stifterpost-nr.-9-oktober-2010

Nr. 9 | Oktober 2010

Liebe Stifterinnen und Stifter,
liebe Leserin, lieber Leser,

die kaum überwundene Weltwirtschaftskrise wird unsere Gesellschaft massiv verändern. Lange schwelende Probleme, die kein Verantwortlicher anzupacken wagte, brechen jetzt auf. Die verhängnisvolle Demographie Deutschlands, die Schwächen im primären Bildungssystem, die seit Jahrzehnten wachsende Überschuldung der öffentlichen Finanzen, aber auch die wachsende Zahl der auf staatliche Unterstützung angewiesenen Menschen fordern Maßnahmen, die sich oft gegenseitig im Wege stehen. Und die Spielräume staatlicher Handlungsfähigkeit gehen angesichts der erzwungenen Haushaltssanierungen gegen Null.

In einem solchen Umfeld muss auch die Bürgerstiftung Weinheim mit ihren begrenzten Mitteln kritisch überprüfen, wie nach den Erfahrungen der ersten fünf Jahre nach Gründung und angesichts der veränderten gesellschaftlichen Bedingungen die zukünftigen Schwerpunkte zu setzen sind.

Diesem Ziel dient unser Stifterforum am 18. November. Die Bürger dieser Stadt und insbesondere die Stifter der Bürgerstiftung sind eingeladen, erfolgreich abgeschlossene Projekte noch einmal Revue passieren zu lassen und sich über Erfahrungen und Folgerungen durch die Projektakteure zu informieren.

Mit diesen konkreten Erfahrungen vor Augen wollen wir erste Pläne für das Förderjahr 2011 umreißen. Wo sind dringend Lücken zu schließen, wo sind Anstöße zu geben. Wir laden Sie ein, uns bei dieser Suche zu unterstützen.

Ihr


Dr. Peter Schuster

 

Kolumne

Stiften gehen

von Adalbert Knapp

Vorsicht, jetzt wird es ernst: Wenn ein großer Gegenwartsdenker den Schiller umdreht und „Die Räuber” beim mächtigen Moloch Staat verortet, dann, ja dann hat der Mohr seine Schuldigkeit getan und der Staat kann gehen. Peter Sloterdijk (63) meint, dass wir „in einem steuerstaatlich zugreifenden Semi-Sozialismus” leben und leider niemand zum „fiskalischen Bürgerkrieg” aufrufe. Nun, er tut es, noch folgt ihm allerdings nur ein Teil seiner Klientel. Und dann gibt es noch die andere Idee, die vom „voraussetzungslosen Grundeinkommen”. Dafür plädiert u.a. der DM-Gründer und -Eigentümer Götz W. Werner(nicht zu verwechseln mit dem Begründer der anderen DM, Ludwig Erhard). Als „Geschichte und Zukunft eines radikalen Vorschlags” hat es das Thema bis in den Campus Verlag geschafft. Diese Überlegung geht, anders als Schiller und Sloterdijk, davon aus, dass alle so gute Menschen seien wie wir, also Sie und ich, und wir deshalb ganz uneigennützig sind und ohne jeden materiellen Anreiz das Schöne, Gute Wahre und Richtige tun und deshalb alle vom Staat ein Grundeinkommen, sozusagen just for fun, bekommen sollten.
Dazwischen bewegen sich dann so altmodische Liberale, Konservative und Sozialisten, die die Idee des Gemeinwohls gerne zu einer Institution formen wollen, die sie dann Staat nennen. Diesen Staat sehen manche, wenn sie ganz jungliberal sind, als einen faulen Schlingel, billigen ihm immerhin Nachtwächteraufgaben zu, die anderen lieben ihn dann, wenn er Vaterland heißt und wieder andere sehen in ihm mehr den Vater, der alles richten soll, und weniger das Land.

Jetzt wird es höchste Zeit, nein, nicht Stiften zu gehen, sondern wirklich und ganz ernst zu fragen, warum es sinnvoll ist, Stiften zu gehen.
Sie haben es schon gemerkt und die Antwort gefunden? Dann sind Sie nicht nur klug und weise, sondern hier ganz richtig: Gehen Sie stiften! Wie, das erfahren Sie mit einem Klick.

 

Nachgefragt

Denken lernen von der ersten Minute an

Herausgegeben von der Bürgerstiftung Weinheim

Beratung: Prof. Dr. Sabina Pauen,
Universität Heidelberg und Prof. Dr. Monika Knopf, Universität Frankfurt am Main; Helga Wöhlke. Graphik: Nicole von der Brügge
30 Seiten, Weinheim 2008, 2.Auflage 2010
Für die Durchführung dieses Projektes hat die Bürgerstiftung Weinheim in den Jahren 2006 bis 2010 € 10.500.- aufgewendet
Ab November steht die Broschüre dank der freundlichen Unterstützung einer Sponsorin auch in türkischer Sprache zur Verfügung

Mütter, die im Kreiskrankenhaus Weinheim ihr Kind zur Welt bringen, erhalten die Broschüre als Begleitung für sich und ihr Kind.
Außerdem erhalten Sie das Bändchen – natürlich auch kostenlos – über info@buergerstiftung-weinheim.de

 

Wie die Idee entstand …

Stifterpost: Frau Bettermann, wann ist die Idee für die Broschüre „Denken lernen von der ersten Minute an” entstanden?

Elisabeth Bettermann:
Schon lange vor der Gründung der Bürgerstiftung war mir bewusst geworden, dass nach den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft die sensible Förderung der Kinder bereits direkt nach der Geburt beginnen sollte, um die angeborenen immensen Hirnkapazitäten zu nutzen und es freut mich, dass die Bürgerstiftung Weinheim diese „Herzensangelegenheit” in Form der Broschüre umgesetzt hat. Eine allgemeinverständliche Handreichung für Eltern zur Verfügung zu stellen, schien uns der richtige Weg; und das hat sich inzwischen ja auch bestätigt.

Es geht also nicht „nur” ums Denken?

Natürlich nicht, auch wenn unsere „Bildungsrepublik” das gut gebrauchen kann und bei Kindern und bei uns Erwachsenen alles mit allem zu tun hat: Wenn Kinder vom ersten Lebenstag an in Austausch mit ihrer Umwelt treten, fühlen, riechen, hören, schmecken, dann wird deutlich, wie wichtig es ist, die neuen Erdenbürger mit allen Sinnen auf der Welt zu begrüßen, von der ersten Minute an einen engen Kontakt herzustellen und ihnen viel Zuwendung zu geben.

Was kann diese Broschüre dazu beitragen?

Wir haben uns neuesten Sachverstandes versichert, um den richtigen Weg zu gehen. Frau Professorin Sabina Pauen und Frau Professorin Monika Knopf nehmen (mit anderen) die Eltern (oder Großeltern) an die Hand, um ganz einfache und zum Teil uralte spielerisch-liebevolle Formen des Umgangs mit Säuglingen und Kleinstkindern neu oder wieder zu entdecken. Das Wissen von Großmama und neueste pädagogisch-psychologische Erkenntnisse treffen sich dabei.

Die zweite Auflage von „Denken lernen von der ersten Minute an” soll durch einen sechsteiligen Elternkurs begleitet werden?

Es erscheint uns sinnvoll, den Eltern neben der schriftlich-visuellen Information die Gelegenheit zu geben, über bestimmte Themen aus der Broschüre bei Vorträgen in den Räumen des Kreiskrankenhauses mehr zu erfahren, sich mit Fachleuten und auch untereinander auszutauschen und so dem Herzensanliegen noch ein Stück Herzlichkeit hinzuzufügen.

Frau Bettermann, vielen Dank für das Interview

Elisabeth Bettermann ist Gründungsvorsitzende der Bürgerstiftung Weinheim, verheiratet und hat drei Söhne.

 

Eine Mutter berichtet

Die jungen Damen und Herren, zwischen fünf Monaten und zweieinhalb Jahren alt, sind gerade mit dem Essen fertig. Es gab das, was alle Kinder außer Haribo mögen, Nudeln und Tomatensoße. Silke Stegmaier holt, zusammen mit dem fünf Monate jungen Paul die zweijährige Marie bei Frau Holle in der Kindertagesstätte ab. Fototermin. Dazwischen die Frage, was Frau Stegmaier als junger Mutter bei „Denken lernen von der ersten Minute an” besonders gefallen hat. Ja, sie bekam es beim ersten Kind, bei Marie und da war es auch besonders wichtig. Es hat geholfen, ein Kind in seiner Persönlichkeit verstehen lernen. „Und vor allem, es steht alles Wichtige drin und man muss sich nicht aus X Ratgebern die Informationen zusammensuchen.” Sehr haben ihr auch die Spiele gefallen und dass der Text so verständlich formuliert sei. Beim Paul war es freilich nicht mehr ganz so wichtig; da hat man doch schon etwas Erfahrung… „Ich fand es sehr gut.”
Und jetzt geht es mit beiden nach Hause, zum Mittagsschlaf, für die Kinder…

 

Interview mit Dr. Lelia Bauer,
Chefärztin der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe an der GRN-Klinik Weinheim

„Es wird etwas später, Frau Dr. Bauer ist gerade noch bei einer Geburt”, so der freundliche Anruf von Frau Ruck. Im hellen Foyer der Gynäkologie, ein Lilienstrauß auf dem Sideboard, zwei Patientinnen sind noch zu beraten. Es ist 20:00 Uhr. „Frau Dr. Bauer, wann ging es heute Morgen los?” „Halbacht …”

Stifterpost:
Frau Dr. Bauer, wie viele Kinder werden jährlich in der GRN-Klinik geboren?

Dr. Bauer:
Bei uns erblicken, wie es so schön heißt, jedes Jahr zwischen 500 und 550 Kinder „das Licht der Welt“.

Welches Einzugsgebiet hat die Gynäkologie bzw. Geburtshilfe Ihrer Klinik?

Das geht von Weinheim aus weit ins Hessische und in den Odenwald. Und natürlich stehen wir auch im Wettbewerb zu Heidelberg, trotz optimaler Vorbereitung und Versorgung. Weinheim ist zwar als „Trau-Stadt” ja sehr attraktiv. Manchen gefällt Heidelberg als Ort in der Geburtsurkunde Heidelberg

Welches sind die wichtigsten Elemente der Begleitung der Eltern?

Das beginnt mit Informationsangeboten zur Geburtsvorbereitung, Gymnastik und Yoga etwa. Dann ist natürlich ärztliche Begleitung und Versorgung bei der Geburt sehr wichtig. Hier spielt die Hebamme eine herausragende Rolle vor, während und nach der Geburt.

Wie sehen die Eltern die Broschüre „Denken lernen von der ersten Minute an”?

Vor allem für Erstgebärende ist sie eine wichtige Orientierungshilfe die immer sehr gerne angenommen wird. Natürlich stehen in den ersten Tagen die Grundbedürfnisse im Vordergrund. Insofern begrüße ich es sehr, dass künftig vier Seminarabende zur Begleitung der frisch gebackenen Eltern angeboten werden können. Dies wird unser sehr gut frequentiertes Still-Café bestens ergänzen und das große Bedürfnis nach Wissen und Austausch befriedigen.

In der Website Ihrer Klinik steht, dass Sie schon mit 14 Jahren wussten, dass Sie Ärztin werden wollen. Warum haben Sie die Gynäkologie als Fachgebiet gewählt?

Schon in meiner Promotion beschäftigte mich ganz besonders der Hormonhaushalt der Frau. Damit hängt eigentlich alles zusammen, was mit Frauenheilkunde und Geburt zu tun hat: Fruchtbarkeit, inneres Gleichgewicht, Brustkrebs Das Thema hat mich nicht mehr losgelassen.

Sie haben drei Wünsche frei!

Oh! Also zunächst möchte ich, dass wir weiter so qualitätsorientiert tätig sein können, wie bisher, dass unser Team von Pflegerinnen, Hebammen, Ärztinnen und Ärzten weiter so gut zusammen arbeitet und dann wäre es gelegentlich schön, nicht immer auf jeden Cent schauen zu müssen, wenn es um Anschaffungen zum Wohl unserer Patientinnen geht.

Wenn Sie einmal früher als um 21 Uhr nach Hause kommen und am Wochenende keine Fachliteratur lesen?

Ja, also Sport ist mir sehr wichtig und lesen von Francois Sagan bis Dostojewski.

Frau Dr. Bauer, vielen Dank für das Interview.

Mehr über die Gynäkologie/Geburtshilfe an der GRN-Klinik erfahren Sie hier.

 

Blick über den Zaun

So sieht die Stadt aus…

… so sieht ihr Oberbürgermeister Christof Bolay aus…

…und der beschreibt „seine” Stadt folgendermaßen: „ Ostfildern hat einen ganz besonderen Reiz: Es gibt in Kemnat, Nellingen, Ruit und Scharnhausen über Jahrhunderte gewachsene Strukturen. Dennoch ist die Stadt mit der Parksiedlung und dem Scharnhauser Park eine Kommune im Aufbruch. Während andere Städte entsprechend ihrer Altersentwicklung schon Schulräume schließen, verjüngt sich unsere Stadt durch den familienfreundlichen Stadtteil Scharnhauser Park. Der Ausbau der Kinderbetreuung und neue Formen der Erziehung werden deshalb Schwerpunkte der kommunalpolitischen Entwicklung in den nächsten Jahren sein.”

So sieht das Logo der


aus…

… und so ihr Vorstand:

v.l.n.r.: Dr. Ludger Eltrop, Günter Stoll, Dr. Peter Stapelberg, Hans-Ulrich Steinhilber

Und das sind unsere Fragen an die Herren:

Stifterpost:
Wo, um Himmels willen, haben Sie denn Ihre Füße gelassen?

BSO:
Die stehen fest auf dem Boden von Nellingen, Ruit, Kemnat und Scharnhausen…

Wann wurde die Bürgerstiftung Ostfildern gegründet?

Ein Initiativkreis unter Leitung unseres OB hat mit Begleitung der Stadtverwaltung am 1. Oktober 2007 bei einem Stiftungsfest die Bürgerstiftung Ostfildern aus der Bürgerschaft heraus gegründet.

Von wem ging die Initiative zur Gründung aus?

Die Initiative für eine Bürgerstiftung geht auf Überlegungen im Jahr 2005 in der Stadtverwaltung zurück .Es ging um Bürgerengagement und der Bürgerbeteiligung mit dem Ziel, die große Zahl von Neubürgern in der Stadt und im Scharnhauser Park für ihre Stadt zu gewinnen, sei es als Stifter und Förderer von Zeit oder Geld.

Welche Rolle spielt die Stadtverwaltung in der Bürgerstiftung?

Die Stadt beteiligt sich durch die Übernahme der Geschäftsstelle in der Person des Wirtschaftsförderers Attila Galic, zu dessen Teilaufgaben die Begleitung der Stiftung gehört.

Wie setzen sich Stiftungsrat und Vorstand zusammen?

Der Stiftungsrat umfasst 12 Personen aus unterschiedlichen Berufen und Tätigkeitsfeldern. Der Vorsitzende war als Vorstand in der Energiewirtschaft tätig und ist langjähriges Mitglied im Bundesvorstand Bund Katholischer Unternehmer.
Der Vorstand besteht aus vier gleichberechtigten Mitgliedern. Da gibt es den Abteilungsleiter am Institut für Energiefragen, den Vorsitzender eines Pfarrgemeinderates und Regionalrat für DIE GRÜNEN in der Regionalversammlung der Region Stuttgart, den langjährigen Leiter der Volkshochschule Ostfildern und späteren Leiter des Fachbereichs Bildung, Kultur, Sport und Soziale Lebenswelten der Stadt Ostfildern und den Leiter des Fachbereichs Bürgerservice, der als Stadtjurist für alle Rechtsfragen in der Stadtverwaltung zuständig und außerdem Vorsitzender des Sängerbundes Ruit ist. Und dann ist da noch der ehemalige Bankvorstand und jetzige Geschäftsführer eines Immobilienunternehmens.
Geschäftsführer der Stiftung ist Attila Galic, seit fünf Jahren Wirtschaftsförderer der Stadt.

Jetzt ans Eingemachte: Wie hoch ist ihr Stiftungskapital?

 

Wir begannen im Herbst 2007 mit 39 Personen und 17 Unternehmen als Gründungsstiftern und einer Stiftungssumme von € 72.800.-. Daneben gab es bereits die „Klaus-Jürgen u. Heidemarie Futterer-Stiftung” als Sondervermögen in Höhe von
€ 50.000.- sowie Spenden und Spendenzusagen in Höhe von € 10.900.-, so dass das Startkapital bei insgesamt € 133.700 lag.
Im Juli 2010 beläuft sich das Sondervermögen der Futtererstiftung auf 100.000 €,
die Bürgerstiftung konnte ihren Anteil auf 130.650 € erhöhen und das Spendenvolumen beträgt jetzt 26.850 €, also insgesamt 257.500 €

Nach welchen Kriterien haben Sie gefördert?

Der Initiativkreis hat sich bereits im November 2006 auf zwei Themenschwerpunkte konzentriert. Zum einen sind dies der Bereich Kinder, Jugend, Bildung, Familie. Mit der Treuhandstiftung der Familie Futterer können sozial schwachen oder in Not geratenen Kindern und Jugendlichen Hilfen gewährt werden. Dabei spielt bürgerschaftliches Engagement eine große Rolle.

Haben Sie darüber hinaus Gestaltungsinitiativen ergriffen?

Die Bürgerstiftung Ostfildern veranstaltete im März eine Zukunftswerkstatt „Projekte für Kinder und Jugendliche in Ostfildern”. An einem „Langen Abend” trafen sich mehr als achtzig Experten aus Schulen, Kindertagesstätten, der Kinder-, und Jugendförderung, der Jugendhilfe Friz, der Kirchen, Vereine, der Stadtverwaltung und des Gemeinderats. Die Teilnehmer des Abends erarbeiteten sechs Ziele, die dann von Vorstand und Stiftungsrat in die neue Projektausschreibung aufgenommen wurden. Die aktuelle Projektausschreibung erbrachte bisher 13 Anträge, die alle den integrativen Aspekt aufgenommen haben, sich der Elternbildung annehmen und familienbezogene Themen umsetzen wollen.

Wir danken Ihnen sehr herzlich für das Interview!

 

Aktuell

Stifterforum 2010 als Ideenwerkstatt

Am 17.November 2005 wurde die Bürgerstiftung Weinheim gegründet. Den fünften Geburtstag der Stiftung ist Anlass, zurück und nach vorne zu schauen. Deshalb wird das Stifterforum 2010 eine Ideenwerkstatt sein, zu der alle bisherigen Stifterinnen und Stifter, alle bisher geförderten Projekte und die Öffentlichkeit eingeladen sind.
Das Forum wird am Donnerstag, 18. Oktober 2010 um 19:00 im Bürgersaal des Alten Rathauses stattfinden.
Im Anschluss an einen Rückblick sind die anwesenden Stifterinnen und Stifter, die Verantwortlichen der bisher geförderten Projekte und die weiteren aus der Bürgerschaft anwesenden Personen eingeladen, gemeinsam zu überlegen, welches aus Ihrer jeweiligen Sicht künftige Aufgaben und Projekte der Bürgerstiftung sein könnten.
Die Ergebnisse dieser Ideenwerkstatt werden für Stifterrat und Vorstand die Grundlage dafür sein, Schwerpunkte der künftigen Förderung zu erarbeiten.
Dieses Forum betrachten wir auch als eine Möglichkeit für Bürgerschaft und Bürgerstiftung, künftig das Fördern noch deutlicher mit dem Gestalten zu verbinden.

Zu diesem Stifterforum sind alle Bürgerinnen und Bürger Weinheims herzlich eingeladen.

Aktion Weihnachtsbaum 2010

Die Bürgerstiftung Weinheim wird im Advent dieses Jahres erstmalig die Aktion „Weihnachtsbaum” durchführen, die Kindern aus bedürftigen Familien durch Sachspenden aus der Bürgerschaft einen Weihnachtswunsch zu erfüllen hilft.
In der Innenstadt (Weinheim Galerie), in der Südstadt (Marktkauf) und in der Nordstadt (Amend) werden zum ersten Advent Weihnachtsbäume aufgestellt, an denen Wünsche von betroffenen Kindern in Weinheim hängen. Diese Wünsche wurden zuvor von Diakonie, Caritas und Jugendamt ermittelt. Selbstverständlich ist die Aktion so angelegt, dass die Anonymität der Kinder und ihrer Familien gewahrt bleibt. Wer einen dieser Wünsche erfüllen möchte, nimmt den Wunschanhänger ab, besorgt das Geschenk und gibt es verpackt im Bürgerbüro der Stadt Weinheim ab. Caritas, Diakonie und Jugendamt sorgen dafür, dass diese Geschenke den Kindern rechtzeitig zum Fest übergeben werden.
Was kompliziert klingt ist ganz einfach: Sie oder Sie oder Sie beschenken ein bedürftiges Kind und bereiten ihm dadurch nicht allein und nicht in erster Linie eine materiell begründete Freude.
Wenn sie dennoch Fragen haben, rufen Sie einfach an: Handy 0172 / 63 14 720 (Dr. Peter Schuster)

Forum

Ihre Meinung interessiert uns. Ob kritische Anmerkung, Anregung oder Wünsche – wir freuen uns über eine Rückmeldung von Ihnen und geben bei Bedarf gerne den Raum für eine Diskussion unter Ihnen. Ihren Beitrag senden Sie bitte an info@buergerstiftung-weinheim.de.

Die Ankündigung, die Stifterpost künftig auf elektronischem Weg zu versenden und die erste New-Stifterpost-Nummer hat viel Zustimmung ausgelöst.

Hier einige dieser Reaktionen:
„Gratulation zum gelungenen Start dieser „schnellen und umweltfreundlichen” Stifterpost.” C. B.-N.

„Wir begrüßen es sehr, dass diese Stifterpost…in ein modernes Medium getauscht wird.” M. und G.A.

„Die Informationen über die Bürgerstiftung per E-Mail zu verschicken, finde ich eine gute Sache.” E.H.

„…Lothar Binding wird gerne auch weiterhin Ihre Stifterpost erhalten.” M.D.

„Auf diesem Weg möchte sich Dr. Lamers MdB für den regelmäßigen Erhalt Ihrer Informationen ganz herzlich bedanken.” P.H.

„Ich freue mich auf den ersten Newsletter.” Ch.O.

„Ich bin gespannt auf die „neue“ Stifterpost. Beeindruckend, was aus den kleinen Anfängen inzwischen geworden ist.” D.B.

„Gute Idee, in Zukunft die Stifterpost elektronisch zu versenden.” H. und S. F.

„Vielen Dank! Die Erstausgabe ist toll gelungen und macht richtig Lust auf die nächste Ausgabe” W.K.

„Leider komme ich erst heute dazu Ihnen meine Anerkennung für den News –Letter auszusprechen. Ich denke, dass wir damit einen großen Schritt in unserer Öffentlichkeitsarbeit getan haben.” K.-H. Sch.

„Danke für Ihre Stifterpost. Sehr ansprechend. Vielleicht ergibt sich ja auch mal eine Information, die wir bei uns veröffentlichen können?” Fundraiser-Magazin, Dresden

Stifterpost abbestellen …

Wir möchten die „Stifterpost” nur an Personen versenden, die wirklich interessiert sind. Wenn Sie nicht mehr interessiert sind, klicken Sie bitte hier!

Impressum

Bürgerstiftung Weinheim

Vorsitzender: Dr. Peter Schuster

Friedrichstraße 22
69469 Weinheim

Kontakt: info@buergerstiftung-weinheim.de

Anerkennung durch das Regierungspräsidium Karlsruhe am 17. November 2005 als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts.

Copyright

Für die Inhalte aller Seiten dieser Website liegt das Copyright bei der Bürgerstiftung Weinheim oder der Copyright-Inhaber hat die ausdrückliche Zustimmung gegeben oder dieser war trotz aller Bemühungen nicht auffindbar. Berechtigten Copyright-Ansprüchen wird sofort entsprochen. Texte und Bilder dürfen nicht ohne ausdrückliche Zustimmung der Bürgerstiftung Weinheim oder des jeweiligen Copyright-Inhabers genutzt und/oder weiterverwendet werden. Zitate in üblicher Form sind zulässig.

Links auf unsere Website www.buergerstiftung-weinheim.de sind erwünscht.

© Layout: grafux | www.grafux.de