stifterpost-nr.-13-oktober-2011

Liebe Stifterinnen und Stifter,
liebe Leserinnen und Leser,

mit Schreiben vom 9. September hat der Bundesverband Bürgerstiftungen mitgeteilt, dass unsere Bürgerstiftung für die nächsten beiden Jahre wieder berechtigt ist, das Gütesiegel für Bürgerstiftungen zu führen. Darüber freuen wir uns sehr. Es ist dies ein Beleg dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Auf den Weg gebracht sind drei Projekte, die aus unserer Ideenwerkstatt hervorgegangen sind und die in diesem Herbst starten.
Diesmal werfen wir den „Blick über den Zaun” wieder auf eine Bürgerstiftung in der Nachbarschaft, die Bürgerstiftung Wiesloch. Als Bürgerstiftungen haben wir natürlich ein gemeinsames Ziel und gemeinsame Wurzeln. Nichtsdestoweniger hat jede für sich ein ganz eigenes Gesicht.
Bei den beiden unter „Aktuell” dargestellten Vorhaben versteht sich die Bürgerstiftung auch als begleitende Beraterin; den Cola-Ball „Reloaded” stemmen wir ganz alleine und freuen uns sehr darauf, wenn Sie mit „Kaffe und Kuchen” das Tanzbein schwingen werden.
Bis zur Aktion Weihnachtsbaum ist noch etwas Zeit. Dennoch: Wir gehen davon aus, dass das Fest bestimmt kommt und die Aktion Weihnachtsbaum wieder vielen Kindern Freude bringen wird!

Bleiben Sie uns – nicht nur bis dahin – gewogen

Ihr

Dr. Peter Schuster

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Kolumne

Prosit

von Adalbert Knapp

Dafür ist es allerhöchste Zeit, endlich, nach BürgerInnen, Steuern, Staat und Volk die Wirtschaft zu behandeln. Wie immer historisch-klassisch mit der Herkunft des Wortes beginnend: „????? (oíkos)Haus und ??µ?? (nomos) Gesetz oder Regel.” So lehrt uns die kluge Wiki, und damit sind wir ganz schnell bei der schwäbischen Hausfrau, der gendermäßig höchst korrekten Ratgeberin unserer Kanzlerin. Wir können allerdings die Wirtschaft ganz wörtlich nehmen, und dann sind wir im Wirtshaus z.B. im Spessart oder in Castrop-Rauxel, das uns sicher weiterhelfen kann, wissensmäßig. Denn es gibt sicher keine Gastwirtschaft, in der nicht am Stammtisch die Ökonomie neben dem Fußball derzeit das wichtigste Thema ist. Eine zentrale Frage ist die Geschichte von und mit dem und eventuell ohne den Euro. Und da stellen wir uns jetzt einfach mal „janz dumm”, mindestens so wie der „Bümmel” im Physikunterricht: Alle sagen, das habe mit dem Auseinanderklaffen von Realwirtschaft und Finanzwirtschaft – ursprünglich – zu tun, also, sagen wir, mit dem VW-Piëch auf der einen und dem Deutsche-Bank-Ackermann auf der anderen Seite.
Und jetzt stellen wir uns vor, der Ferdinand Piëch bestellt ein Bier. Der Josef möchte natürlich auf die jeweiligen Bilanzen anstoßen und bestellt sich ein Dunkles. Und was bringt der Wirt? Er serviert dem VW-Realwirtschaftler ein schaumgekröntes Helles und dem DB-Finanzwirtschaftler ein volles Leeres.
Die Moral von der Geschicht‘?
Sie kommen natürlich selbst drauf: Die Realwirtschaft stellt aus Arbeit, Boden und Kapital (das finden Sie im Sozialkundebuch S. 5) etwas her, z. B. aus Hopfen und Malz ein Helles, und die Finanzwirtschaft hat sich emanzipiert und stellt aus nichts nichts her und das nennt man dann Leerverkäufe. Sie haben es natürlich gemerkt: Das ist, wie bei „de Dampfmaschin”, etwas komplizierter. Allerdings klingt das Glas vom Ackermann beim Anstoßen deutlich hohler!

Prosit!

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Nachgefragt

Projekte aus der Ideenwerkstatt starten

Musik handgemacht
begleitet all die Kinder in der Johann-Sebastian-Bach-Förderschule, die einer besonderen Unterstützung bedürfen. Dr. Eun-Jeong Lee, eine speziell ausgebildete Musiktherapeutin, arbeitet in zwei Kleingruppen mit diesen Kindern, die aus unterschiedlichen Gründen an den vorhandenen musikalischen Fördermöglichkeiten der Schule nicht teilnehmen können. Die Gruppen werden nach dem Anlaufen des Schuljahres im Lauf des Oktobers eingeteilt.Kapelle wird herausgeputzt
Wie in jedem Jahr hat der Weinheimer Unterstützerkreis Berufsstart wieder ein großes Projekt mit einer BEJ(Berufseinstiegsjahr)-Klasse der Hans-Freudenberg-Schule vorbereitet.
Diesmal soll die Kapelle des Kreispflegeheims innerhalb von 14 Tagen renoviert werden.
In diesem Jahr ist es dank der Unterstützung der Bürgerstiftung erstmals möglich, einen Einführungstag zu veranstalten,Interkultureller Gesprächskreis
Am 8. Dezember wird in der Volkshochschule der „Interkulturelle Gesprächskreis” beginnen. Eingeladen sind alle, die Interesse am sprachlichen und interkulturellen Austausch haben.
Bei der Auftaktveranstaltung am 1. Dezember um 15:00 Uhr in der Volkshochschule wird Ibrahima Ndiaye auftreten. Der senegalesische Germanist und Allround-Künstler spielt gekonnt mit der deutschen Sprache, dem saarländischen Dialekt und dem Schwyzerdütsch. In diesem dreieckigen Programm gibt er Einblicke sowohl in europäische als auch in afrikanische Alltagsrealitäten.

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Blick über den Zaun

Bürgerstiftung Wiesloch

Wiesloch, 26.000 Einwohner, nach Weinheim, Sinsheim und Leimen viertgrößte Stadt des Rhein-Neckar-Kreises, mit der Nachbarstadt Walldorf Mittelzentrum der Region Rhein-Neckar, seit 1973 Große Kreisstadt. So der verkürzte Wiki-Steckbrief einer Stadt, die darauf verzichtet, sich – z. B. – „Perle des Kraichgau” zu nennen; dafür hat die Bürgerstiftung Wiesloch ein Motto: „Miteinander – füreinander”.
Also nix wie hin für einen „Blick über den Zaun”. Der erste Blick und der zweite gelten der exzellenten Website. Da ist offensichtlich ein Turbo eingebaut. Ein bemerkenswertes Projekt neben und nach dem anderen: Lesepatenschaften, Rechenpatenschaften, Öffentliches Bücherregal, Sprachförderung im Eine-Welt-Kindergarten, Zehn Haushalte machen Ernst, Dämmerwald-Rangers, Schülerförderpreis Klimaschutz, Nachhaltiges Wiesloch und vieles, vieles mehr … Und in drei Jahren sechs Preise bzw. Extra-Förderungen für besondere Ideen und Projekte:
– 2009 geht einer der fünf Förderpreise Profilschärfung der Breuninger Stiftung und der Initiative Bürgerstiftungen nach Wiesloch.
– Im gleichen Jahr unterstützt die Klimaschutz-Initiative CO2NTRA das Projekt „10 machen Ernst” mit € 15.000.
– Die Wettbewerbsallianz von „Klimaschutz macht Schule” wird von der Dietmar-Hopp-Stiftung mit € 15.000 unterstützt.
– 2011 wählt die Jury des „2. Ideenwettbewerbs für Bürgerstiftungen” die Projektidee „Mein Hund – Dein Freund. Herr Bello und KEIN blaues Wunder” aus. Näheres zu dieser Idee finden Sie hier. Die Allianz für Bürgersinn unterstützt die Umsetzung des Projekts mit einem Startgeld von € 5.000.
– Regionalsponsoring der SAP AG 2009 für „10 machen Ernst” und 2010 für die Zahlenfüchse.
– Ganz aktuell ist die Bürgerstiftung Wiesloch aufgrund ihrer innovativen Ideen und insbesondere ihres Engagements im Klimaschutz für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen (Förderer des Preises sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Zukunftsfonds der Generali Deutschland Holding AG).
Die Neugier wächst: Mailanfrage. Annegret Sonnenberg, die 1. Vorsitzende, ist gleich und gerne zu einem Gespräch bereit.

Annegret Sonnenberg, Mathematisch-technische Assistentin bei Bayer in Leverkusen, Studium der Informatik mit Nebenfach BWL und Abschluss Diplom, Systemberaterin bei Siemens und seit 1982 bei SAP, dort seit über 10 Jahren höhere Managementaufgaben, inzwischen im Vorruhestand.

Profil

Mittwochs um 11 Uhr im Café Behr, einem der „Büros” der Bürgerstiftung.
Es geht gleich zur Sache: Wie die Bürgerstiftung 2006 entstanden ist, wie sich das Stiftungsvermögen entwickelt hat, welches denn das besondere Profil sei. Was die Website vermuten lässt, bestätigt sich: Die Lesepatenschaften, die sich inzwischen um die Zahlenfüchse, also Rechenpaten, erweitert haben, nennt die Vorsitzende, Bildung fördern ganz generell, weiter das Klimaschutzprojekt, und künftig möchte man sich um die Generation 60 plus kümmern.
Darum herum gibt es natürlich ganz viele andere abgeschlossene und laufende Projekte, teils selbst gesteuert, teils finanziell und ideell gefördert. Und immer wieder einmal notwendig: Einzelfallhilfe für Menschen in Not, für die keine öffentlichen Leistungen zur Verfügung stehen.
Eines der ersten Projekte, das mit einer Anschubfinanzierung 2006 unterstützt wurde, soll besonders erwähnt sein: Es ist die Wieslocher Tafel, die inzwischen völlig selbstständig ehrenamtlich arbeitet: eine geradezu idealtypische nachhaltig-langfristige Förderung von Ehrenamt, sozialem und ökologischem Engagement sowie Unterstützung von bedürftigen Menschen.

„Unternehmen” Bürgerstiftung

Wie denn das alles zu schultern sei, fragt der Reporter. Rund 50 ständige ehrenamtliche und etwa 40 punktuell tätige Helferinnen und Helfer arbeiten in dem „Unternehmen” Bürgerstiftung mit. Die Personalführung gestalte sich, so die ehemalige Managerin, natürlich etwas anders als in einem kommerziellen Betrieb, die Professionalität müsse allerdings die gleiche sein, im Interesse der „Kunden” und des gesamten „Ladens”.
Die Führungsstruktur der Stiftung ist klassisch: Stiftungsrat, Vorstand, Stifterforum. Diese werden ergänzt und bestens unterstützt von den Arbeitsgruppen Finanzen, Projektentwicklung und Projektbegleitung sowie Öffentlichkeitsarbeit. Und natürlich flache Hierarchien, Motivation, Anerkennung, Unterstützung. Corporate Identity: „Wir sind gut, und was wir tun ist wichtig.”

Und wie ist es mit der Stadt?

Es ist dies eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, vor allem bei der Gründung war die Stadt unterstützend tätig; eine engere infrastrukturelle und personelle Verbindung werde von beiden Seiten angesichts der unterschiedlichen Aufgabenstellungen nicht als sinnvoll angesehen.

Perspektiven…

Perspektiven? „Ja, natürlich wäre es schön, wenn das Stiftungsvermögen weiter steigen könnte, und wir bemühen uns auch sehr darum, unter anderem dadurch, dass wir wieder einen Matching Fund 2011 bis 2013 aufgelegt haben“ (über drei Jahre hinweg bis Ende 2013 haben sich fünf Firmen verpflichtet, jeden Euro zu verdoppeln, der von der Wieslocher Bevölkerung in die Bürgerstiftung gegeben wird). Genauso wichtig ist es der Vorsitzenden allerdings, dass die Bürgerstiftung Hefe im Gemeinwesen ist und bleibt, Ideen, Bedürfnisse und Bedarfe aufgreift und sich darum kümmert, eigene Ideen in und mit der Bürgerschaft und weiteren Verantwortlichen zu entwickeln und beim Umsetzen weiter verlässlich und gut zu arbeiten.

Warum das Ganze?

Frau Sonnenberg, das ist doch eigentlich eine Vollzeitaufgabe, die Sie da erfüllen. Warum tun Sie das? „Vollzeit nicht ganz, aber es ist schon ausreichend. Also, erstens bewirke ich gerne etwas, wenn möglich etwas Vernünftiges, das ist bei der Bürgerstiftung so.” Und zweitens: „Wissen Sie, der Beruf lässt soziale Beziehungen außerhalb des Unternehmens nur begrenzt zu. Obwohl schon seit 1998 in Wiesloch wohnend, wachse ich jetzt erst so richtig in die Stadt hinein.”

Herzlichen Dank und weiterhin viel Erfolg „Miteinander – Füreinander“!

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Wir sind dabei!

Meeting, Konferenz, Termin? Nennen wir es einfach ein Treffen mit Profis. Der SAP-Manager Dr. Archim Heimann, der in das Unternehmen kam, als noch 80 Menschen dort werkelten, und der in der Bürgerstiftung Wiesloch das Projekt „Klimaschutz macht Schule” verantwortet, Imke Brahms-Engelhorn, derzeit Familienfrau (im anderen Beruf Mathematik- und Chemielehrerin), Chefin der bürgerstiftlichen „Zahlenfüchse”, und Sonja Huth, Managerin der „Wieslocher Tafel”, die nach einer Anschubfinanzierung durch die Bürgerstiftung im Jahr 2006 (€ 15.000) inzwischen kostendeckend und selbstständig wirtschaftet.

Knapp und präzise beschreibt Imke Brahms-Engelhorn die Geschichte der Zahlenfüchse und das, was ihr dabei ganz besonders gefällt: Sie kann all die schönen Seiten ihres Berufs erfahren, es geht nicht ums Trimmen auf Höchstleistung, es geht um die Förderung derer, die ihrer besonders bedürfen (als Legasthenikerin weiß sie, wovon sie spricht) und es gibt die befriedigende Erfahrung, dass es sich lohnt. Wichtig ist ihr festzustellen, dass alle der 13 Patinnen (derzeit sind es nur Innen) eine Einführung und Fortbildungen erhalten haben und dass die Zusammenarbeit mit den Schulen sehr eng ist, beim einen oder anderen Kind gibt es einen wöchentlichen Austausch.

Die erste Tafel in Deutschland gab es 1993, inzwischen sind es 900 solche vorwiegend ehrenamtlich getragenen Hilfsorganisationen mit Verband und allem, was sonst dazugehört. Bei der Wieslocher Tafel kümmern sich rund 100 Menschen ehrenamtlich darum, dass an zwei Tagen in der Woche etwa 300 bedürftige Menschen in Wiesloch fast umsonst Lebensmittel erwerben können. Ein ausgeklügeltes System der Zusammenarbeit sichert mit zwei Kühlfahrzeugen und auf einer Verkaufsfläche von 180 Quadratmetern den Austausch zwischen Produzent und Konsument. Dass ein ehemaliger Einkäufer von REWE im Team ist, erleichtert natürlich know-how-mäßig das Ganze.

Das mit dem Klimaschutz sei nicht ganz einfach, meint Dr. Archim Heimann, weil Ursache und Wirkung nicht sofort erkennbar aufeinanderfolgen und man erst spät, möglicherweise zu spät, merkt, was passiert, wenn man und frau sich nicht kümmern. Und dann sei es auch noch so, dass man sich – noch – loskaufen kann und dadurch die allmähliche Zerstörung unserer Lebensgrundlagen kaschiert wird: „Reichtum schadet dem Klima”.
Also gelte es zunächst, Bewusstsein zu schaffen, eine mentale Veränderung zu bewirken, der dann Handeln folgen kann. Dies sei das Grundkonzept der Klimaschutzprojekte der Bürgerstiftung: von Vorträgen über Zusammenarbeit mit Schulen bis zum realen Handeln der 10, die Ernst gemacht haben.

Was bei all dem die Rolle, die Funktion der Bürgerstiftung sei?
Ja, zunächst einmal ihr guter Name, der Türen öffne, die Verbindungen, die sie, Netzwerk nennt man das gerne, ermögliche, die inhaltliche, personelle und finanzielle Trägerschaft. „Überparteilich”, „Plattform”, „Verankerung” sind Begriffe, die dann noch fallen.
Und Wünsche? Neue, zusätzliche Rechenpaten, natürlich, Veränderung des Denkens und Handelns in der Klimafrage und, eigentlich: Weiter so!!Kn

Imke Brahms-Engelhorn, Jahrgang 1969, verheiratet, eine Tochter, derzeit Fortbildung für Erzieherinnen (Naturwissenschaft im Kindergarten) an der vhs, Naturwissenschaft in der Grundschule und außerdem dabei im Märchenzelt der Bürgerstiftung.

 

Dr. Archim Heimann, Jahrgang 1951, verheiratet, zwei Söhne, Studium Maschinenbau, Softwareentwickler.

 

Sonja Huth, Jahrgang 1949, verheiratet, zwei Söhne, bis Januar 2010 Leiterin der „vhs ab 60”, seit 12 Jahren Gemeinderätin.

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Aktuell

Gütesiegel für Bürgerstiftungen erneut verliehen

Die Bürgerstiftung Weinheim erhielt von der Jury des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen erneut das Gütesiegel für die Zeit vom 1. Oktober 2011 bis zum 30. September 2013 verliehen. „Mit seinem bundesweiten Einsatz … trägt das Gütesiegel bei aller Individualität der einzelnen Bürgerstiftungen auch zum gemeinsamen Branding … bei”, schreibt der Bundesverband Deutscher Stiftungen. Branding, ist doch gut, oder?
Die Kriterien für die Verleihung des Gütesiegels finden Sie hier

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Cola-Ball „Reloaded”

Was in den fünfziger und sechziger Jahren begann und in den Neunzigern mit den „Monks” erfolgreich weitergeführt wurde, erfährt nun eine Fortsetzung: Am 22. Oktober präsentiert die Bürgerstiftung unter dem Motto Cola Ball „Reloaded” eine Neuauflage des großen Tanzfestes mit alten und neuen Hits in der Weinheimer Stadthalle unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Heiner Bernhard.
Für die richtige Stimmung sorgt die Band „Kaffee und Kuchen”, das bewährte Team aus Michael Vajna (Piano, Keyboards), Alexander Schildhauer (Drums, Percussion) und Georg Wende (Bass). Die drei sind seit Langem bekannt durch erfolgreiche Auftritte in der Region. Ihre Palette reicht von Hip-Hop und Reggae, Jazz, Soul, Funk, Latin bis zu Rock, Pop und Erinnerungen an die Evergreens der sechziger Jahre. Derrick Alexander und Daniel Stoyanov (Gesang), Heiko Duffner (Gitarre) und Peter Klohmann (Saxofon) unterstützen die Weinheimer Band an diesem Abend.
Die Bürgerstiftung Weinheim verwendet den Überschuss aus den Einnahmen des Balls für Projekte mit behinderten Kindern im Pilgerhaus.
Karten
Karten im Vorverkauf gibt es im Kartenshop, Friedrichstraße 24, zu je € 20.-,
mit Tischreservierung € 21.-

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Internationales Kulturfest

Kulturbüro und Bürgerstiftung schreiben Plakatwettbewerb aus

Die Bürgerstiftung Weinheim, das Kulturbüro der Stadt Weinheim und das Vorbereitungskomitee für das Internationale Kulturfest nehmen den 20. Geburtstag des Internationalen Kulturfestes in Weinheim zum Anlass, einen Wettbewerb zur Gestaltung eines neuen Plakates für dieses Fest auszuschreiben.
Dieser Gestaltungsprozess kann wie bei der Erstellung des Entwurfs vor 16 Jahren (ebenfalls durch Schülerinnen und Schüler) für die heutigen Jugendlichen Anlass dafür sein, darüber nachzudenken, was Integration heute bedeutet.
Das erste Internationale Kulturfest in Weinheim auf dem Schoßhof im Jahr 1991 dokumentierte einen wichtigen Integrationsschritt. In intensiven, oft kontroversen Diskussionen wurden im Vorbereitungskomitee in den folgenden Jahren die Themenschwerpunkte festgelegt: Kommunales Wahlrecht für Migrantinnen und Migranten, doppelte Staatsbürgerschaft, Asylrecht und vieles mehr. Inzwischen ist das Fest zum beliebten Bestandteil des Weinheimer Sommers geworden. Lediglich die Frage, ob das Glas Integration halb leer oder halb voll ist, scheidet in der Regel die Geister.
Das Kulturbüro der Stadt Weinheim und die Bürgerstiftung werden im Oktober Schulen ansprechen, die diese Idee teilen und in einem Kursangebot umsetzen wollen. Die Aufgabenstellung ist klar: Das Plakat soll für das Internationale Kulturfest werben und den Geist dieses Festes lebendig werden lassen.
Die besten Arbeiten werden durch eine Jury bewertet und ausgestellt. Die Bürgerstiftung Weinheim wird das Gewinnerplakat mit einem Preis honorieren. Sie möchten Nähers wissen: Schreiben Sie uns!

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Bürgerstiftung unterstützt Gewinnen von „Demenzpaten”

Im vergangenen Jahr schlossen sich auf Initiative von Dieter Gerstner vom Stadtseniorenrat alle Einrichtungen, die in Weinheim mit Demenz zu tun haben, zu einem Arbeitskreis „Runder Tisch Demenz” zusammen.
Am 22. Juni 2011 fand unter dem Titel „Demenz geht uns alle an” ein höchst erfolgreicher Informationstag im Rolf-Engelbrecht-Haus statt.
Im Rahmen dieser Initiative werden auch „Demenzpaten” gesucht, die bereit und fähig sind, in Schulen, Kirchengemeinden, bei Apotheken, Ärzten, Vereinen u.a. über die Thematik Demenz zu informieren. Grundlage hierfür ist Informationsmaterial der Deutschen Alzheimergesellschaft. Die Bürgerstiftung übernimmt die Kosten für die Anschaffung von 20 Ordnern, in die diese Materialien eingeordnet werden können. Desgleichen hat die Bürgerstiftung die ideelle und materielle Unterstützung der weiteren Schritte bei der Gründung eines „Fördervereins Alzheimer e. V.” zugesagt.

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Aktion Weihnachtsbaum 2011

Die Bürgerstiftung Weinheim wird im Advent dieses Jahres nach dem erfreulichen Erfolg im vergangenen Jahr zum zweiten Mal die Aktion „Weihnachtsbaum” durchführen. Diese Aktion hilft, Kindern aus bedürftigen Familien durch Sachspenden aus der Bürgerschaft einen Weihnachtswunsch zu erfüllen.

In der Innenstadt (Weinheim Galerie), in der Südstadt (Marktkauf), in der Nordstadt (Amend) und diesmal auch in der Weststadt (Filiale der Volksbank) werden zum ersten Advent Weihnachtsbäume aufgestellt, an denen Wünsche von Weinheimer Kindern hängen. Diese Wünsche wurden zuvor von Diakonie, Caritas und Jugendamt ermittelt. Selbstverständlich ist die Aktion so angelegt, dass die Anonymität der Kinder und ihrer Familien gewahrt bleibt. Wer einen dieser Wünsche erfüllen möchte, nimmt den Wunschanhänger ab, besorgt das Geschenk und gibt es verpackt im Bürgerbüro der Stadt Weinheim ab. Caritas, Diakonie und Jugendamt sorgen dafür, dass diese Geschenke den Kindern rechtzeitig zum Fest übergeben werden.
Was kompliziert klingt, ist ganz einfach: Sie oder Sie oder Sie beschenken ein bedürftiges Kind und bereiten ihm dadurch nicht allein und nicht in erster Linie eine materiell begründete Freude.
Wenn sie Fragen haben, rufen Sie einfach an: Handy 0172 / 63 14 720 (Dr. Peter Schuster).

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Forum

Nur Mut!

Sie haben eine gute Idee für ein Projekt oder einen Vorschlag oder wollten einmal in einem persönlichen Gespräch erfahren, was es bei der Bürgerstiftung alles gibt? Oder Sie wollen selbst mitarbeiten?

Nur Mut! Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Mail!!!

Dr. Peter Schuster (Handy 0172 / 63 14 720) oder …
Dr. Adalbert Knapp (Tel. 06201/63254) oder …

Sie schreiben erst einmal ein Mail an uns,
das ist nicht so riskant …

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So helfen Sie uns

Wie Sie uns helfen können, das erfahren Sie hier

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Stifterpost abbestellen

Wir möchten die „Stifterpost” nur an Personen versenden, die wirklich interessiert sind. Wenn Sie die „Stifterpost“ abbestellen wollen, klicken Sie bitte hier!

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Impressum

Herausgeberin:

Bürgerstiftung Weinheim

Vorsitzender: Dr. Peter Schuster

Friedrichstraße 22
69469 Weinheim

Kontakt: info@buergerstiftung-weinheim.de

Anerkennung durch das Regierungspräsidium Karlsruhe am 17. November 2005 als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts.

Redaktion: Dr. Adalbert Knapp und Dr. Peter Schuster

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Copyright

Für die Inhalte aller Seiten dieser „Stifterpost“ liegt das Copyright bei der Bürgerstiftung Weinheim oder der Copyright-Inhaber hat die ausdrückliche Zustimmung gegeben oder dieser war trotz aller Bemühungen nicht auffindbar. Berechtigten Copyright-Ansprüchen wird sofort entsprochen. Texte und Bilder dürfen nicht ohne ausdrückliche Zustimmung der Bürgerstiftung Weinheim oder des jeweiligen Copyright-Inhabers genutzt und/oder weiterverwendet werden. Zitate in üblicher Form sind zulässig.

Links auf unsere Website www.buergerstiftung-weinheim.de sind erwünscht.

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