stifterpost-nr.-25-oktober-2014

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
liebe Stifterinnen und Stifter,

seit über sechs Jahrhunderten besteht die Ulner’sche Stiftung, die Idee der Bürgerstiftungen ist 100 Jahre alt und unsere Bürgerstiftung geht in ihr zehntes Jahr. Zum Spätherbst passen Gedanken darüber, was die Zeit denn eigentlich sei. Eine Zahl wie die 25, die die Oktober-Stifterpost ziert, ist da ein ziemlich kleiner Zahlenfisch und dennoch Anlass sich zu freuen, dass die Pflanze gedeiht. Weinheim wird im November offiziell Fairtrade-Stadt und hat dabei zumindest Jahrzehnte im Blick; bei der Vorstellung der Zertifikate für Veggie-Restaurants war die Rede davon, dass es bis vor wenigen Jahrzehnten in den meisten Familien nur einmal in der Woche Fleisch gab und dass es in anderen Regionen dieser Welt die ganze Woche über so ist.
Weihnachten gibt es jetzt schon fast 2000 Jahre, die Weihnachtsbaumaktion ist heuer immerhin die fünfte in unserer Stadt. Es wird …
Mit freundlichen Grüßen
Ihr

Dr. Adalbert Knapp

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Das Gedicht

Ausgewählt und kommentiert von Hans-Joachim Gelberg

Der Mensch

Der Mensch
ist zu schwer
um sich allein
zu tragen.
Er weiß es
nur nicht
darum tut er
es trotzdem.

Judith Kurtzke
1986

An manchen Tagen ist alles viel zu schwer, wenn man allein ist. Jeder kennt solche Augenblicke. Auch Kinder? Judith war 12 Jahre alt, als sie diesen Text (und weitere Gedichte) schrieb. Unverhofft können Kinder etwas sagen, das dem eigenen Verständnis weit voraus ist. Ich habe es oft erlebt und immer wieder in meinen Anthologien Texte von Kindern veröffentlicht. So auch dieses sinnschwere Gedicht. Eigentlich sind es ja nur zwei Prosasätze in Form eines Gedichts. Gefunden habe ich den Text in Leipzig in der Werk-Ausstellung der Buchkinder e.V. (Das ist ein Verein, der mit Kindern Bücher macht: Kinder schreiben, malen und ihre Produkte werden gedruckt – etwas Schöneres gibt es kaum.) Jahrzehnte später fand ich nun diesen Text für meine Anthologie „Wo kommen die Worte her?” passend, setzte ihn neben ein Bild (von Nikolaus Heidelbach), einen Engel, der erschöpft getragen werden muss. Für die Druckerlaubnis musste ich das inzwischen erwachsene „Kind” finden. Die Buchkinder e.V. konnten nach so langer Zeit nicht weiterhelfen. Schließlich hatte ich Erfolg und fand Judith Kurtzke; nun war sie 26 Jahre alt und hat selbst ein Kind. Und schreibt noch Gedichte.

Noch etwas lässt sich hierzu überlegen. Ich bin oft in der Grundschule und mache und spreche mit Kindern Gedichte. Dabei erlebe ich, wie wichtig und zugleich lustvoll für Kinder das Erleben von Sprache ist. Somit auch Anregung, selber etwas aufzuschreiben, vielleicht ein reimloses Gedicht, das sagt: Ich bin so.
Hans-Joachim Gelberg

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Nachgefragt

SAFE® – Elternkurs: Ein Zwischenbericht

SAFE® ist ein primäres Präventionsprogramm, entwickelt von dem Münchner Bindungsforscher und Psychoanalytiker Dr. med. Karl Heinz Brisch. Die „Sichere Ausbildung für Eltern“ fördert nachhaltig eine positive Bindungsentwicklung sowie eine gelungene Interaktion zwischen Eltern und Kind.
Mit insgesamt 11 Teilnehmern (fünf Paaren und einer werdenden Mutter) startete im Februar 2014 bei der AWO Rhein-Neckar e.V. der erste SAFE®-Elternkurs, der bis zum April 2015 dauern wird. Das Durchschnittsalter der Teilnehmer liegt bei 40 Jahren. Die Babys wurden im Zeitraum von Februar 2014 bis Mai 2014 geboren: vier Mädchen und zwei Buben.

Obwohl die Teilnehmer unterschiedliche finanzielle, berufliche und soziale Hintergründe haben, entstand schnell ein offenes Gesprächsklima und eine gemeinsame Vertrauensbasis. Mittlerweile treffen sich die Eltern sogar privat!

Leiterinnen des Kurses sind die Dipl.-Sozialpädagogin und SAFE®-Mentorin Tatjana Schäfer sowie die Hebamme und ebenfalls SAFE®-Mentorin Karin Biedert.
Tatjana Schäfer ist bereits seit 15 Jahren im Bereich Sozialpsychiatrie und Betreutes Wohnen tätig und leitet seit 2012 verschiedene SAFE®-Projekte.
Karin Biedert arbeitet seit 34 Jahren als Hebamme und gibt zahlreiche Geburtsvorbereitungs- und Babypflegekurse in der Elternschule des Krankenhauses Salem in Heidelberg.

Kursinhalte
Bisher fanden, jeweils samstags, vier Treffen vor bzw. nach der Geburt der Kinder statt, bei denen es um psychologische Aspekte und die verschiedenen Phasen der Schwangerschaft ging, darum, wie man eine sichere Bindung aufbaut und um die Voraussetzungen für Feingefühl. Außerdem konnten sich die Teilnehmenden mit Erwartungen, Ängsten und Sorgen rund um die Geburt und die neue Elternrolle auseinandersetzen. Weiter standen die lebensnotwendigen Bedürfnisse von Säuglingen im Mittelpunkt. Entspannungs- und Stabilisierungstechniken für stressvolle Zeiten mit dem Baby waren ebenso Thema wie die persönlichen Ressourcen der Teilnehmer.

Im August und Oktober fanden die nächsten SAFE®-Treffen statt, denen im November sowie im Januar und April 2015 die weiteren folgen werden.

Telefonische Sprechstunde
Seit der Geburt der Babys gibt es einmal pro Woche eine telefonische Sprechstunde. Die Eltern können sich dadurch außerhalb der Kurstermine an die Kursleiterinnen wenden.Kursfinanzierung
Die Finanzierung des Kurses (Personal- und Werbungskosten, Verpflegung der Teilnehmer während der Kurstage, Arbeitsmaterialien) stützt sich maßgeblich auf die Projektförderung von der Bürgerstiftung Weinheim, der Freudenberg Stiftung sowie der Aktion Mensch. Die Eltern bezahlen für den gesamten Kurs inkl. Verpflegung einen Beitrag von 150 € bzw. 250 €. Ohne externe finanzielle Unterstützung wäre der Kursstart mit dieser Teilnehmergebühr nicht möglich gewesen.
Die derzeitigen Teilnehmer wissen diese Unterstützung sehr zu schätzen!

Das positive Feedback der frischgebackenen Eltern, die mit vielen Ängsten und Unsicherheiten vor Geburt der Kinder zum ersten Kurstermin kamen und jetzt unbefangen in ihrer neuen Elternrolle aufgehen, hat die Bedeutung des Kurses ebenso bestätigt wie die steigende Nachfrage. Sie unterstreicht den Bedarf, im nächsten Jahr erneut einen SAFE®-Elternkurs anzubieten.
Hiermit möchten wir noch einmal einen ganz besonders herzlichen Dank an die Bürgerstiftung für die Förderung unseres präventiven Projektes zum Ausdruck bringen!

Tatjana Schäfer
SAFE®-Projektleitung
Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Rhein-Neckar e.V.

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Veggie-Tag Weinheim: Nach knapp zwei Jahren schon viel erreicht

Prominent besetztes Kochforum als Auftakt
Mit ersten Presseberichten im Dezember 2012 fing alles an. Bis heute zählen wir fast 30 lokale und regionale Presseberichte. Besonders öffentlichkeitswirksam und lebhaft begleitet von der lokalen und regionalen Presse war der Auftakt am Vorabend des ersten Veggie-Tags am 14. März 2013: das Kochforum in der Alten Druckerei. Charly Ofenloch („Tafelspitz”), Raul Salazar („Restaurant Salazar”) und Peter Gärtner („CACAO”) schwingen den Kochlöffel und bereiten leckere vegetarische Speisen.
Unter den Gästen des Veggie-Kochforums Landrat Stefan Dallinger und Oberbürgermeister Heiner Bernhard, der Schirmherr des Weinheimer Veggie-Tages.
Erfreuliches Medienecho
Fernsehen und Rundfunk: Neben den überaus zahlreichen Presseberichten drehte die SWR-Landesschau aktuell am 14. März 2013 einen Beitrag über den Weinheimer Veggie-Tag. Regionale Rundfunksender informierten ebenfalls darüber.Internet: Auf der Internet-Seite der Bürgerstiftung sind alle Restaurants und weitere Teilnehmende aufgeführt wie Schulen, Kindergärten, Seniorenheime, Betriebskantinen, die derzeit beim Veggie-Tag Weinheim mitmachen. Wir stehen im Verzeichnis aller Veggie-Tag-Städte in Deutschland. Der Erste Weinheimer Veggie-Brunch ist im VEBU-Brunch-Verzeichnis vermerkt.Facebook: Hier veröffentlichen wir aktuelle Informationen und vegetarische und vegane Kochrezepte. Die Seite wird rege besucht und hat inzwischen Tausende Teilnehmer erreicht – mit positiven Reaktionen.

Öffentliche Aktionen: Beim Pflänzeltag im April 2014, beim Weststadt-Fest im Mai, beim SWR-Pfännle und beim Weinheimer Herbst im September gibt es starkes Interesse am Informationsstand und an Veggie-Kostproben, viele Gespräche und anerkennende Worte für das Projekt der Bürgerstiftung. Nahezu 200 Personen zeigen Interesse an weiteren Informationen zum Thema und tragen ihre E-Mail-Adresse in Listen ein.

Zertifikate für Gastronomen
Die Restaurants, die den Veggie-Tag überzeugend vertreten, erhalten ein Zertifikat; sie haben eine eigene Veggie-Tag-Karte und setzen unsere Info-Faltblätter ein. Ihr Engagement wird besonders anerkannt und gewürdigt. Ein Aufkleber weist sie nach außen als zertifizierte Restaurants aus. Im Internet sind sie gekennzeichnet in einem digitalen Weinheim-Stadtplan.

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Dritter Veggie-Brunch für Feinschmecker am 26. Okober
Mehr als Worte überzeugen leckere Kostproben. Nach Pfingsten und einem Sonntag Ende Juli gibt es am 26. Oktober von 12 bis ca. 15 Uhr am Marktplatz im Restaurant „Tafelspitz” Vorspeisen, warme Speisen und Desserts, vegetarisch und vegan.
Auch Fleischesser sind begeistert davon, wie gut die vielfältigen fleischlosen Speisen schmecken. Klima-, Umwelt- und Tierschutz mit Messer und Gabel und Genuss. Über den zweiten Veggie-Brunch gibt es ein Kurzvideo.
Anmeldungen für den 26. Oktober unter Telefon 06201 64094.

Wolfgang Zotz

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Viele Hände …

„Sein Herz hing zeitlebens an Weinheim”, war ein Bericht über den Ehrenbürger der Stadt Weinheim, Dr. Adam Karillon (1853-1938), in den Weinheimer Nachrichten vor einem Jahr überschrieben. Um zu zeigen, dass auch die Weinheimer ihren verdienten Ehrenbürger, Arzt der Armen, Träger des ersten Georg-Büchner-Preises und Mitglied im Bürgerausschuss der Stadt Weinheim nicht vergessen haben, kümmerten sich am diesjährigen Freiwilligentag der Metropolregion 11 Aktive der Bürgerstiftung Weinheim darum, der einigermaßen ungepflegten Grabstätte wieder ein würdiges Aussehen zu verleihen. Die Firma Hornbach hatte Erde spendiert, Elisabeth Schmid, Leiterin der Abteilung Gärten und Grünpflege der Freudenberg Service KG hatte mehrjährige, robuste und nicht allzu pflegeintensive Pflanzen für die Neugestaltung ausgewählt (und gespendet). Topf für Topf entstand nach der weiträumigen Rodung des Geländes um die Grabstelle ein neues Bild von Pflanzen und Stauden, das Adam Karillon und seiner Familie würdig ist: Golderdbeeren, Beinwell, Funkien, Taglilien und Herbstanemonen.

Viele Hände schaffen schnell ein Ende: Für die Elf wurden die vier Stunden nicht lange, allerdings forderten die Arbeit und das Wetter ihren Schweißtribut, und manchen der der Gartenarbeit Entwöhnten werden in den Tagen danach der Muskelkater und die zerkratzten Arme an die getanen Taten erinnern.
Dank der Koordination durch Dr. Traute Schneider und Dr. Ditmar Flothmann vom Stiftungsrat der Bürgerstiftung und fachlich angeleitet von Elisabeth Schmid waren trotz Mühen bester Stimmung: Jutta Eschwey, Hildegard Hinz, Kurt Öhlenschläger (langjähriger Gärtner bei der Firma Freudenberg und der Senior der Runde), Jürgen Osuchowski, Johannes Pförtner, Ursula Sauer, Peter Scheiber und Iris Thomsen.
Fürs Eingießen hatten Nachbarn Wasser zur Verfügung gestellt, in den Tagen darauf sorgte Petrus, der Namenspatron der unterhalb des Friedhofs gelegenen Kirche, für eine entsprechende Wässerung. Die Bürgerstiftung interpretiert dies himmlische Zeichen als ein gutes Omen für ihr Vorhaben, gemeinsam mit der Stadt Weinheim mit dem Alten Friedhof den Bürgern eine Stätte persönlichen und bürgerschaftlichen Gedenkens, der Erholung und der Besinnung wieder und neu ins Gedächtnis zu rufen.

Kn

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Chancen für den Nachwuchs

Bürgerstiftung trifft Schule – das war das Motto eines Gesprächs der Bürgerstiftung Weinheim mit Vertretern einzelner Schulen, das am 1. Oktober in der Hans-Freudenberg-Schule in Weinheim stattfand. Was passiert, wenn die Bürgerstiftung mit Schulen zusammenarbeitet und Projekte entstehen lässt? Welche Bedeutung haben solche Projekte für die Schulen, die Lehrkräfte und natürlich die Schülerinnen und Schüler? Das waren die großen Fragen des Abends. Die einzelnen Vertreter gaben die Antwort und stellten ihre Projekte vor.

Für Katja Hoger, Rektorin der Waldschule, waren die Theatertage für Grundschulen der Höhepunkt des letzten Schuljahres. Sie betonte, dass die Tage eine besondere Chance für ihre Schüler und deren Persönlichkeitsentwicklung gewesen seien. Und auch für die betreuenden Lehrerinnen sei es schön gewesen, die Schüler in einer ganz neuen Situation kennenzulernen. Das Projekt habe das ganze Schuljahr positiv geprägt.
Von Nachhaltigkeit sprach auch Elke Helbig, die Vertreterin der Helen-Keller-Schule. Ihre angehenden Erzieherinnen konnten an einem Gitarrenkurs teilnehmen und hatten bei einem Faltkünstler lernen dürfen. Von diesen neu erworbenen Fähigkeiten werden ganze Jahrgänge von Kindergartenkindern profitieren.
Aber Bürgerstiftung ist noch mehr! Der Rektor der Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule, Frank Bausch, erzählte von einem Projekt der ganz anderen Art. Der Kurs „Deutsch als Fremdsprache” diene nicht nur dem Selbstbewusstsein der Schüler, sondern sei direkt zukunftgebend. Der Unterricht vermittle nicht nur die deutsche Sprache, er gebe den Jugendlichen auch die Möglichkeit, nach einiger Zeit zur Realschule und sogar zum Gymnasium zu wechseln.
Besonderen Applaus bekam der Künstler Horst Busse, der schon seit vielen Jahren mit der Hans-Freudenberg-Schule großartig zusammenarbeitet. OStD Kreszentia Amann berichtete, wie wichtig diese Projekte für ihre Schüler seien, die häufig einen holprigen Lebensweg hinter sich haben. Das jüngste Projekt war sogar mit dem Maiwald-Förderpreis ausgezeichnet worden. Die Jugendlichen hatten eine Klangskulptur gebaut, die nicht nur sehr schön anzusehen ist, sondern auch fantastisch klingt. Solche Erfolgserlebnisse motivieren die Schüler und helfen ihnen, auf einem guten Weg weiterzukommen.
Neben der Klangskulptur hatte auch ein Projekt der Johann-Sebastian-Bach-Förderschule den Maiwald-Förderpreis erhalten. Rektorin Karen Backmayer erzählte von dem Gemeinschaftsprojekt „Hundertwasser trifft Musik – handgemacht”, das mit der Musikschule Badische Bergstraße durchgeführt worden war. Die Kinder hatten nicht nur Gemälde und Skulpturen im Stil von Hundertwasser gefertigt, sondern bei einem abschließenden Galerieabend auch noch das Leben des Künstlers musikalisch präsentiert. Für eine Förderschule seien derartige Projekte besonders wichtig, da sie das Miteinander unter den Schülern stärken und vermitteln, wie wichtig es ist, sich gegenseitig zu helfen.
Nicht nur bei diesem Gemeinschaftsprojekt haben Bürgerstiftung und Musikschule Badische Bergstraße zusammengearbeitet. Der Leiter der Musikschule, Jürgen Osuchowksi, berichtete von der jährlich stattfindenden Musizierfreizeit in Weikersheim und dem finanziellen Zuschuss für neue Musikinstrumente, ohne die der Musikunterricht gar nicht möglich wäre.
Alle Projekte zeigen: Wenn Bürgerstiftung auf Schule trifft, passiert Wunderbares und Wichtiges. Vielen Kindern und Jugendlichen wird auf ihrem ganz persönlichen Lebensweg geholfen, und deswegen waren sich alle Vertreter der Schulen einig: „Wir sagen danke!”Merle Topp

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Blick über den Zaun

Länderspiegel Bürgerstiftungen 2014: Fakten und Trends im Überblick

378 Bürgerstiftungen gibt es in Deutschland. 39 Millionen Menschen leben in ihrem Einzugsgebiet. Sie können sich bei ihrer lokalen Bürgerstiftung als Stifter, Spender und Ehrenamtliche engagieren oder Förderung beantragen. Bürgerstiftungen gibt es in allen Bundesländern außer dem Saarland. Spitzenreiter ist Nordrhein-Westfalen mit 109, gefolgt von Baden-Württemberg (90) und Niedersachsen (58).

Aktuell

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Fünfte Weihnachtsbaumaktion der Bürgerstiftung

Zum fünften Mal wird die Bürgerstiftung Weinheim im Advent dieses Jahres die Aktion „Weihnachtsbaum” durchführen. Diese Aktion hilft, Kindern aus bedürftigen Familien durch Spenden aus der Bürgerschaft einen Weihnachtswunsch zu erfüllen. Aufgrund der großen Unterstützung durch die Weinheimer Bürger in den letzten Jahren, als innerhalb von drei Tagen die Geschenkwünsche von den Weihnachtsbäumen abgepflückt waren, dürfen auch in diesem Jahr 150 Kinder ihre Weihnachtswünsche bei Caritas, Diakonie und Jugendamt abgeben.
Für viele Bürgerinnen und Bürger gehört die Aktion inzwischen wie selbstverständlich zum Advent.
In der Innenstadt (Weinheim Galerie), in der Südstadt (Marktkauf), in der Nordstadt (Amend) und in der Weststadt (Filiale der Volksbank) werden am 24. November Weihnachtsbäume aufgestellt, an denen Wünsche von Weinheimer Kindern hängen, die von Diakonie, Caritas und Jugendamt ermittelt wurden. Wer einen dieser Wünsche erfüllen möchte, nimmt den Wunschanhänger ab, besorgt das Geschenk und gibt es verpackt im Bürgerbüro der Stadt Weinheim ab. Caritas, Diakonie und Jugendamt sorgen dafür, dass diese Geschenke den Kindern rechtzeitig zum Fest übergeben werden.
Was kompliziert klingt, ist ganz einfach: Sie oder Sie oder Sie beschenken ein bedürftiges Kind und bereiten ihm dadurch nicht allein und nicht in erster Linie eine materiell begründete Freude.
Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie einfach an: Telefon 06204 73290 oder 01522 1908336 (Margarete Ruoff).

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Weihnachtskarten zugunsten der Hausaufgabenhilfe für Flüchtlingskinder

Auch in diesem Jahr vertreibt die Bürgerstiftung Weihnachtskarten, die von Schülern der Hans-Freudenberg-Schule gestaltet wurden.
Wie im vergangen Jahr werden die Karten in Weinheimer Buchhandlungen und Apotheken, im Reformhaus Stein, beim „Naturkostigel” am Marktplatz, bei Mayer Floristik, „Schönnatur Mode” und anderen Geschäften zu bekommen sein. Da noch eine ausreichende Menge an Karten vom vergangenen Jahr zur Verfügung steht, werden die Motive die gleichen wie 2013 sein. Angesichts der aktuellen Diskussion über die Unterbringung von Flüchtlingen in Weinheim gewinnt die Aktion ein besonderes Gewicht. Die Bürgerstiftung würde sich auch über größere Aufträge zum Beispiel von Firmen und anderen Institutionen freuen. Ab einer bestimmten Auflage ist auch ein individueller Eindruck in die Karten möglich.

Die Faltkarten haben das Format A6. Eine Karte kostet einschließlich Umschlag 1,50 Euro. Neben den genannten Verkaufsstellen können Sie Karten auch direkt bei der Bürgerstiftung bestellen: Telefon 06201 42776 (Brigitte Burger), 06201 14735 (Monika Endriß) und 06201 63254 (Adalbert Knapp), oder hier. Wir liefern frei Haus!

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Stifterpost-Redaktion sucht Verstärkung

Die Bürgerstiftung hat sich in der Zeit ihres Bestehens zu einer derart attraktiven Einrichtung entwickelt, dass in ihr rund 70 Zeitstifterinnen und Zeitstifter in unterschiedlichen Bereichen tätig sind, sei es in den eigenen Projekten der Bürgerstiftung, in der inneren Organisation, der Öffentlichkeitsarbeit oder der Finanzverwaltung. Freude an der Aufgabe und Professionalität verbindet all diese Zeitstifterinnen und Zeitstifter miteinander.
Wollen auch Sie dabei sein? Zum Beispiel würde sich die Redaktion der Stifterpost über eine Mitstreiterin oder einen Mitstreiter für die redaktionell-inhaltliche Vorbereitung und für das Erstellen von Texten freuen.
Sie haben Freude und Interesse an allem, was mit der Bürgerstiftung Weinheim zu tun hat, finden Organisieren und Redigieren interessant und schreiben gerne gelegentlich Berichte oder führen Interviews?
Wenn Sie gerne Näheres wissen wollen, rufen Sie einfach an (06201 63254 Adalbert Knapp) oder schreiben uns.

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Stiftungsportal der BW-Bank

Übrigens: Im Stiftungsportal der BW-Bank finden Sie seit einiger Zeit auch die Bürgerstiftung Weinheim.

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Forum

Leserinnenbrief

Lieber Herr Dr. Knapp,
konnte erst heute die Stifterpost vom Juli gründlich und zu Ende lesen, so dass ich, beeindruckt von dem vielfältig erfolgreichen integrativ-sozialen und kulturellen Engagement der Bürgerstiftung, meine Hochachtung für Ihre jugendpolitische sowie stadtgesellschaftlich wertvolle Arbeit als Feedback senden möchte.
Mit herzlichen Grüßen
Helene Eggert

12. August 2014

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Nur Mut!

Sie haben eine gute Idee für ein Projekt oder einen Vorschlag oder wollen einmal in einem persönlichen Gespräch erfahren, was es bei der Bürgerstiftung alles gibt? Oder Sie wollen selbst mitarbeiten?

Nur Mut! Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Mail!

Dr. Adalbert Knapp (Tel. 06201 63254)

Oder Sie schreiben erst einmal eine Mail an uns,
das ist nicht so riskant …

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Lust auf Schreiben?

Sie schreiben gerne Mails oder Briefe oder andere Texte und würden gerne einmal in der Gruppe mitarbeiten, die die Stifterpost der Bürgerstiftung Weinheim vorbereitet, Texte schreibt, redigiert und das Ganze in die richtige „technische” Form bringt, wie sie vor Ihnen auf dem Bildschirm erscheint?
Dann rufen Sie ohne Scheu an (Telefon 06201 63254) oder schreiben Sie an uns. Alles Weitere klären wir bei einer Tasse Tee oder Kaffee!

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So helfen Sie uns

Wie Sie uns helfen können, das erfahren Sie hier.

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Stifterpost abbestellen

Wir möchten die Stifterpost nur an Personen versenden, die wirklich interessiert sind. Wenn Sie die Stifterpost abbestellen wollen, klicken Sie bitte hier!

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Impressum

Herausgeberin:

Bürgerstiftung Weinheim

Vorstandsvorsitzender: Dr. Adalbert Knapp
Siegfriedstraße 7
69469 Weinheim
Stellvertretender Vorstandsvorsitzender: Michael Ender
c/o Volksbank Weinheim, Bismarckstraße 1
69469 Weinheim
Kontakt: info@buergerstiftung-weinheim.de
Anerkennung durch das Regierungspräsidium Karlsruhe am 17. November 2005 als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen RechtsRedaktion: Adalbert Knapp
Texte: Hans-Joachim Gelberg, Adalbert Knapp, Tatjana Schäfer, Merle Topp
Bilder: Hans-Joachim Gelberg: Alexa Gelberg
AWO Rhein-Neckar, Michael Endriß, Adalbert Knapp, Elisabeth Schmid, Wolfgang Zotz
Mitarbeit: Brigitte Burger, Monika Endriß, Gunter Faigle, Marcus Graf und Claudia WernerLayout und Webdesign:
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