Faigle, Gunnar Fuchs, Ivo & Friends, Roland Kern, Uwe Klein, Adalbert Knapp, Ulla Körnig, Martina Reck, A. Schiffner
Mitarbeit: Alexander Boguslawski, Brigitte Burger, Gunter Faigle, Marcus Graf und Claudia WernerLayout und Webdesign:

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Web-Hosting & Programmierung:
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Marcus Graf

stifterpost-extra-alter-friedhof

Der Alte Friedhof in Weinheim

Einladung zu einer Ideenwerkstatt

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Alte Friedhof war rund eintausend Jahre lang die Ruhestätte für Angehörige beider christlicher Konfessionen. Nachdem er seit dem 20. Jahrhundert nicht mehr als offizielle Begräbnisstätte diente, wurden die Gräber und das Grundstück nur noch sporadisch und auf das Notwendigste hin gepflegt. Immer mehr alte Grabstätten wurden aufgelöst, historische Gräber verlegt und beschädigte Grabsteine so gut wie möglich saniert.
Die Bürgerstiftung Weinheim hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit der Stadtverwaltung ein Konzept zu erarbeiten, mit dem man den Alten Friedhof als historischen Friedhof, zugleich aber auch als Landschaftspark und Sehenswürdigkeit wieder für die Bürgerschaft und die Besucher von Weinheim attraktiv gestalten kann.
Die Stadtverwaltung hat gerade mit einem neuen Zaun um das Gelände herum und mit ersten gärtnerischen Arbeiten einen Anfang gemacht. Nun wollen die Initiatoren mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen und zusammen überlegen, was aus dem Alten Friedhof in Zukunft werden soll. Wie soll er aussehen, wie gepflegt werden, was soll dort stattfinden?
Wir laden Sie deshalb recht herzlich zu einer Ideenwerkstatt ein, auf der wir uns gemeinsam Gedanken machen wollen, wie wir den Alten Friedhof zu einem Schmuckstück und Anziehungspunkt in unserer Stadt machen können.Dienstag, den 16. Februar 2016
von 18 Uhr bis circa 20 Uhr
im Foyer der Stadthalle, Birkenauer Talstraße 1Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen
.

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Texte: Alexander Boguslawski,
Bild: Uwe KleinMitarbeit: Claudia Werner

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stifterpost-extra-das-jahr-2013

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
liebe Stifterinnen und Stifter,

in diesem Jahr kam der Frühling früh, weshalb wir Mitte Mai schon auf den Sommer zugehen. Unser Jahresbericht kommt etwas später als im vergangenen Jahr, ist jedoch nicht weniger bunt und froh-stimmend.
Es war wieder möglich, viele wichtige und gute Projekte zu unterstützen. Im achten Jahr ihres Bestehens zeigt sich in der Bürgerstiftung auch, dass eine Reihe der eigenen Projekte zu kontinuierlich-hilfreichen Angeboten in der Stadt geworden sind: der KontaktPunkt – die Weinheimer Ehrenamtsbörse, der jährliche Basar, das Singfest, das regelmäßige Seminar „Denken von der ersten Minute an”, der Rolf-Engelbrecht-Preis, der Maiwald-Förderpreis, der Veggie-Tag, die Theatertage für Grundschulen oder die „Weihnachtsbaumaktion – Das Geschenk mit dem Lächeln”.
Es war ein gutes Jahr für die Bürgerstiftung, beim nächsten Mal – versprochen! – berichten wir wieder früher.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr

Dr. Adalbert Knapp

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Januar

Bürgerstiftung unterstützt den 6. Berufeparcours von Job Central

Ähnlich einem echten Parcours waren die Hindernisse ganz unterschiedlich schwierig, mit denen sich die rund 200 Jugendlichen zwischen 13 und 16 Jahren an einem Vormittag zu Jahresbeginn im Rolf-Engelbrecht-Haus auseinandersetzen konnten. Da gab es handwerkliche Fertigkeiten vom Hämmern bis zum Frisieren und vom Schrauben bis zum Verdrahten zu erproben.
An den einzelnen Stationen begleiteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Weinheimer Unterstützerkreises Berufsstart (WUB) und des Ladenburger Netzwerkes Berufsfindung die jungen Leute, die von ihren bestens motivierenden Lehrkräften unterstützt wurden.
Es war wieder einmal eine gute Entscheidung von Volksbank, Volksbank Weinheim Stiftung und erstmals der Bürgerstiftung, dieses höchst sinnvolle Unternehmen finanziell zu unterstützen!

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Februar

Interkulturelle Begegnungen

Zum zweiten Mal fand der Interkulturelle Gesprächskreis an der Volkshochschule ein reges Interesse. Die Beschäftigung mit der eigenen Kultur und mit der der anderen ermöglichte wieder neue Erkenntnisse und Perspektiven. Der zweite Zyklus lief von Oktober 2012 bis zum Februar 2013. Wieder ermöglichte die Bürgerstiftung Weinheim dessen gebührenfreie Durchführung.

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Vorbereitung der Ersten Weinheimer Theatertage für Grundschulen beginnt

In vielen weiterführenden Schulen gibt es Theaterarbeitsgemeinschaften, nicht so in den Grundschulen. Monika Endriß, Theaterpädagogin und bis vor Kurzem Lehrerin an der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule, hatte die Idee, „Weinheimer Theatertage für Grundschulen” ins Leben zu rufen.
Gesagt, getan: Im Februar 2014 werden die Ersten Theatertage für Grundschulen als Projekt der Bürgerstiftung Weinheim stattfinden.

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März

Neues und Gebrauchtes zu Superpreisen

Wieder einmal öffnete die Bürgerstiftung am 9. März die Tore des Rolf-Engelbrecht-Hauses für ihren großen Basar mit attraktiven Angeboten „vom Kochtopf bis zum Ausgehrock” zu kleinsten Preisen.
Zugleich förderte jede Besucherin und jeder Besucher mit seinem Kauf ein wichtiges Projekt der Bürgerstiftung. Immerhin waren es wieder einmal stolze 2500 Euro, die für gute Zwecke zur Verfügung gestellt werden konnten. Wie jedes Jahr wurden Vorstand und Stiftungsrat bei der Vorbereitung und Durchführung des Basars von vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern, Stifterinnen und Stiftern mit ihren Familienmitgliedern und Freunden unterstützt.

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Gudrun und Karl Heinz Maiwald-Förderpreis ausgeschrieben

Im Oktober 2012 überließ das Ehepaar Gudrun und Dr. Karl Heinz Maiwald der Bürgerstiftung ein Vermächtnis von 700 000 Euro.
Die Bürgerstiftung bedankt sich für dieses große Vertrauen dadurch, dass sie einen Förderpreis für Projekte auslobt, in denen solche Kinder und Jugendliche Kunst begegnen können, für die der Weg zur Kunst nicht einfach und nicht selbstverständlich ist.

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Neue Meilensteine der kindlichen Entwicklung

Zum dritten Mal seit 2011 startete im März ein Abendkurs für junge Familien, ihre Helfer und alle Interessierten.
Das Psychologische Institut der Universität Heidelberg mit seinem Monday-Projekt unter der Leitung von Professorin Dr. Sabina Pauen veranstaltete in Zusammenarbeit mit der Gynäkologischen Abteilung der GRN-Klinik Weinheim wieder fünf Seminarabende mit Dipl.-Psychologin Stefanie Peykarjou.
Nach dem letzten Abend im Juli waren alle zufrieden: Die Teilnehmerinnen, weil sie so viel gelernt haben, die Leiterin des Seminars freute sich über die rege Beteiligung, die Bürgerstiftung findet beides wunderbar und verbindet diese Freude mit dem herzlichen Dank an die GRN-Klinik und Dr. Lelia Bauer.

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Gitarrenunterricht für Erzieherinnen an der Helen-Keller-Schule Weinheim

Mitte März 2013 startete das Projekt „Gitarrenkurs an der Helen-Keller-Schule”.
Geleitet wurde der Kurs von Jürgen Osuchowski, dem Leiter der Musikschule Badische Bergstraße.
Die Zusammenarbeit von Helen-Keller-Schule und Musikschule eröffnet den angehenden Erzieherinnen die wunderbare Möglichkeit, ein Instrument zu erlernen. Die Kosten trug zum großen Teil die Bürgerstiftung Weinheim. Für die angehenden Erzieher und Erzieherinnen liegt im Erlernen eines Instruments ein unschätzbarer Wert, da die musische Erziehung der Kinder einen großen Raum einnimmt und ein Instrument ein hervorragender Begleiter für Kinderstimmen ist.

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April

Stifterforum 2013: „Die Pflanze gedeiht”

Jürgen Drawitsch gebrauchte in seinem Kommentar zum Stifterforum in den Weinheimer Nachrichten dieses Bild aus der Natur, als er „die beachtliche Entwicklung” der Bürgerstiftung in den vergangenen acht Jahren beschrieb.
Vor dem Bild Rolf Engelbrechts referierte Bernadette Hellmann, aus Berlin angereiste Projektleiterin Bürgerstiftungen des Vereins Aktive Bürgerschaft, über „Die Idee und die Entwicklung der Bürgerstiftungen seit ihren Anfängen vor über 100 Jahren in den USA”. Seit den Anfängen Mitte der 90er Jahre in Deutschland hat sich die Zahl der Bürgerstiftungen im europäischen Vergleich am besten entwickelt. Und Baden-Württemberg ist ganz vorne dabei. Die Referentin kam zum gleichen Fazit wie der Kommentator: „Sie sind hier gut aufgestellt.”
Anschließend ging es um die wichtige Rolle der Zeitstifterinnen und Zeitstifter, die in einem abwechselnd-munteren Austausch über die Motive und Freuden ihrer Mitarbeit berichteten. In Zahlen: Es wurden rund 3000 Ehrenamtsstunden im Jahr 2013 geleistet. Keine schlechte Bilanz! Oder?

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Mai

Bürgerstiftung unterstützt Hausaufgabenhilfe für Weinheimer Flüchtlingskinder

Geflohen – wie geht es weiter?
Als 1985 die ersten Flüchtlinge nach Weinheim kamen, gründeten Pfarrerin Elfi Rentrop und Pfarrer Albrecht Lohrbächer als Beauftragte der Evangelischen Kirchengemeinde Weinheim und des Kirchenbezirks Ladenburg-Weinheim den Arbeitskreis Asyl.
Es stellte sich heraus, dass besonders Kinder unter der Flüchtlingssituation leiden. Meist haben sie große Probleme mit der deutschen Sprache und somit schulische Schwierigkeiten. Zuerst wurden die Kinder in größeren Gruppen innerhalb der Flüchtlingssiedlungen unterrichtet. Später konnte sich der Arbeitskreis die Unterstützung der Freudenberg Stiftung sichern, die das Projekt „Nachhilfe für Flüchtlingskinder” fünf Jahre lang gefördert hat. Das Projekt wird auch von der Bürgerstiftung Weinheim unterstützt.

Das Hausaufgabenhelferteam

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Das World Music Festival 2013 in Innsbruck

Der Akkordeonclub Weinheim war mit Unterstützung der Bürgerstiftung dabei!
Das World Music Festival in Innsbruck findet alle drei Jahre statt. Teilnehmen können Orchester, Ensembles und Kammermusiker in allen Stufen. Dieses Jahr haben insgesamt 16 Nationen teilgenommen.
Resümee der Teilnehmerinnen und Teilnehmer:
Insgesamt ein gelungenes Festival für Crumstädter und Weinheimer, sodass sie beschlossen, 2016 wieder zusammen nach Innsbruck zu fahren.

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Juni

Siebte Musikfreizeit in Weikersheim

Bereits im siebten Jahr in Folge nutzten Ensembles der Musikschule ein verlängertes Wochenende im Frühsommer für Intensivproben: 25 Schülerinnen und Schüler und drei Lehrkräfte der Musikschule Badische Bergstraße waren zu Gast an der Musikakademie Schloss Weikersheim. Die Bürgerstiftung Weinheim hatte das Musizierwochenende auch in diesem Jahr unterstützt.

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Juli

Gudrun und Karl Heinz Maiwald-Förderpreis erstmals vergeben

Der „Gudrun und Karl Heinz Maiwald-Förderpreis” zur Erinnerung an das Stifterpaar Maiwald möchte die schöpferischen Kräfte von solchen Kindern und Jugendlichen wecken, für die der Weg zur Kunst nicht einfach und nicht selbstverständlich ist.
Fünf Vorschläge lagen der Jury des Preises am 3. Juli vor. Da zwei der Vorschläge gleich preiswürdig erschienen, wurden zwei Preise vergeben und die Preissumme geteilt:
Die eine Hälfte von 2 500 Euro ging an das Kooperationsvorhaben „Musik handgemacht – trifft Hundertwasser. Ein Begegnungsprojekt für Schüler und Schülerinnen der Grundstufe der Johann-Sebastian-Bach-Schule”. Die zweite Hälfte des Preises erhielt der Vorschlag „Schülerinnen und Schüler aus dem Bereich Berufsvorbereitung an der Hans-Freudenberg-Schule stellen mit dem Künstler Horst Busse eine Klangskulptur her.”

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Eigentlich nur ein Krätzer …

Dr. Klaus Gründel konnte bei herrlichem Wetter zusammen mit Mitgliedern von Stiftungsrat und Vorstand der Bürgerstiftung Weinheim ein historisches Werkzeug präsentieren, das mit Mitteln der Bürgerstiftung restauriert worden war: einen Krätzer, mit dem das Bohrmehl aus den Sprenglöchern entfernt wurde.

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August

Sommerferien

September

Vorbereitung für das Singfest 2014 beginnt

Im Sommer 2014 wird sich wiederholen, was bereits in den Jahren 2007 und 2011 für Teilnehmer, Zuschauer und Zuhörer ein sehr schönes und fröhliches Erlebnis war.
Die Bürgerstiftung Weinheim wird wieder von Soroptimist International Weinheim und dem Verein der Freunde und Förderer der Kultur in Weinheim unterstützt. Neu dabei sind die Musikschule Badische Bergstraße, die Vereinigung der Freunde der Musikschule sowie die Helen-Keller-Schule.
Das Rahmenthema des Singfestes 2014 „Ritter und Burgen” orientiert sich am Stadtjubiläum 2014.

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Round Table Kulturinsel Madagaskar

Dama Mahaleo, Musikerlegende, Politiker und Soziologe aus Madagaskar, und „Botschafterin” Lea Raholinirina forderten eine von gegenseitigem Respekt geprägte kulturelle Begegnung. Moderiert vom Erziehungswissenschaftler Hermann Rademacker diskutierten die beiden mit fünf deutschen Madagaskarkennern am 21. Juli vor einem mehrheitlich mit Madagassen besetzten Publikum. Vorausgegangen waren Madagaskartage in der Dietrich-Bonhoeffer-Schule und ein deutsch-madagassisches Konzert im Weinheimer Schlosshof.
Gerne hat die Bürgerstiftung ihrem satzungsgemäßen Ziel der Völkerverständigung folgend diese ganz besondere Begegnung unterstützt.

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Oktober

Unvergesslich: Seminar für Demenzpaten des Fördervereins Alzheimer

Was haben Volksliedgut und Märchen gemeinsam? Sie helfen Demenzkranken, heute mit gestern zu leben. Unter diesem Motto referierte Christian Rupp, seit 2000 Pflegedienstleiter des Bodelschwinghheims, über Biografiearbeit bei Demenz. 27 Menschen, drei Männer und 24 Frauen, nahmen an einem Schulungsprogramm für Demenzpaten teil, das der Förderverein Alzheimer Weinheim e. V. mit Unterstützung der Freudenberg Stiftung, der Volksbank Weinheim Stiftung und der Bürgerstiftung durchführte.

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What shall we do with the drunken sailor?

Zwei Gruppen von Schülerinnen der Helen-Keller-Schule hatten ein halbes Jahr Gitarrenunterricht durch den Leiter der Musikschule, Jürgen Osuchowski , erhalten und präsentierten sich bei „Kids at Sue”, einer Tagespflegeeinrichtung für die ganz Kleinen in der mittleren Hauptstraße. Die Bürgerstiftung freute sich, fördernderweise für das Singfest im nächsten Jahr eine kräftige Unterstützung zu gewinnen und in den Kindergärten noch mehr Lieder zum Klingen zu bringen.

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Von der Kohlbach ins Museum

Die Hobby-Bergleute der Arbeitsgemeinschaft Altbergbau übergaben wieder historische Werkzeuge aus dem Hohensachsener Bergwerk „Marie an der Kohlbach” an das Weinheimer Museum.
Die Bürgerstiftung hatte die Restaurierung des Krätzers ermöglicht, wofür sich Bergwerker und Historiker gleichermaßen bedankten. Museumsleiterin Claudia Buggle freute sich über den Neuzugang für das Weinheimer Museum.

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Ehepaar Maiwald: Bürgerstiftung präsentiert Preisträger und Buchporträt

Der „Tag der Bürgerstiftungen” am 1. Oktober bot den willkommenen Rahmen für die erstmalige Verleihung des „Gudrun und Karl Heinz Maiwald-Förderpreises”. Die Bürgerstiftung Weinheim hatte in den Bürgersaal des Alten Rathauses eingeladen, um die beiden diesjährigen Preisträger und ein Porträt des Stifterpaares vorzustellen.
Ausgezeichnet wurden 2013: „Musik handgemacht – trifft Hundertwasser” der Johann-Sebastian-Bach-Schule zusammen mit der Musikschule Badische Bergstraße sowie „Klangskulptur”, eine Kooperation der Hans-Freudenberg-Schule mit dem Künstler Horst Busse.

V.l.n.r. Margarete Ruoff, Iris Rüsing, Jennifer Drum, Karen Backmeyer, Jürgen Osuchowski, Horst Busse, Adalbert Knapp, Kreszentia Amann, Torsten Nesselhauf

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Ein gelungenes Werk!

Eine erfreulich gute Aufnahme fand das Porträt der Eheleute Maiwald, sei es die Präsentation am Tag der Stiftungen oder das kleine Buch selbst. „ … der Abend hat mir nicht nur sehr gut gefallen, er hat mich in mehrerer Hinsicht sehr beeindruckt”, schrieb eine Besucherin.

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V.l.n.r. Thorsten Gellings, Monika Endriß, Helmut Determann, Felicitas Vajna, Arnulf und Susanne Tröscher, Adalbert Knapp, Sandra Frey

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Spitze!

Das folgende Schreiben erreichte die Bürgerstiftung Weinheim am 24. September:

„Liebe Bürgerstiftungsengagierte,

wir freuen uns, dass es Ihrer Bürgerstiftung gelungen ist, sich in der Spitzengruppe der Bürgerstiftungen bundesweit im Bürgerstiftungs-Benchmark der Aktiven Bürgerschaft zu platzieren.

Ihren Platz im Vermögenswachstum können Sie hier einsehen.

Der Bürgerstiftungs-Benchmark bietet den Gremienmitgliedern Orientierung für die Entwicklung ihrer Bürgerstiftung und das strategische Management. Potenziellen Stiftern, Spendern und Projektpartnern verdeutlicht er die Leistungsfähigkeit einzelner Bürgerstiftungen.

Mit besten Grüßen
Bernadette Hellmann, Dr. Stefan Nährlich und Andreas Grabsch”

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Gütesiegel erneut verliehen

Zum dritten Mal verlieh die Initiative Bürgerstiftungen für die Zeit vom 1. Oktober 2013 bis zum 30. September 2016 der Bürgerstiftung Weinheim das Gütesiegel. 259 Bürgerstiftungen entsprechen inzwischen den 10 Merkmalen von Bürgerstiftungen, die der Arbeitskreises Bürgerstiftungen im Bundesverband Deutscher Stiftungen formuliert hat.

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November

Sieben Kinder und sechs Sprachen oder „Ich heiße Alexandra und komme aus …”

Mehr als sieben Millionen Menschen mit ausländischem Pass leben in Deutschland, viele von ihnen sind Kinder. Um für solche Kinder ohne jede Deutschkenntnisse das Leben und Lernen in der Schule und im Privaten zu erleichtern, hat die Bürgerstiftung Weinheim in Kooperation mit der Volkshochschule Badische Bergstraße auf Antrag der Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule das Pilotprojekt „Deutsch intensiv” gestartet.

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Dezember

Weihnachtsbaumaktion 2013: 50 Päckchen mehr

Die Spendenbereitschaft der Weinheimerinnen und Weinheimer war bei der vierten Weihnachtsbaumaktion der Bürgerstiftung Weinheim wieder überwältigend. Obwohl es diesmal 50 Kinder mehr waren, deren Wünsche erfüllt werden konnten, waren die 151 Geschenkwünsche innerhalb von wenigen Tagen von den vier Weihnachtsbäumen abgepflückt.
Dank der optimalen Zusammenarbeit mit Caritas, Diakonie und dem Amt für Soziales, Jugend, Familie und Senioren unter der Koordination von Simone Müller kam im Helferteam nur Weihnachtsstimmung auf: Wieder war es gelungen, Familien am Weihnachtsabend eine Extrafreude zu bereiten.

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Weihnachtskarten für Flüchtlingskinder

Ziemlich kurzfristig ist der Bürgerstiftung eine Aktion zugewachsen, die gut zur Weihnachtsbaumaktion passt.
Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler der Hans-Freudenberg-Schule und die Bürgerstiftung Weinheim haben sich zusammengefunden und Weihnachtskarten zugunsten der Hausaufgabenhilfe für Flüchtlingskinder in Weinheim gestaltet und hergestellt, die die Bürgerstiftung in diesem Jahr erstmals auf den Weihnachtskartenmarkt gebracht hat.
Im Januar konnte die Hausaufgabenhilfe für Flüchtlingskinder 1100 Euro entgegennehmen.

Im Bild v.l.n.r.:Price Bryan, Max Lauinger, Sahien Rabeehy, Nicklas Riehl, Jonas Ziemmerschied, Marc Keller, Schulleiterin Kreszentia Amann, Jason Colin, Swantje Göschel, Elfi Rentrop, Marlies Drissler, Monika Endriß und Adalbert Knapp.

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„Der Typ ist ein Hammer”: Thorsten Gellings präsentiert Klangskulptur

Am Donnerstag, den 12. Dezember 2013 wurde in der Hans-Freudenberg-Schule in Weinheim ein prämiertes Projekt des „Gudrun und Karl Heinz Maiwald-Förderpreises” der Bürgerstiftung vorgestellt: eine Klangskulptur, die Schüler der Hans-Freudenberg-Schule unter Leitung von Horst Busse und einem Lehrerteam geschaffen haben und die Thorsten Gellings fulminant zum Klingen brachte.
Gellings begeisterte das Publikum mit seinen Improvisationen, das Publikum konnte eigenes Musizieren gleich in die Tat umsetzen: Die Interessierten stellten unter Anleitung von Gellings ihr Können unter Beweis. „Der Typ ist ein Hammer”, meinte einer der verantwortlichen Lehrer über Thorsten Gellings und traf damit sicher die Einschätzung der gesamten Zuhörerschaft.

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Eine gelungene Veranstaltung: Gesundheitstag für die Lehrkräfte der Hans-Freudenberg-Schule

Am Montag, den 16. Dezember 2013 stand für das gesamte Kollegium der Hans-Freudenberg-Schule ein Thema im Mittelpunkt: Wie gestalten wir unseren Schulalltag so, dass Begeisterungsfähigkeit, Initiative, Kreativität und die Arbeitsfreude erhalten und neu gewonnen werden können? Im Rahmen eines schulinternen Gesundheitstages standen verschiedene Vorträge und Workshops zu diesem Thema auf dem Programm.
„Eine gelungene Veranstaltung”, so das Fazit des gesamten Kollegiums, die auch dank der finanziellen Unterstützung der Bürgerstiftung möglich war.

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„Tut allen Kindern gut”

„Das ist doch selbstverständlich und tut allen Kindern gut”, antwortete Ingrid Noll auf die eher rhetorische Frage von Monika Endriß, warum sie gerne die Schirmherrschaft für die Ersten Weinheimer Theatertage für Grundschulen übernommen hat. Deshalb hat Ingrid Noll gerne in ihrer alten Wirkungsstätte (als vormalige Elternvertreterin) beim Theaterfest am 14. Februar 2014 im Musiktheater der Dietrich-Bonhoeffer-Schule als Schirmherrin den Applaus verstärkt.

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Finanzen und Statistisches

Vor allem dank der Auszahlung der zweiten Rate des Vermächtnisses des Ehepaars Maiwald betrug das Stiftungskapital zum 31.12.2013 957 000 Euro.

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Noch etwas

Schüler schreiben für die Stifterpost

Die Redaktion hat es gefreut, dass sie wie im vergangenen Jahr Verstärkung durch eine Klasse des Sozial- und Gesundheitswissenschaftlichen Gymnasiums der Helen-Keller-Schule Unterstützung bekommen hat. Die Berichte über die Nachhilfe für Flüchtlingskinder, das dritte Denken-Seminar der Bürgerstiftung und die Gitarrenkurse an der Helen-Keller-Schule stammen von den Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten Ilja Cistjakov, Mareike Henn, Eva-Maria Hofmann, Asena Isik, Elisabeth Koltes, Alexandra Lukyanchikova, Vanessa Oberle, Julia Otto, Micha Roessler, Sophie Rothe, Randi Schäufele, Sarah Theimer, Ida-Elin Waldschmidt.
Dem betreuenden Lehrer Markus Thielsch sei herzlich gedankt!
Auch Schülerinnen und Schüler der Dietrich-Bonhoeffer-Schule, Johanna Danz, Christiane Ernst, Max Müller und Mikail Öztürk schrieben, begleitet von Monika Endriß, in diesem Jahr für die Stifterpost.

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Blick nach vorn: 100 Jahre Community Foundations in den USA – Bürgerstiftungen seit 1996 auch bei uns

Frederick Goff, Gründer der Cleveland Foundation, formulierte vor 100 Jahren:
„Es wäre schön, wenn jemand, der sein Testament aufsetzt, zu einer dauerhaft bestehenden Organisation gehen und sagen könnte: Hier ist eine große Geldsumme. Ich möchte sie hinterlassen, um das Gemeinwohl vor Ort zu fördern. Da ich nicht weiß, was in 50 Jahren die größten Bedürfnisse sein werden, gebe ich sie in Ihre Hände, um zu entscheiden, was getan werden soll.”
1914 entstand so die erste „Community Foundation” in Cleveland, Ohio, 1921 ging es mit dem Obolus einer Witwe weiter.
1976 wurde in Großbritannien die erste Bürgerstiftung in Europa gegründet, 1996/97 entstanden Bürgerstiftungen in Gütersloh und Hannover und 2005 wurde die Bürgerstiftung Weinheim gegründet.
Deutschland hat nach den USA weltweit inzwischen die meisten Bürgerstiftungen.

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69469 WeinheimKontakt: info@buergerstiftung-weinheim.deAnerkennung durch das Regierungspräsidium Karlsruhe am 17. November 2005 als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts.

Redaktion: Adalbert Knapp
Texte: Aktive Bürgerschaft, Akkordeonklub Weinheim, Freunde Madagaskars, Hans-Freudenberg-Schule, Adalbert Knapp, Jürgen Osuchowski, Margarete Ruoff sowie Schülerinnen und Schüler der Helen-Keller-Schule und der Dietrich-Bonhoeffer-Schule.
Bilder:
Hans-Joachim Gelberg: Alexa Gelberg
Bernadette Hellmann/Stifterforum: Marco Schilling
Michael Endriß, Adalbert Knapp, Musikschule Badische Bergstraße, Christina Schäfer-Kristof, Karl-Hermann Schütz

Mitarbeit: Brigitte Burger, Monika Endriß, Gunter Faigle, Marcus Graf und Claudia Werner

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stifterpostextra-das-jahr-2014

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
liebe Stifterinnen und Stifter,

„immer höher, immer weiter, immer schneller”, anscheinend grenzenlos sind die Hoffnungen und Wünsche von uns Menschen. Bei der Bürgerstiftung sind die Spenden erfreulicherweise in diesem Jahr auch wieder etwas höher als im vergangenen, ebenso (noch) die Erträge aus dem Stiftungsvermögen. Die Pflanze gedeiht, wie die Weinheimer Nachrichten einmal geschrieben haben, allerdings – und das ist auch gut so – ganz biologisch-dynamisch, ohne Hektik, die mögen Pflanzen überhaupt nicht.
Wie sieht es in der Zukunft aus? Die Zinsen sinken immer tiefer, immer weiter, immer schneller? Wir werden sehen. Umso wichtiger ist es, die Spendenfreudigkeit zu erhalten, sei es von Geld-, sei es von Zeitspenden (die in Weinheim deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegen). Aufgrund des stabilen Fundaments, über das die Bürgerstiftung durch die Arbeit der letzten bald 10 Jahre verfügt, blicken wir zuversichtlich nach vorne, gewillt, weiterhin fördernd und gestaltend für Weinheims Bürgerinnen und Bürger da zu sein.
A propos Jubiläum: Am 5. November wollen wir in der Stadthalle unter dem Motto „Weinheimer Künstler für Weinheim” die Post abfahren lassen. Werden Sie dabei sein? Save the date!!
Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Dr. Adalbert Knapp

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Januar

Künstlertage an der Helen-Keller-Schule

Der internationale Origami- und Faltkünstler Joan Sallas arbeitete Ende Januar im Rahmen der Künstlertage an der Helen-Keller-Schule mit den künftigen Erzieherinnen und Erziehern. Ermöglicht wurde sein Besuch durch die Förderung der Bürgerstiftung Weinheim.

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Februar

Erste Weinheimer Theatertage für Grundschulen: Kleine Schauspieler erbringen große Leistungen

Vom 12. bis 14. Februar führten erfahrene Schauspieler und Theaterpädagogen an fünf Weinheimer Grundschulen Theater-Workshops durch. Bei einem Theaterfest im Musiktheater der Dietrich-Bonhoeffer-Schule begeisterten sie das Publikum.

Ingrid Noll hatte die Schirmherrschaft für dieses Projekt übernommen, „weil so etwas allen Kindern guttut”. Der Schirmherrin, der Volksbank Weinheim Stiftung und privaten Spendern dankt die Bürgerstiftung für die großzügige Unterstützung sehr herzlich, nicht zuletzt aber Monika Endriß, der Erfinderin und Projektleiterin der „Ersten Weinheimer Theatertage für Grundschulen”.

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März

Die Saat geht auf

Vor eineinhalb Jahren fing es mit einem Kurs an der Helen-Keller-Schule an. Künftige Erzieherinnen wollten in ihren künftigen Beruf „nicht ohne meine Gitarre” starten. Die Bürgerstiftung Weinheim machte es durch einen Zuschuss möglich, die Gebühren gering zu halten. Inzwischen sind die jungen Frauen „reguläre” Schülerinnen an der Musikschule; sie verbinden die berufliche Aus- und Weiterbildung mit der persönlichen Freude am Musizieren.

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Basar mit tollem Ergebnis

Über den Basar der Bürgerstiftung am 15. März schrieb Basar-Managerin und Vorstandsmitglied Iris Thomsen an „ihr” Team:

„Liebes Basarteam,
wir können so stolz auf uns sein. In diesem Jahr haben wir einen Umsatz von 2900 Euro erzielt. … Unser tolles Miteinander macht nicht nur die Arbeit zum Vergnügen, es sorgt auch für gute Kauflaune bei unseren Kunden.
… Danke auch an alle Basargründer/innen, die diesen Erfolg gesät haben und immer noch mit uns zusammen ernten.
Herzlich
Ihre

Iris Thomsen”

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Veggie-Team beim Pflänzeltag

Vor mehr als zwei Jahren, am Donnerstag, 14. März 2013, startete Weinheim einen wöchentlichen Aktionstag für fleischlose Kost als erste Stadt im Rhein-Neckar-Kreis und mit großem Medien-Interesse. Der Veggie-Tag hat sich bereits gut etabliert bei Weinheimer Restaurants, Kantinen, Großküchen, Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen.
Ermuntert durch das überaus große Publikumsinteresse beim Pflänzeltag wird es weitere Infostände mit schmackhaften fleischlosen Kostproben geben.

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Schreiben für die Stifterpost: 50 Tipps und viele Übungen

Seit bald vier Jahren schreiben Schülerinnen und Schüler der Helen-Keller-Schule und der Dietrich-Bonhoeffer-Schule Berichte für die Stifterpost. Zum einen sind dies Berichte über Projekte oder Veranstaltungen der Bürgerstiftung, die für junge Leute besonders interessant sind, oder zum anderen ganz eigenständige Texte, für welch die Stifterpost ein Forum bietet. In der Helen-Keller-Schule läuft dieses Projekt im Rahmen des Deutschunterrichts am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium, bei der Dietrich-Bonhoeffer-Schule sind die Nachwuchsjournalisten zur eigenen Freude dabei.

Als Anerkennung und fachliche Verstärkung bot Günther Grosch von der Rhein-Neckar-Zeitung während der Winterferien den Workshop „Einführung in das journalistische Schreiben” an. Mit einem weiteren Vormittag zur Interview-Technik soll die Einführung in das journalistische Schreiben ergänzt werden.

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April

Entwicklungsstufen eines Neugeborenen: Viertes Elternseminar der Bürgerstiftung

Zum vierten Mal führte die Bürgerstiftung unter Federführung von Stiftungsrat Dr. Peter Schuster ein Elternseminar in Zusammenarbeit mit der Gynäkologischen Abteilung der GRN-Klinik durch.
Das Seminar befasst sich mit der kindlichen Entwicklung in den ersten Lebensjahren, die einzelnen Vorträge greifen verschiedene Unterthemen auf.
Zusätzlich zu diesem Seminar bietet der Ratgeber „Denken von der ersten Minute an” eine Hilfe für Eltern und Angehörige. Wie in den vorhergehenden Seminaren waren die Besucherinnen und Besucher eine bunte Mischung aus Eltern, Großeltern, Tagesmüttern und Erzieherinnen.

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Mai

Die Traumstadt

Eine Klasse des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums der Helen-Keller-Schule beschäftigte sich im Rahmen des Deutschunterrichts mit „Kreativem Schreiben”. In dieses Projekt war auch die Bürgerstiftung Weinheim einbezogen. Ergebnisse sind u. a. der Bericht in der Stifterpost über die Künstlertage an der HKS (siehe oben) sowie die folgenden Assoziationen zu einem Bild von Friedensreich Hundertwasser. Es wurde angeregt durch den Maiwald-Förderpreis der Bürgerstiftung, dessen eine Hälfte 2013 an das Projekt „Musik handgemacht – trifft Hundertwasser” an der Johann-Sebastian-Bach-Förderschule und der Musikschule ging.

Die Traumstadt

Auf einer langen Reise
entdeckte ich ’ne Stadt
auf wundersame Weise.
Die Straßen, die sind wild verzerrt,
als ob man durch ein Traumland fährt.
Plötzlich scheint mein Ziel so fern,
so unerreichbar wie ein Stern.
In der Mitte ist ein Licht so hell,
es leuchtet wie die Sonne grell,
es spiegelt mein Gesicht wider,
Legt meine innersten Gefühle nieder.
Noch nie hat mich ein Gefühl so getroffen,
ich bin verwirrt, mein Herz ist offen.
Ich sammle mich und möchte weitergehen,
doch ich schaffe es nicht weit und bleib wieder stehen.
Welch wunderschöne Farbenfülle
trägt jedes Haus als seine Hülle.
Ob dick, ob dünn, ob groß, ob klein,
hier steht nichts und niemand einsam und allein.
Die Stadt ist voller Geborgenheit,
fern von Armut, Stress und Leid.
Alles ist verschwommen, nichts mehr klar,
es ist das Wunderschönste, was ich jemals sah.
Es gibt keine Kanten, keine Ecken,
keine ungewollten Flecken.
Alles scheint gemalt wie von Kinderhand
in diesem wundersamen Land.
Wer einmal kommt in es hinein,
der wird niemals mehr traurig sein.

Johanna Groh, Franziska Roth und Sophie Rothe

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Juni

Maiwald-Förderpreisträger präsentieren Hundertwassers verrückt-schöne Welt

Auszüge aus der Dankrede von Jennifer Drum, der Koordinatorin des Projekts „Musik handgemacht – trifft Hundertwasser”:
Liebe Gäste,
schön, dass Sie hier sind und uns damit Ihr Interesse an unserer Schule und unserem Projekt zeigen. Das freut uns alle sehr. Besonders freut sich die Klasse 3 und 4, die mit viel Mühe, Ausdauer, Einsatz und Engagement dieses Projekt ermöglichte. Heute ist euer großer Abend, euer großer Auftritt. Seit Oktober habt ihr euch mit dem Künstler Hundertwasser beschäftigt, ja manchmal vielleicht von ihm geträumt und seid zu kleinen Hundertwasser-Experten geworden.
Vielen Dank auch unserem Kooperationspartner, der Musikschule Badische Bergstraße, vor allem Frau Kohler, die mit den Schülern die Musikstücke eingeübt und geprobt hat.
Danke an den Förderverein unserer Schule, der das Projekt mitfinanziert hat, und an all die vielen anderen Helferinnen und Helfer.

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„Schlage die Trommel und fürchte dich nicht!”

Vom 13. Juni bis zum 18. Juli fand in den Räumen der AWO Rhein-Neckar, Burggasse 23 in Weinheim die Ausstellung „Schlage die Trommel und fürchte dich nicht!” statt. Organisiert von der Sozialpädagogischen Familienhilfe der AWO wurden Bilder gezeigt, die Kinder gemalt haben, die mit einem psychisch erkrankten Elternteil leben oder gelebt haben. Möglich wurden die Ausstellung und das umfangreiche Rahmenprogramm unter anderem durch die Unterstützung der Bürgerstiftung Weinheim und vieler anderer Unterstützer.
Harald Haag

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Juli

Von klappernden Rittern und tanzenden Edelleuten: Drittes Singfest der Bürgerstiftung

Festlich ging es am Morgen des 9. Juli in der TSG-Halle in Weinheim zu. Da saßen rund 150 Kinder aus acht Weinheimer Kindergärten auf mitgebrachten Decken auf dem Boden und erwarteten mit Spannung den Beginn des diesjährigen Singfestes der Bürgerstiftung. Mit selbst gestalteten Kostümen hatten sich die Kinder und ihre Erzieherinnen als Knappen, Ritter und Burgfräulein verkleidet und sich auch bei schlechtem Wetter auf den Weg gemacht. Mit großen Augen bestaunten die Kinder die Instrumente des Burgorchesters unter der Leitung von Jürgen Osuchowski. Die Instrumentalisten waren angehende Erzieherinnen der Helen-Keller-Schule sowie Erzieherinnen, die einen durch die Bürgerstiftung finanzierten Gitarrenkurs an der Musikschule Badische Bergstraße besucht hatten. Unterstützt wurden sie durch Lehrkräfte der Musikschule. Außerdem saß da noch der Seniorenchor
des Bodelschwingh-Heims, mit eigenem Banner und in freudiger Erwartung der Ereignisse.

Die Moderatorinnen Monika Preiß und Sabine Endrich betraten im festlichen Gewand die Bühne. Als Ritter Giselher Klipp von Klapperbach, vom Burggrabenorchester und dem Chor des Bodelschwingh-Heims mit Instrumenten scheppernd begleitet, auf die Bühne geritten kam und sich beklagte, dass alle ihn immer auslachten, weil seine Rüstung so viel Krach mache, war das Fest auf seinem Höhepunkt.

Ausruhen konnten sich die Anwesenden beim Minnelied „Sie gleicht wohl einem Rosenstock”, das gefühlvoll vom Bodelschwingh-Chor unter Leitung von Christine Engelhardt vorgetragen wurde. Im Anschluss betrat Margarete Ruoff die Bühne, um sich im Namen der Bürgerstiftung bei den Organisatoren und Mitwirkenden zu bedanken und jedem eine Rose zu überreichen. Für die Kinder wird dieses Ritterfest mit Sicherheit noch lange in Erinnerung bleiben.

Sabine Endrich

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Fortsetzung folgt …: Deutsch-Intensivkurse an der Bonhoeffer-Schule

Dank der schnellen und unkomplizierten Zusammenarbeit der Schulleitung der Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule, des Weinheimer Unterstützerkreises WUB, der Bürgerstiftung Weinheim und der Volkshochschule Badische Bergstraße wurde zu Schuljahresbeginn 2013 im Handumdrehen durch die Initiative der Schule ein Intensivkurs für Deutsch als Fremdsprache ins Leben gerufen, der den Jungen und Mädchen ohne Deutschkenntnisse eine erfolgreiche Teilnahme am Regelunterricht ermöglichen sollte.

Das Pilotprojekt verlief überaus erfolgreich, die Bilanz der beiden Kurse verlangte nach einer Fortsetzung, zumal längst wieder neue Kinder, die kein Wort Deutsch sprechen, die Bonhoeffer-Werkrealschule besuchen. „Es ist ein Segen für die Kinder”, so WRS-Konrektor Thomas Lammer, „dass wir noch in diesem Schuljahr einen weiteren Intensivkurs anbieten konnten.” Das Engagement der Bürgerstiftung für das Pilotprojekt findet durch den Rotary-Club Weinheim seine Fortsetzung.

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Schüleraustausch zwischen Weinheim und Ramat Gan seit 1987

Bürgerstiftung unterstützt Nachhaltigkeitsfonds

Die intensive Begegnung junger Menschen stellt die zentrale Säule der Städtepartnerschaft zwischen Weinheim und dem israelischen Ramat Gan dar. Die ersten Schüler aus den beiden Gymnasien Bonhoeffer und Heisenberg beteiligten sich 1987 am Jugendaustausch der beiden Städte.
Da es sich immer um Schüler oder um Studenten handelt, richtete der Freundeskreis Weinheim Ramat Gan einen Nachhaltigkeitsfonds ein, den die Bürgerstiftung mit 1500 Euro unterstützt hat. Auf Antrag erstattet der Verein aus Fonds den jungen Leuten die Hälfte des Flugpreises.

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August

Sommerferien

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September

SAFE®-Elternkurs: Ein Zwischenbericht

SAFE® ist ein Präventionsprogramm, das die sichere Ausbildung für Eltern fördert.
Mit insgesamt 11 Teilnehmern (fünf Paaren und einer werdenden Mutter) startete im Februar 2014 bei der AWO Rhein-Neckar e.V. der erste SAFE®-Elternkurs, der bis zum April 2015 dauert. Das Durchschnittsalter der Teilnehmer liegt bei 40 Jahren. Die Babys wurden im Zeitraum von Februar 2014 bis Mai 2014 geboren: vier Mädchen und zwei Buben.

Obwohl die Teilnehmer unterschiedliche finanzielle, berufliche und soziale Hintergründe haben, entstand schnell ein offenes Gesprächsklima und eine gemeinsame Vertrauensbasis. Mittlerweile treffen sich die Eltern sogar privat!

Das positive Feedback der frisch gebackenen Eltern, die mit vielen Ängsten und Unsicherheiten vor Geburt der Kinder zum ersten Kurstermin kamen und jetzt unbefangen in ihrer neuen Elternrolle aufgehen, hat die Bedeutung des Kurses ebenso bestätigt wie die steigende Nachfrage.

Tatjana Schäfer
SAFE®-Projektleitung
Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Rhein-Neckar e.V.

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Veggie-Tag Weinheim: Zertifikate für Gastronomen

Die Restaurants, die den Veggie-Tag überzeugend vertreten, erhalten ein Zertifikat; sie haben eine eigene Veggie-Tag-Karte und setzen entsprechende Info-Faltblätter ein. Ihr Engagement wird besonders anerkannt und gewürdigt. Ein Aufkleber weist sie nach außen als zertifizierte Restaurants aus. Im Internet sind sie gekennzeichnet in einem digitalen Weinheim-Stadtplan.

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Oktober

Viele Hände …

„Sein Herz hing zeitlebens an Weinheim” war der Titel eines Berichts über den Ehrenbürger der Stadt Weinheim Dr. Adam Karillon (1853-1938). Um zu zeigen, dass die Weinheimer ihren verdienten Ehrenbürger, Arzt der Armen, Träger des ersten Georg-Büchner-Preises und Mitglied im Bürgerausschuss der Stadt Weinheim nicht vergessen haben, kümmerten sich am diesjährigen Freiwilligentag der Metropolregion 11 Aktive der Bürgerstiftung Weinheim darum, der einigermaßen ungepflegten Grabstätte wieder ein würdiges Aussehen zu verleihen.

Dank der Koordination durch Dr. Traute Schneider und Dr. Ditmar Flothmann vom Stiftungsrat der Bürgerstiftung und fachlich angeleitet von Elisabeth Schmid waren trotz Mühen bester Stimmung: Jutta Eschwey, Hildegard Hinz, Kurt Öhlenschläger (langjähriger Gärtner bei der Firma Freudenberg und der Senior der Runde), Jürgen Osuchowski, Johannes Pförtner, Ursula Sauer, Peter Scheiber und Iris Thomsen.

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Stifterforum am Tag der Stiftungen: Bürgerstiftung trifft Schule und Hundertwasser-Klangskulptur

Bürgerstiftung trifft Schule – das war das Motto eines Gesprächs der Bürgerstiftung Weinheim mit Vertretern einzelner Schulen, das am 1. Oktober in der Hans-Freudenberg-Schule in Weinheim stattfand. Was passiert, wenn die Bürgerstiftung mit Schulen zusammenarbeitet und Projekte entstehen lässt? Welche Bedeutung haben solche Projekte für die Schulen, die Lehrkräfte und natürlich die Schülerinnen und Schüler? Das waren die großen Fragen des Abends. Die einzelnen Vertreter gaben die Antwort und stellten ihre Projekte vor.

Hundertwasser trifft Schule

Neben der Klangskulptur hatte auch ein Projekt der Johann-Sebastian-Bach-Förderschule den Maiwald-Förderpreis erhalten.
Wenn Bürgerstiftung auf Schule trifft, passiert Gutes und Wichtiges. Vielen Kindern und Jugendlichen wird auf ihrem ganz persönlichen Lebensweg geholfen, weswegen sich alle Vertreter der Schulen einig waren: „Wir sagen danke!”Merle Topp

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November

Rolf-Engelbrecht-Preis für Arbeitskreis Asyl

Am 15. November nahmen Elfi Rentrop und Albrecht Lohrbächer im Namen des Arbeitskreises Asyl den Rolf-Engelbrecht-Preis entgegen. Der Preis wurde zum zweiten Mal nach 2012 in Erinnerung an Rolf Engelbrecht, den ersten gewählten Oberbürgermeister Weinheims nach dem Zweiten Weltkrieg, von der Stadt Weinheim, der Freudenberg Stiftung und der Bürgerstiftung Weinheim verliehen. Nach Maria Guerrero ist der Arbeitskreis Asyl der zweite Preisträger, ein Kreis von ehrenamtlich Tätigen, der sich seit über 30 Jahren um Flüchtlinge in Weinheim und Umgebung kümmert.

Ein Blick über den Zaun

Länderspiegel Bürgerstiftungen 2014: Fakten und Trends im Überblick
378 Bürgerstiftungen gibt es in Deutschland. 39 Millionen Menschen leben in ihrem Einzugsgebiet. Sie können sich bei ihrer lokalen Bürgerstiftung als Stifter, Spender und Ehrenamtliche engagieren oder Förderung beantragen. Bürgerstiftungen gibt es in allen Bundesländern außer dem Saarland. Spitzenreiter ist Nordrhein-Westfalen mit 109, gefolgt von Baden-Württemberg (90) und Niedersachsen (58).

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Dezember

Fünfte Weihnachtsbaumaktion der Bürgerstiftung

Für viele Bürgerinnen und Bürger gehört die Weihnachtsbaumaktion inzwischen wie selbstverständlich zum Advent. Auch nach dieser, der fünften Weihnachtsbaumaktion, konnten sich 150 Kinder über ein Extra-Geschenk zum Fest freuen.

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1000 Euro für die Hausaufgabenhilfe für Flüchtlingskinder

Auch 2014 hat die Bürgerstiftung wieder einen Weihnachtskartenverkauf zugunsten der Hausaufgabenhilfe für Flüchtlingskinder durchgeführt.
Schüler des Technischen Berufskollegs der Hans-Freudenberg-Schule mit dem Schwerpunkt Kommunikation und Gestaltung hatten 2013 auf Initiative der Bürgerstiftung Weinheim Weihnachtskarten gestaltet, welche die Bürgerstiftung auch in diesem Jahr vertrieben hat.
Das Team der Bürgerstiftung konnte den Vorsitzenden des Arbeitskreises Asyl, Elfi Rentrop und Albrecht Lohrbächer, diesmal 1000 Euro übergeben.

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Finanzen und Statistisches

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So helfen Sie uns

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Impressum

Herausgeberin:

Bürgerstiftung Weinheim

Vorstandsvorsitzender: Dr. Adalbert Knapp
Siegfriedstraße 7
69469 WeinheimStellvertretender Vorstandsvorsitzender: Michael Ender
c/o Volksbank Weinheim, Bismarckstraße 1
69469 WeinheimKontakt: info@buergerstiftung-weinheim.deAnerkennung durch das Regierungspräsidium Karlsruhe am 17. November 2005 als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts.

Redaktion: Adalbert Knapp
Texte: Jennifer Drum, Sabine Endrich, Johanna Groh, Harald Haag, Adalbert Knapp, Thomas Lammer, Franziska Roth, Sophie Rothe, Tatjana Schäfer, Merle Topp
Bilder:
Hans-Joachim Gelberg: Alexa Gelberg
AWO Rhein-Neckar, Dietrich-Bonhoeffer-Schule, Johann-Sebastian-Bach-Schule, Michael Endriß, Adalbert Knapp, Gernot Ruoff, Constanze Zotz
Mitarbeit: Brigitte Burger, Monika Endriß, Gunter Faigle, Marcus Graf und Claudia Werner

Layout und Webdesign:
grafux | grafische dienstleistungen
hans-jürgen fuchs

Web-Hosting & Programmierung:
Shoplogistics GmbH
Marcus Graf

stifterpost-extra-das-jahr-2015

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
liebe Stifterinnen und Stifter,

William Carlos Williams, der Autor des Gedichts, das Hans-Joachim Gelberg für Sie ausgesucht hat, schreibt in seiner Autobiografie: „Neun Zehntel unseres Lebens vergessen wir schon zu Lebzeiten.” Damit Sie wenigstens für einen Moment auf das Bürgerstiftungsjahr 2015 zurückblicken können, haben wir diesmal die erste Stifterpost 2016 dem Vorjahr gewidmet. Möge in Ihrer Erinnerung bleiben, dass es sich lohnt, die Stifterpost zu lesen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Dr. Adalbert Knapp

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Das Gedicht

Ausgewählt und kommentiert von Hans-Joachim Gelberg

Nur damit du Bescheid weißt

Ich habe die Pflaumen
gegessen
die im Eisschrank
waren

du wolltest
sie sicher
fürs Frühstück
aufheben

Verzeih mir
sie waren herrlich
so süß
und so kalt

William Carlos Williams
Übertragen von H. M. Enzensberger

Nun, ist das ein Gedicht? Wie eigentlich sollen Gedichte sein? Vielleicht geheimnisvoll, rätselhaft? Oder gar fordernd, sogar reimend? Ach, alles und jedes ist möglich. William Carlos Williams hat eine andere, neue Tonlage gefunden und damit die junge amerikanische Lyrik seiner Zeit verändert. Wie ein guter Hausgeist liebt er seine Dingwelt, wie sie uns täglich begegnen kann. So verwandelt er zum Beispiel einen nächtlichen Pflaumenraub in der Küche in ein zärtliches Erlebnis. 1962 veröffentlichte Hans Magnus Enzensberger erste Übertragungen dieser neuen amerikanischen Lyrik. Wer aber war William Carlos Williams? Geboren 1883 in Rutherford, New Jersey, gilt er neben Ezra Pound als der bedeutendste amerikanische Lyriker der Moderne. Er lebte als Hausarzt und Geburtshelfer in seiner Heimatstadt, wo er 1963 starb.
Neben seiner wirklichkeitsnahen Lyrik veröffentlichte er Romane und seine äußerst lesenswerte Autobiografie, die 1994 in deutscher Übersetzung erschien. Sie beginnt mit dem Satz: „Neun Zehntel unseres Lebens vergessen wir schon zu Lebzeiten.”

Januar

1000 Euro an Hausaufgabenhilfe für Flüchtlingskinder

Vor Weihnachten hatte die Bürgerstiftung wieder einen Weihnachtskartenverkauf zugunsten der Hausaufgabenhilfe für Flüchtlingskinder durchgeführt.
Erkennbar zufrieden konnte im Januar das Team der Bürgerstiftung mit Brigitte Burger, Monika Endriß und Dr. Adalbert Knapp den Vorsitzenden des Arbeitskreises Asyl, Elfi Rentrop und Albrecht Lohrbächer, 1000 Euro übergeben.

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Februar

„Wir haben die Nase voll von Athen, wir hauen ab!”

Zweite Theatertage für Grundschulen

Vom 25. bis 27. Februar probten fünf Klassen von Weinheimer Grundschulen höchst intensiv und stellten am Nachmittag des letzten Tages ihr Ergebnis vor.
Sie spielten mit großer Freude, was ihnen zu ihren jeweiligen Themen eingefallen war: „Wolkenkuckucksheim”, „In meinem Traum”, „Vorurteile”, „Fremd sein” und „Froh zu sein bedarf es wenig – was ist Glück?”
„Liebe Kinder, liebe Eltern, keine Angst, ich werde keine lange Rede halten!”, beendete Schirmherrin Ingrid Noll den Nachmittag: Wie man aus vielen einzelnen Legosteinen etwas Großes bauen könne, so hätten auch die Kinder zusammen Großartiges geleistet.

Diesen Eindruck bestätigten die Mitwirkenden: „Das waren tolle Theatertage, die mir interessante Einblicke in meine Klasse gegeben haben”, meinte eine Lehrerin. Das Theaterfest sei deshalb ein ganz besonderes Ereignis gewesen, weil es schulübergreifend Gemeinsamkeit ermöglicht habe, formulierte eine andere Mitwirkende.

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März

Basar im Rolf-Engelbrecht-Haus

Die Bürgerstiftung Weinheim öffnet einmal im Jahr die Tore des Rolf-Engelbrecht-Hauses für ihren großen Basar. Jede Besucherin und jeder Besucher fördern mit ihrem Kauf die Arbeit der Bürgerstiftung, denn der Verkaufserlös geht zu 100 Prozent in die Finanzierung gemeinnütziger Vorhaben unserer Stadt. Durch die bisherigen Basare konnten rund 25 000 Euro für gute Zwecke erwirtschaftet werden.

Achtung, Achtung!
In diesem Jahr findet der Basar am Samstag, 5. März 2016 von 10:00 bis 13:00 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus statt.

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April

Strategische Planung – Stifterforum 2015

„Inwiefern sollten Bürgerstiftungen Strategien verfolgen, die langfristig zum Erfolg führen?”, diese Frage stand im Mittelpunkt des Vortrags von Prof. Dr. Wolfgang Anders, Leiter des Arbeitskreises Bürgerstiftungen im Bundesverband Deutscher Stiftungen. Das Grundgerüst sei sehr einfach: ein klar definiertes Wertesystem, angemessene Entscheidungen und das zielgerichtete Umsetzen in Handlungen. Dabei sollte eine Bürgerstiftung sich drei Fragen stellen: „Was wollen wir? Was können wir? Was müssen bzw. was sollten wir?” Das Wichtigste dabei: „Es kommt darauf an, dass die richtigen Leute zusammenarbeiten!”

Professor Anders prognostizierte in der von Hans Füller geleiteten Diskussion, dass die „Bürgerstiftungen 2030” über mehr Geld verfügen und noch deutlich professioneller arbeiten würden. Seine Empfehlung an die Bürgerstiftung Weinheim war, die lobenswerte Balance zwischen lebendiger und unbürokratischer Arbeit und der notwendigen klaren Organisationsstruktur zu erhalten. Dr. Adalbert Knapp und Michael Ender hatten zuvor einen Überblick über die Entwicklung der vergangenen 10 Jahre gegeben.

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Mai

Veggie-Team in der Waldschule: Ein gelungener Start

Bericht im Facebook-Format:
Besuch in der Waldschule, 3. Klasse, Schulleiterin Katja Hoger, Klassenlehrerin Annette Dietrich. Katja Görtz und Wolfgang Zotz vom Veggie-Team Weinheim berichten, wie Ernährung, Fleisch, Gesundheit, Klima, Umwelt, Tierschutz und Genuss zusammenhängen. 18 Schülerinnen und Schüler machen aufmerksam, begeistert und erfreulich interessiert mit. Am Schluss gibt’s Kostproben von fleischlosen Würsten und schmackhafte vitaminreiche Smoothies – und alle erleben, wie Küchenkräuter aussehen, riechen, schmecken. Im Schaukasten stellen wir weniger bekannte Vollwert-Nahrungsmittel vor, zum Beispiel Buchweizen, Hirse, Amaranth und Quinoa.

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Juni

Ein ganz besonderer Ausflug

Im Juni dieses Jahres unternahmen über 40 Kinder des Kindergartens St. Marien einen Ausflug mit dem Bus in den Tiergarten nach Worms. Dabei waren Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf und als Sprachvorbilder Kinder ohne Sprachprobleme. Zusammen mit der Hermann-Gutzmann-Schule (Schule für sprachbehinderte und hörgeschädigte Kinder) in Mannheim wurde das Thema des Ausflugs sechs Wochen lang erarbeitet.
Anstatt Fotos zu knipsen haben alle Ausflügler ein paar Tage danach gemalt, was ihnen am besten gefallen hat. Da war der Bus dabei, da waren ganz viele Tiere dabei und auch diese Schildkröten, die Alessandra am schönsten fand.

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1000 Euro für den Seniorenfonds Neckar-Bergstraße

Bei der Übergabe einer Spende von 1000 Euro durch die Bürgerstiftung informierten Ulrike Herrmann (Caritas) und Bärbel Morsch (Diakonisches Werk) über die Arbeit des Seniorenfonds Neckar-Bergstraße im ersten Jahr.
Der Fonds bietet Unterstützung an für Kultur, Bewegung, Teilhabe und Mobilität ebenso wie für Gesundheit oder für Anschaffungen und notwendige Reparaturen. Wer den Fonds unterstützen will, findet hier die Bankverbindung:Seniorenfonds Neckar-Bergstraße
Volksbank Weinheim
IBAN: DE58 6709 2300 0005 4066 17
BIC: GENODE61WNM

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Elternseminar war wieder ein großer Erfolg

Zum fünften Mal bot die Bürgerstiftung unter Federführung von Stiftungsrat Dr. Peter Schuster von Februar bis Juni ein Elternseminar in Zusammenarbeit mit der gynäkologischen Abteilung der GRN-Klinik und dem Psychologischen Institut der Universität Heidelberg an.
An fünf Abenden haben sich Eltern, Großeltern, Erzieherinnen und Tagesmütter mit der kindlichen Entwicklung in den ersten Lebensjahren theoretisch und praxisnah auseinandergesetzt. Diesmal war das Seminar noch dialogischer angelegt als bisher. Nicht nur mündlich, sondern auch schriftlich konnten die Teilnehmenden ihre besonderen Fragen und Probleme formulieren.

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Juli

Bunter Montagsspaziergang erinnerte an das Leben und Wirken des früheren Oberbürgermeisters Rolf Engelbrecht

Er ist eine Symbolfigur für Integration in Weinheim: Rolf Engelbrecht, Weinheims Oberbürgermeister in den Jahren 1948 bis 1966, Sohn einer jüdischen Mutter und zu seiner Zeit der oberste Förderer einer offenen, bunten und toleranten Stadtgesellschaft. Ziel des diesmaligen „Bunten Spaziergangs” mit dem Bündnis „Weinheim bleibt bunt” war das Rolf-Engelbrecht-Haus in der Weststadt.
Christoph Engelbrecht, der Sohn des früheren OB, bestärkte die Weinheimer, ihren Weg weiter zu beschreiten und die Wichtigkeit einer bunten Stadtgesellschaft zu betonen. „Schon damals hat mein Vater, als er nach Weinheim kam, eine sehr offene Bürgerschaft angetroffen, und diese Stadt hat oft in Flüchtlingsfragen ihre Weltoffenheit bewiesen”, betonte der in Stuttgart lebende Jurist und Unternehmer, der seine Kindheit in Weinheim verbracht hat.
Zuvor hatten auch Dr. Adalbert Knapp für die Bürgerstiftung Weinheim, die zu den Initiatoren des Rolf-Engelbrecht-Preises gehört, und Albrecht Lohrbächer, der ihn für den Arbeitskreis Asyl vor wenigen Monaten entgegengenommen hat, an die Symbolkraft Rolf Engelbrechts erinnert.

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Christoph Engelbrecht und Albrecht Lohrbächer

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Gudrun und Karl Heinz Maiwald-Förderpreis 2015 wird wieder geteilt

Kinder und Jugendliche, für die der Weg zur Kunst nicht einfach und nicht selbstverständlich ist, begegnen Kunst und erhalten die Möglichkeit, ihre Kreativität in den Bereichen Musik, bildende Kunst, Tanz und Theater zu entfalten. Mit diesen Worten ist die Zielsetzung des Gudrun und Karl Heinz Maiwald-Förderpreises beschrieben.
2015 waren sechs sehr attraktive Projekte für den Preis eingegangen, und so fiel die Auswahl nicht leicht. Es war nicht nur die Hitze, die die Jury bei der Auswahl in ihrer Sitzung am 15. Juli ins Schwitzen brachte.
Angesichts dieser Situation entschied sich die Jury wie im Jahr 2013 wieder für zwei Projekte.
Rhythmus-Bodypercussion-Bewegung ist ein Begegnungsprojekt für Schüler und Schülerinnen der Grund-/Mittelstufe der Johann-Sebastian-Bach-Förderschule, das in bewährter Zusammenarbeit mit der Musikschule stattfinden wird. Der Förderumfang liegt bei 2300 Euro.
Das andere prämierte Projekt reichte die Hans-Freudenberg-Schule unter dem Titel ein „Handwerk und Musik verbinden”. Schülerinnen und Schüler aus den Berufsvorbereitungsklassen und einer neu eingerichteten „Flüchtlingsklasse” bauen im Rahmen des Werkstattunterrichts eigene Cajones (gelegentlich auch Kistentrommeln genannt). Nach der Fertigstellung der Instrumente üben die Jugendlichen mit einem externen Musikpädagogen gemeinsame Rhythmen ein. Der Förderumfang liegt bei 2700 Euro.

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Kunst traf Bildung

Freudenberg Stiftung, Bürgerstiftung und Stadt inszenierten ein „Gastmahl” als kommunikative Kunstform

Die Redewendung, nach der sich Menschen „an einen Tisch setzen”, bedeutet, dass sie gemeinsam etwas anpacken wollen, etwas erreichen und umsetzen – damit es, wieder eine Redewendung, „vom Tisch ist”. In dieser Bedeutung organisierte jetzt die Freudenberg Stiftung, unterstützt von der Bürgerstiftung Weinheim und der Stadt, ein „Gastmahl” inmitten des Schlossparks; es war ein lauer Sommerabend, angefüllt mit kreativen Gesprächen.
Das „Gastmahl” ist ein inszenierter Dialog des Künstlerduos „Illig&Illig”. Bei einem kommunikativen Dinner, das selbst eine Kunstform darstellt, traf sich Kunst mit Bildung in Gestalt ihrer Akteure. Eingeladen unter einen weißen im Abendwind wehenden Baldachin waren Weinheimer Kunstschaffende und Pädagogen aus Einrichtungen wie Kitas und Schulen, aber auch aus dem Bildungsbüro, der Schulsozialarbeit, der Volkshochschule, der Musikschule und der Bürgerstiftung. Ebenso waren Weinheims Oberbürgermeister Heiner Bernhard und die Kulturorganisatoren der Stadtverwaltung gekommen und nahmen an der Tafel Platz.
Die Beziehungen wuchsen geradezu spielerisch, man kennt sich nun besser und das eine oder andere künftige Projekt kam zum Keimen.

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Wahre Freundschaft ist der echte Schatz – Musical an der Helen-Keller-Schule

Bereits im dritten Jahr konnte es dank der finanziellen Unterstützung der Bürgerstiftung Schülern und Schülerinnen der Erzieherinnenausbildung an der Helen-Keller-Schule in Weinheim ermöglicht werden, ein Instrument zu erlernen. Die Kooperation zwischen der Musikschule Badische Bergstraße und der Helen-Keller-Schule Weinheim gipfelte in diesem Schuljahr in der Aufführung eines selbst geschriebenen Musiktheaterstücks zum Thema Piraten bei der Abschlussfeier der Fachabteilung Sozialpädagogik. Die Schülerinnen des Wahlpflichtfaches Musik hatten sich unter Leitung von Musiklehrerin Sabine Endrich von dem Bilderbuch „Käptn Ännchen und ihre Männchen” von Peter Haswell inspirieren lassen. Ein selbst gestaltetes Bühnenbild und fantasievolle Kostüme sorgten für die richtige Atmosphäre.

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August

Sommerferien

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September

Weinheimer Wahrzeichen Roter Turm

Am 2. September 2015 war es so weit. Der Unterstützerkreis Roter Turm konnte im Museum den sehr zahlreich erschienenen Gästen sein von ihm herausgegebenes Buch „Weinheimer Wahrzeichen Roter Turm” druckfrisch präsentieren. Turmpate und Mitautor Dr. Wolfgang Kumpf gab einen kurzen Einblick in die Entstehung des 184 Seiten starken Werkes, mit dem der Unterstützerkreis seinem Patenkind, dem Roten Turm, quasi ein Stammbuch widmet. Ausgewiesene Fachleute konnten gewonnen werden, den Turm im historischen, baulichen, archäologischen und kunsthistorischen Kontext zu erforschen und auch zu beschreiben, in welchen regionalen und geschichtlichen Zusammenhang er über das halbe Jahrtausend seiner Existenz gehörte. Der Weg dorthin war spannend und führte dazu, dass die ganze Baugeschichte umgeschrieben werden und die Turmkrone neu eingeordnet werden musste.
Die Bürgerstiftung hat das Projket unterstützt.

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Oktober

Singfest 2016: Eine Reise um die Welt

Am Mittwoch, dem 13. Juli 2016 von 10 bis 11 Uhr findet unter der großen Zeder im kleinen Schlosspark das vierte Singfest der Kindergärten und des Bodelschwingh-Chores statt. Damit das Fest bestens vorbereitet sein wird, hat sich die Organsiationsgruppe bereits in diesem Jahr im Mai und Oktober getroffen.
Die Stifterpost hat sich beim Treffen der Gruppe im Oktober nach dem Stand der Dinge erkundigt und wollte außerdem wissen, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewegt, Freizeit und Energie in dieses Projekt zu stecken.
Als das Thema, das nach dem Ritterfest im vergangenen Jahr irgendwie in der Luft lag, ausgewählt wurde, war noch nicht klar, was für eine Aktualität es durch die inzwischen angekommenen Flüchtlingskinder und -familien bekommen sollte: „Wir sind Kinder einer Welt” singen die Kinder als Eingangslied.

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Weinheims Alter Friedhof

Die Bürgerstiftung Weinheim hat sich in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung entschlossen, den Alten Friedhof an der Peterskirche als historischen Friedhof, zugleich aber auch als Landschaftspark und Sehenswürdigkeit wieder für die Bürgerschaft und die Besucher von Weinheim attraktiv zu gestalten.
Im Oktober 2015 wurde als erste Maßnahme vom Grünflächenamt ein neuer Zaun um den Friedhof aufgestellt, der das Eindringen von Wildschweinen verhindern soll. Für den Februar 2016 planen Bürgerstiftung und Verwaltung eine Ideenwerkstatt mit der Bevölkerung, in der Vorschläge und Wünsche für die zukünftige Nutzung des Alten Friedhofs erarbeitet werden sollen.
Am Anfang des Projekts wird auch ein Buch über den Alten Friedhof stehen, das das Interesse an diesem innerstädtischen Kleinod wecken soll. Das Buch wird neben vielen Abbildungen drei Kapitel beinhalten: einen längeren Teil zur Historie des Friedhofs hinter der Peterskirche sowie eine kurze Geschichte der Stadt Weinheim im 19. Jahrhundert anhand der heute noch stehenden Grabsteine, des weiteren einen theologischen Beitrag zur christlichen Begräbniskultur sowie ein Kapitel über die Pflanzen und Tiere, die auf dem Alten Friedhof heimisch geworden sind. Die Autoren sind Alexander Boguslawski, Siegfried Demuth und Ute Haizmann. Das Buch wird im April 2016 erscheinen.

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November

Die Bürgerstiftung ist nun Teenager!

„Alles fer umme, aber nicht umsonst”, kommentierte Oberbürgermeister Heiner Bernhard das ehrenamtliche Engagement, das zahlreiche Zeitstifter der Bürgerstiftung Weinheim seit zehn Jahren erbringen. Anlässlich des 10. Gründungstages hatte die Bürgerstiftung am 5. November zu einer Jubiläumsrevue in der Stadthalle eingeladen. Als charmante Conférencière führte Katja Hoger durch ein buntes und vielseitiges Programm.
Zunächst moderierte Cornelia Buchta-Noack eine Gesprächsrunde unter dem Motto „Ich erinnere mich…” Bürgerstiftler berichteten von Ereignissen und Erfolgen aus zehn Jahren.
Das Stifterpaar Maiwald hätte sich bestimmt auch über die Gewinnerprojekte des nach ihnen benannten Förderpreises gefreut, die an dem Abend vorgestellt wurden (siehe oben: Juli). Auch für Musik und Unterhaltung war bestens gesorgt: Die Lehrer-Jazzcombo der Musikschule spielte fetzige, aber auch einfühlsame Stücke. Musikalisch wurde der Abend weiterhin durch den Frauenchor des Sängerbundes Oberflockenbach bereichert; eine Gruppe der Weinheimer Cheerleader von der TSG zeigte ihr akrobatisches Können mit einer tollen Choreografie. Die Jugend-Kunstfahrgruppe des AC 1892 Weinheim führte gewagte akrobatische Kunststücke vor und versetzte damit den ganzen Saal in Staunen.
Weil Lachen die beste Medizin ist, trat Markus Weber, hauptberuflich Apotheker, mit Auszügen aus seinem Kabarettprogramm „Hiwwe und driwwe” auf.
Aus der Sammlung für die Flüchtlingsarbeit in Weinheim wird die Bürgerstiftung dem Arbeitskreis Asyl 1000 Euro übergeben können.

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Nächste Demenzpaten sind ausgebildet

Jetzt schon zum vierten Mal haben sich Weinheimerinnen und Weinheimer kompetent zu „Demenzpaten” ausbilden lassen, indem sie an einem Schulungsprogramm teilgenommen haben, das Dieter Gerstner organisiert hat. Der Gründer und Vorsitzende des „Runden Tisch Demenz” und des „Förderverein Alzheimer” überreichte im Bodelschwingh-Heim die nächsten Zertifikate an interessierte Schulungsteilnehmer, die jetzt über die Krankheit des Vergessens besser Bescheid wissen. An neun Abenden fanden jeweils im Bodelschwingh-Heim Referate und kurze Seminare statt. Die Teilnahme war kostenlos, was durch Spenden der Bürgerstiftung, der Firma Freudenberg und der Volksbank Weinheim Stiftung ermöglicht worden ist.

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Dezember

Wieder einmal ein ganz besonderes Fest

„Die Spendenbereitschaft der Weinheimerinnen und Weinheimer war bei der sechsten Weihnachtsbaumaktion der Bürgerstiftung wieder einmal überwältigend”, meinte die Koordinatorin der Aktion, Margarete Ruoff vom Vorstand der Bürgerstiftung. Obwohl es mit 180 Päckchen diesmal 30 mehr als im Vorjahr waren, um auch Flüchtlingskinder beschenken zu können, hingen nach wenigen Tagen keine Wunschstiefelchen mehr an den Weihnachtsbäumen.
Wieder einmal kam dank der optimalen Zusammenarbeit mit Caritas, Diakonie und dem Amt für Soziales, Jugend, Familie und Senioren unter der Koordination von Simone Müller nur Weihnachtsstimmung im Helferteam auf.

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Bürgerstiftungen in Zahlen 2015

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Finanzen und Statistisches

Über „Finanzen und Statistisches” werden wir in der der nächsten Stifterpost berichten.

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Impressum

Herausgeberin:

Bürgerstiftung Weinheim

Vorstandsvorsitzender: Dr. Adalbert Knapp
Siegfriedstraße 7
69469 Weinheim

Stellvertretender Vorstandsvorsitzender: Michael Ender
c/o Volksbank Weinheim, Bismarckstraße 1
69469 Weinheim

Kontakt: info@buergerstiftung-weinheim.de

Anerkennung durch das Regierungspräsidium Karlsruhe am 17. November 2005 als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts.

Redaktion: Adalbert Knapp

Texte: Alexander Boguslawski, Sabine Endrich, Roland Kern, Adalbert Knapp, Wolfgang Kumpf, Mikail Öztürk und Wolfgang Zotz

Bilder:
Hans-Joachim Gelberg: Alexa Gelberg
Michael Endriß, Gunnar Fuchs, Uwe Klein, Adalbert Knapp und Wolfgang Zotz,

Mitarbeit: Brigitte Burger, Gunter Faigle, Marcus Graf und Claudia Werner

Layout und Webdesign:
grafux | grafische dienstleistungen
hans-jürgen fuchs

Web-Hosting & Programmierung:
Shoplogistics GmbH
Marcus Graf

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Stifterpost 700

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Schüler schreiben für die Stifterpost

Seit 2012 schreiben Schülerinnen und Schüler der Helen-Keller-Schule und der Dietrich-Bonhoeffer-Schule Berichte für die Stifterpost. Zum einen sind dies Berichte über Projekte oder Veranstaltungen der Bürgerstiftung, die für junge Leute besonders interessant sind, oder zum anderen ganz eigenständige Texte, für welche die Stifterpost ein Forum bietet. In der Helen-Keller-Schule läuft dieses Projekt im Rahmen des Deutschunterrichts am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium, bei der Dietrich-Bonhoeffer-Schule sind die Nachwuchsjournalisten zur eigenen Freude dabei.
Als Anerkennung und fachliche Verstärkung bot Günther Grosch von der Rhein-Neckar-Zeitung während der Winterferien 2014 den Workshop „Einführung in das journalistische Schreiben” an. Mit einem weiteren Vormittag zur Interview-Technik soll die Einführung in das journalistische Schreiben ergänzt werden.

2014

Stifterpost der Bürgerstiftung Weinheim

Die Stifterpost berichtet über die Förderung von Projekten und weitere Aktionen, Aktivitäten und Vorhaben der Bürgerstiftung Weinheim. Im Juli 2010 bekam die Stifterpost eine neuen Anstrich und eine neu Versandform und weitere Adressaten. Sie erscheint vieteljährlich in digitaler Form und wird online versandt.

Alle bisherigen elektronischen Ausgaben finden Sie hier: