stifterpost-nr.-11-april-2011

Liebe Stifterinnen und Stifter,
Liebe Leserinnen und Leser,

das Stifterforum im Oktober letzten Jahres brachte eine Fülle guter Ideen. Sie werden jetzt Schritt für Schritt in die Tat, in wirksame Projekte umgesetzt.

Um nur einige zu nennen: Die Förderung von Kindern und Jugendlichen steht obenan und wird uns in den nächsten Monaten intensiv beschäftigen. Die musikalische Weiterbildung von Erzieherinnen und Erziehern wird in Zusammenarbeit mit der Musikschule wieder aufgegriffen und am 6. Juli findet das zweite Singfest aller Weinheimer Kindergärten unter der großen Zeder statt. Eingeladen sind auch die Chöre aus dem Bodelschwingh-Heim und anderen Heimen, sodaß sich das Sängerfest zu einem Mehrgenerationen-Singen erweitert.

Nach der zweiten Auflage unserer Broschüre „Denken Lernen” ist jetzt auch die türkische Fassung erschienen und wird an alle jungen Mütter in der GRN-Klinik Weinheim verteilt.

Über viele andere Vorhaben erfahren Sie mehr in dieser Stifterpost. Unterstützen Sie uns und unsere Projekte durch Ihre Spenden und Zustiftungen, denn nur durch Ihre aktive Hilfe können wir auch zukünftig gezielt und wirksam helfen.

Wie es funktioniert, erfahren Sie hier.

Ihr

Dr. Peter Schuster

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kolumne

L´etat c´est moi

von Adalbert Knapp

In unserer vierten Stunde in Sozialkunde, früher auch Staatsbürgerkunde genannt, soll es diesmal nicht um den Bürger, auch nicht ums zu stiftende liebe Geld oder das noch liebere Volk gehen.
Ein großer preußisch-deutscher Philosoph sah in dem, worüber wir heute sprechen wollen, den „Gang Gottes in der Welt”. Das war, wie wir alle wissen, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, und es geht um den bei den Steuerzahlern aller bisherigen Zeiten besonders beliebten Staat.
Wir verweilen nicht in dieser reizvollen Konstellation, in der logischerweise Steuern Geschenke für den lieben Gott gewesen waren und deshalb eine Freude zumindest der gläubigen SteuerzahlerInnen.
Wir fragen, wie es schon bei den alten Griechen war und landen wieder einmal beim weisen Plato. Er hat sich schon früh mit der Organisationsform „Staat” auseinandergesetzt. Allerdings ist er mit seiner Idee vom idealen Staat bei der praktischen Umsetzung in Syrakus grandios gescheitert; offensichtlich hat er die Philosophen als Politiker doch überschätzt.
Später versuchte es Augustinus mit der civitas dei, dem Gottesstaat, der es irgendwie (in 22 Büchern dargelegt!!) richten und dem irdischen Staat, der civitas terrena, die Leviten lesen sollte. Wirklich funktioniert hat auch das nicht. Es hat allerdings und immerhin die Redensart vom Gang nach Canossa generiert.
Wieder ein paar Jahrhunderte weiter klärte dann Ludwig XIV. die Staatsfrage so, dass er sich höchst selbst zum Staat erklärte. Auch das ist böse geendet, zumindest für seine Nachfolger.
Dann kam das Licht der Vernunft, vulgo Aufklärung und der Volonté général, der allgemeine Wille (damit sind Sie und ich gemeint) sollte das Sagen haben und der Staat sein und nicht irgendein Gottbegnadeter.
Inzwischen sind wir im Lauf der Geschichte wieder bei unserem Hegel gelandet, der das Ganze verbinden wollte (s.o.)und dabei sein geliebtes Preußen zum Gang Gottes in der Welt erklärte.
Inzwischen gibt es Preußen nur noch als Allegorie für Tugenden und im Bayernland als Ausbund alles Fremden („Preiß, japanischer…!”) und der Staat sind wir ganz plural-individuell nach unserem inneren Gefühl und Sein: L´etat c´est moi.

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Nachgefragt

Wo man singt…

„Es ist so leicht. Es tut so gut. Es fördert, wie Experten versichern, sogar Gesundheit und Intelligenz. Warum nur haben dann so viele Deutsche die Lust am Singen verloren? Höchste Zeit, dass sie es wieder lernen, sagen Musiker und Pädagogen. Und zeigen Wege, wie der Zauber des Gesangs aufs Neue Teil unseres Alltags werden kann.” Was „Geo“ weiß, weiß natürlich auch die Bürgerstiftung Weinheim. Deshalb wird es im Sommer wieder ein Singfest der Weinheimer Kindergärten geben: Unter der großen Zeder werden am 6. Juli um 10:30 Uhr die Kleinen mit den Amseln um die Wette trällern. Und weil jung und alt eigentlich zusammen gehören, sind diesmal auch alle älteren Menschen aufgefordert mit zu singen.
Vor vier Jahren war das Singfest dadurch vorbereitet worden, dass Erzieherinnen eine musikalische Weiterbildung angeboten bekamen. Einige der damaligen „Schülerinnen” stehen heute noch in Verbindung mit der Musikschule und so ist es nur folgerichtig, wenn diese Fortbildungen in Gitarre, Stabspiel und Percussion, Singen und Blockflöte auch in diesem Jahr parallel zur Vorbereitung des Singfestes angeboten werden und ebenso folgerichtig ist, die Fortbildungen auch pflegenden Berufen für ältere Menschen anzubieten.
Damit das alles ins Werk gesetzt werden kann, haben sich die „Freunde und Förderer der Kultur in Weinheim e.V.”, „Soroptimist International Weinheim” und die Bürgerstiftung Weinheim zusammengetan, um dem Ganzen einen finanziellen Rahmen zu geben. Wie diese Dreieinigkeit genannt werden sollte, darüber wurde im hochkarätig besetzten Pressegespräch keine abschließende Einigung erzielt. Altphilologe Uwe Kleefoot hielt das Triptychon für denkbar (vom altgriechischen t??pt????, dreifach gefaltet). Hauptsache, sie sind sich einig…

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Fünfter Basar der Bürgerstiftung ein großer Erfolg

Präsenz in der Weststadt, „Nah bei den Menschen” und natürlich auch die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit: Das waren die drei „Unternehmensziele”, die sich die Initiatorinnen und Initiatoren des Basars der Bürgerstiftung 2007 vorgenommen hatten. McKinsey oder Roland Berger: Sie wären begeistert von der Umsetzung dieser Ziele innerhalb von vier Jahren: Die Organisation war perfekt, die Motivation angesichts ebenfalls perfekter Personalentwicklung und –Personalführung nur schwer zu steigern und die Kundschaft strömte und strömte.

Dank der Erfahrung von vier Basaren war die Warenakquisition kein Problem und die einzelnen Abteilungen vom Kleidermarkt über die Technik zu Geschirr, Environment samt röhrendem Hirsch bis zur Bücherauswahl von Papst Benedikt bis zur schwäbischen Küche wurden am Freitag wohl sortiert, sodass die Kundschaft am Samstag ein bestens präsentiertes Sortiment vorfand. Verkaufsstrategen teilen ihre Zielgruppen gerne in Milieus ein („ein Modell, das Menschen nach ihren Lebensauffassungen und Lebensweisen gruppiert…”),um ihre schöne Warenwelt besser an die Frau, an den Mann zu bringen: Die Milieus am Basar-Morgen waren bunt gemischt vom „konservativ-etablierten” über die „bürgerliche Mitte”, das „adaptiv-pragmatische” (was das wohl ist?), „sozialökologische” (je älter, je nachhaltiger, oder so) bis zum „prekären Milieu”. Eine langjährig-erfahrene „Verkaufsberaterin” meinte, dass sich die Zahl derer, die auf 50 Cent mehr oder weniger schauen, in den letzten Jahren deutlich erhöht habe.

Verkauf lebt von der richtigen Strategie und so wurde unter den zahlreichen BüSti-Fachleuten immer wieder die Frage diskutiert, ob der Billige Jakob oder das KADEWE zur Orientierung bei der Preisgestaltung dienen sollte. Bei der Happy Hour ab 12:30 Uhr setzt sich der billige Jakob endgültig durch: Alles in einem Plastiksack für schlappe fünf Euro…
Kassensturz: Umsatz im Vergleich um 17 Prozent auf € 2583.-gesteigert, Management (ausschließlich starke Frauen!!)und Stimmung weiter optimiert, Zertifizierung beantragt, Börsengang angesichts einer Umsatzrendite von fast 100 Prozent zugunsten behinderter Kinder zu überlegen.
Und so gehörten die vielen Helferinnen und Helfer (einschließlich dem kooperationsfreudigen Hausmeister) unabhängig von sonstigen Zugehörigkeiten am Samstag zum hedonistischen Milieu: Sie hatten bei all der Arbeit vor allem Freude am Gutes tun. „Nächstes Jahr sind wir alle wieder dabei!”

Kn

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Das Porträt

In dieser neuen Reihe möchten wir Stifterinnen und Stiftern vorstellen. Dadurch wird erkennbar, dass die Bürgerstiftung über Vorstand und Stiftungsrat hinaus sehr viele Gesichter hat und es soll die Verbindung zwischen geförderten Projekten und Förderern verdeutlichen.

Uwe Geiß

„Natürlich, gerne“, meint Uwe Geiß auf die Frage, ob er bereit sei, für das erste Stifterporträt zu Verfügung zu stehen. Die geschliffenen Gläser mit geheimnisvollen Aufschriften sind nicht mehr in Gebrauch, aber auch nicht nur Dekoration: Sie könnten die Hoffnung des Apothekers, Pharmazierats und Standesvertreters belegen, dass trotz wirtschaftlicher Notwendigkeiten das alte Berufsbild des Ratgebers und Helfers erhalten bleibt.

Und dann sind wir schon mitten im Gespräch darüber, wie er denn dazu kam, sich für diesen Beruf zu entscheiden. Der Vater hatte die Apotheke in der Bahnhofstraße 1956 eröffnet und nachdem der ältere Bruder die Pharmazie in Richtung Medizin überschritten hatte, war für ihn klar, dass das seine Profession sein würde. Was dabei familiäre und was beruflich-inhaltliche Neigung war, das zu entscheiden erübrigt sich. Es war die richtige Entscheidung: Mit Menschen zu tun haben und ihnen helfen zu können, dies mit der Notwendigkeit materiellen Erfolgs zu verbinden: das hat ihn ein Berufsleben lang begleitet. Ein weiteres Kriterium seiner beruflichen „Essentials” beschreibt er in der Antwort auf die Frage, was denn ein Pharmazierat sei und warum er diese Aufgabe wahrnehme: Um eine hauptberufliche, möglicherweise praxisferne staatliche Aufsicht über die Apotheken zu verhindern, habe er diese Funktion als „Ehrenbeamter des Landes Baden-Württemberg” gerne übernommen. Selbstorganisation dort wo diese möglich ist, lässt ihn auch Verantwortung beim Landesapothekerverband und bei der VSA-Unternehmensgruppe tragen. (Zum Kerngeschäft der VSA gehören laute Website die Rezeptabrechnung für Apotheken und Sonstige Leistungserbringer und die Entwicklung innovativer IT-Lösungen) Und ebenso wie beim Spenden ist es auch bei diesen, z.T. ehrenamtlichen Aufgaben. Der Pharmazierat lernt natürlich bei seiner Aufsichtsfunktion so viele Apotheken kennen, dass dabei Erkenntnisgewinn für das eigene Unternehmen gar nicht ausbleiben kann. Ja, und beim Spenden oder bei seinen früheren Aufgaben als (ehrenamtlicher) Geschäftsführer des Roten Kreuzes in Weinheim, da will er einfach etwas von dem zurückgeben, was er „von der Gesellschaft” bekommen hat und bekommt. Gelegentlich wünscht er sich bei uns mehr von diesem Geist, wie er in den USA selbstverständlich sei („auch wenn wir nicht alles übernehmen müssen…”). Was ihm bei der Verwendung von Spendengeldern besonders wichtig ist: Natürlich Transparenz, die ist ja selbstverständlich, und Neutralität und Sachbezogenheit.

Uwe Geiß, Jahrgang 1944, eine Tochter, drei Söhne, davon einer Apotheker.

Kn

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Blick über den Zaun

Bürgerstiftung Hirschberg

„Willkommen in Hirschberg” begrüßt der Nachbarort im Süden von Weinheim seine Gäste auf der Website und lässt sie durch wechselnde „Banner” an seiner reizvollen Lage, seinen wohlgebauten Häusern samt Schloss und seiner gewerblichen Prosperität teilhaben.
Leutershausen und Großsachsen, beide unvermindert stolz auf ihre jeweilige Tradition, sind als „Hirschberg” das Ergebnis der Verwaltungsreform der 70er Jahre und des unverdrossenen Wunsches, eins zu sein, zumal fast die Hälfte der Heisemer und Saasemer erst nach 1945 zugewandert ist.
Die Bürgerstiftung ist eindeutig ein Hirschberger Gewächs, und so war es keine historische sondern eine kulinarische Entscheidung, den Vorsitzenden der Nachbarstiftung zum Interview im Café Erdmann zu treffen.

Dr. Klaus Westmann, Jahrgang 1939, im Rheinland geboren, Ingenieur und BWL-Studium in Aachen, Geschäftsführer von mittelständischen Unternehmen, wohnt seit 1981 in Hirschberg und fühlt sich angesichts der Menschen hier, der lebendigen Gemeinde und des Klimas „sauwohl”.(BILD Vorstand mit Gütesiegel)

Stifterpost: Herr Dr. Westmann, wie kam es zur Gründung der Bürgerstiftung Hirschberg?

Dr. Westmann: Nach der Gründung einer Bürgerstiftung Weinheim dachte ich, es sei höchste Zeit, auch in Hirschberg eine solche Stiftung ins Leben zu rufen, zumal man angesichts unserer Bevölkerungsstruktur davon ausgehen konnte, dass die Idee auch materiell auf fruchtbaren Boden fallen würde. Und außerdem meine ich, dass wirtschaftlicher und beruflicher Erfolg immer auch durch unsere Mitwelt begründet ist und davon, finde ich, sollte man etwas zurückgeben.

Und wie war die Resonanz?

Sehr gut! Sie können das einerseits an der Zahl der Stifterinnen und Stifter sehen, aber auch daran, dass wir inzwischen einschließlich einer Unterstiftung über ein Kapital von € 175.000,- verfügen. Dabei freue ich mich besonders darüber, dass die Zuwendungen aus der breiten Bevölkerung kommen, so sehr wir uns natürlich auch über jeden außergewöhnlichen Betrag freuen.

Haben sich in den vergangenen drei Jahren Schwerpunkte der Förderung ergeben?

Eindeutig ja! Wir fördern vor allem Kinder und Jugendliche, sei es durch dadurch, dass wir zur Gewaltprävention eine Streitschlichter-Schulung unterstützten, eine Schreibwerkstatt der KÖB (Katholischen öffentlichen Bücherei) oder ein Aktion „Naturdetektive” und „Waldsofa” der Grundschule Großsachen. Überhaupt sind unsere beiden Schulen und die Musikschulen geschätzte Partnereinrichtungen.

Die Unterstiftung geht auch in diese Richtung?

Wolfgang Mayer hat 2008 mit der „Wolfgang-Mayer-Stiftung” ein Grundstück und € 50.000,00 an die Bürgerstiftung übertragen. Wir pflegen diese 2000 Quadratmeter große „Himmelswiese”, die ein Naturparadies ist, in dem Kinder der Grundschule Großsachsen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern „Insektenhotesl” ausstellen, übers Jahr weg das Gedeihen der Apfelbäume beobachten und die große Vielfalt der Pflanzen bestimmen und für ihre Herbarien pressen.
Stolz sind wir darauf, dass wir mit der Himmelswiese in die Broschüre „Initiativen 2010/2011” des Bundesverbands Deutscher Stiftungen gelangt sind.

Wie ist das Verhältnis zur Gemeinde?

Bestens, wie man daran sehen kann, dass der Ehrenbürgermeister, Werner Oeldorf, sozusagen nahtlos nach seinem Ausscheiden als Bürgermeister unser Stiftungsratsvorsitzender wurde. Wir bekommen jede notwendige Unterstützung von der Gemeindeverwaltung, wobei wir im beidseitigen Interesse auf unsere Unabhängigkeit achten.

Sie haben einen Wunsch frei!

Dass wir möglichst bald mindestens die € 300.000er Marke überspringen und die Hirschbergerinnen und Hirschberger ihrer Bürgerstiftung so wie bisher gewogen bleiben.

Viel Erfolg dabei und herzlichen Dank für das Interview!

Die kulinarische Entscheidung war dank des legendären Topfenstrudels absolut richtig und die Hirschberger Schönheiten sind real noch schöner als auf dem Website-Banner. Bis zum nächsten Mal….

Bürgerstiftung Hirschberg
Gegründet am 16. November 2007
Kapital derzeit: € 175.000,00
380 Stifterinnen und Stifter, davon 100, die nicht (mehr) in Hirschberg wohnen.
Vorstand: Dr. Klaus Westmann, 1. Vorsitzender, Fidelis Stachniß, Stellvertreter, Dr. Joachim von Bockelberg, Norbert Klein.
Vorsitzender des Stiftungsrates: Werner Oeldorf

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Aktuell

Bürgerstiftung begleitet interreligiösen Dialog

Auf Wunsch des Oberbürgermeisters wird die Bürgerstiftung das Weinheimer Projekt Integration – Interreligiöser Dialog begleiten und als Träger für mögliche Projekte zur Verfügung stehen.
Wie der Vorsitzende Dr. Schuster Oberbürgermeister Bernhard mitgeteilt hat, übernimmt die Bürgerstiftung dies Aufgabe gerne und hofft, zur gedeihlichen Fortentwicklung dieses Dialog beitragen zu können. Beauftragter hierfür ist Dr. Adalbert Knapp.

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Spaziergänge in Weinheim mit Hans Bayer

Es war die ihm eigene Art, sein Leben ganz ernst und doch auch in der Distanz zu sehen. Von dieser Grundstimmung war der Abend mit ihm als Gast bei den Weinheimer Lebensläufen im März 2009 geprägt. Von seiner schweren Krankheit gezeichnet war er präsent, witzig und voll von Anekdoten und Lebensweisheiten. Und so überschrieb er auch seine Erinnerungen, die unser Gespräch begleiteten: „Es kommt zum Aufruf: Der Fall Hannes Bayer.“
Es war ein reiches Leben, wiewohl in Kindheit und Jugend von Sparsamkeit, Entbehrungen, Krieg- und Nachkriegszeit geprägt. „Wir waren arm”, schreibt er, „aber allen anderen um uns herum ging es auch nicht besser”.
Seine Liebe gehörte seiner Frau und seinen Kindern; Weinheimer der 16. Generation zu sein, das fand er schon sehr wichtig und auch die schnatternden Gänse. Jurist, Amtsrichter und Chef des Amtsgerichts Heidelberg war er, weil er immer mit Menschen zu tun haben wollte.
Wer eine oder mehrere seiner Führungen erleben durfte, der oder auch die konnte teilhaben an seiner Zuneigung zu Weinheim, dem Wissen über seine Heimatstadt und das Leben in und mit ihr.
So war es für ihn selbstverständlich, auch die Bürgerstiftung Weinheim zu bedenken.
Es ist schön, wieder einmal mit ihm durch Weinheim zu gehen; das Bändchen „Spaziergänge in Weinheim” macht es möglich.
72 Seiten, € 7,80, erhältlich ab 20. April im Buchhandel und bei DiesbachMedien oder online unter www.editiondiesbach.de

Adalbert Knapp

Forum

Fünfundfünfzig Ideen…

In der letzten Stifterpost haben wir Sie, liebe Leserin, lieber Leser, aufgefordert, sich an der Ideen-Auswahl für künftige Projekte zu beteiligen. Dieser Aufforderung sind 84 Leserinnen und Leser der Stifterpost gefolgt . Das Ergebnis Ihrer Bewertung finden Sie hier.
In einem weiteren Schritt sind die bisherigen und potenzielle Projektträger, dazu einladen, aus den vorgeschlagene Ideen Projekte zu entwickeln und bei einem Präsentationstreffen vorzustellen.
Dieses Treffen wird am Dienstag,24. Mai um 17:30 Uhr in der Stadtbibliothek (Gruppenräume) stattfinden. Wenn Sie mitdiskutieren wollen, sind Sie herzlich eingeladen. Bitte geben Sie uns Bescheid, wenn Sie kommen werden (info@buergerstiftung.weinheim.de). Wie Sie in der letzten Stifterpost lesen konnten, stehen für diese neuen Projekte allein für das Jahr 2011 € 10.000.- zur Verfügung.
Wir sehen in dieser Form der Projekt- und Ideenentwicklung eine attraktive Möglichkeit breiter Bürgerbeteiligung.

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So helfen Sie uns

Wie Sie uns helfen können, das erfahren Sie hier

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Impressum

Herausgeberin:

Bürgerstiftung Weinheim

Vorsitzender: Dr. Peter Schuster

Friedrichstraße 22
69469 Weinheim

Kontakt: info@buergerstiftung-weinheim.de

Anerkennung durch das Regierungspräsidium Karlsruhe am 17. November 2005 als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts.

Redaktion: Dr. Adalbert Knapp und Dr. Peter Schuster

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