stifterpost-nr-40-februar-2018

Liebe Leserin, lieber Leser,

Knapp

kennen Sie das auch, dass Sie nicht nur „neben der Kapp'“ sind, sondern auch noch außer sich? Neben der Kapp‘ ist derzeit Norm, außer sich – hoffentlich – eher selten.

Dass das wiederum anderen auch so geht, lernen Sie bei „Der da“. Dieses verinnerlicht habend, lernen Sie weiter, dass in der Bürgerstiftung wieder einmal einiges los war und ist –  zwischen „Schlaraffenland“, „Ringerkids“ (wasn des?), bunt angezogenem Weinheim, Ethik der Migration und, auch das soll es geben, mit Spass Lernenden.

Seien Sie herzlich gegrüßt mit Helau, Alaaf und Ahoi, in dem sicheren Wissen, dass am Aschermittwoch alles vorbei und dann nach 40 Tagen Ostern sein wird.

 

Gute Tage in dieser und der nächsten Zeit, wenn die Stifterpost 41 kommt, ist auch Ostern vorbei.

Herzlich

Ihr

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Mit freundlicher Unterstützung von
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Das Gedicht

Ausgewählt und kommentiert von Hans-Joachim Gelberg

Der da

Der da, da drüben auf der Bank,
der, der da sitzt, das seh ich
schon von weitem, das bin ich,
ich bin es, der da sitzt und auf mich wartet,
als wären meine Wege abgekartet,
als wüsst ich nicht nur, wo es langgeht,
sondern wie lange noch, als wüssten
der da und ich, als wüssten wir,
was uns bevorsteht noch auf Erden,
was uns jetzt und immerdar
noch blüht. Was kann aus uns noch werden?

Jochen Jung

 

gelberghansjoachim 160

Nachsinnen über sich selbst fordert und lässt aufatmen. Peter Härtling schickte mir seinerzeit sein Selbstporträt mit 76 (es ist bislang unveröffentlicht) und ich begriff, wie ihn „Herzsprung und Atemnot“ in seiner Krankheit bedrängte. Fortan misstraute er den großen Sätzen, vertraute den Strophen vieler Lieder, so Brechts Moldau-Lied. Liebesworte prägen Härtlings Gedichte von Anfang an. „Komm, ehe der Welt der Atem vergeht.“ Und immer wieder sein Selbstbefragen. Anfangs: „Vogelschrift, ich kann sie nicht lesen.“ Später, viel später dann die bange Frage: „Wie lange atme ich noch?“ Nur dieses noch: Leichtsein kehrt im Alter in unser Denken ein. Härtling spricht von Gedankenflügen. In seiner letzten Anthologie „Ein Engel für jeden Tag“ (2016) bekennt Härtling: „Ich brauche sie. Ich habe Engel mein ganzes Leben lang gebraucht.“

Peter Härtling, 1933 in Chemnitz geboren, erlebte als Kind die grauenvolle Kriegszeit mit Flucht und mit dem Sterben der Mutter. Seine Biographien (Hölderlin, Schubert und viele andere) sind Begegnungen besonderer Art. Seine Kinderbücher eröffneten eine neue Phase der Kinderliteratur. Peter Härtling wohnte in Mörfelden-Walldorf; er starb am 10. Juli 2017  in Rüsselsheim.     


Aktuell

„Über Grenzen denken“

Julian Nida-Rümelin ist der nächste Gast der Vortragsreihe „Weinheim und die Welt“ am 20. Februar.

Über zwei Milliarden Menschen leben weltweit in bitterster Armut, leiden unter Hoffnungslosigkeit, Hunger, Unterdrückung und Krieg. Über 65 Millionen von ihnen waren allein im letzten Jahr auf der Flucht, viele Menschen weltweit erhoffen sich ein besseres Leben in Europa oder Nordamerika. Hilfe tut also dringend not – aber sind offene Grenzen die richtige Antwort auf das Elend in der Welt?
Diese Ansicht findet viele Fürsprecher, doch der Philosoph, Wissenschaftler und frühere Kulturstaatsminister in der Kanzlerschaft Gerhard Schröders, Julian Nida-Rümelin, ist überzeugt: Offene Grenzen würden das Elend nicht wesentlich mildern, sondern die Herkunftsregionen sogar weiter schwächen und die sozialen Konflikte in den aufnehmenden Ländern verschärfen. Eine Lösung für die beschämenden humanitären Skandale unserer Zeit wären sie nicht.

Prof. Dr. Nida-Rümelin ist der nächste Gast und Redner der Veranstaltungsreihe „Weinheim und die Welt“, die von der Bürgerstiftung Weinheim, der Volkshochschule Badische Bergstraße und der Stadt Weinheim getragen wird. Nida-Rümelins Vortrag trägt den Titel: „Über Grenzen denken. Eine Ethik der Migration“, Termin ist der Dienstag, 20. Februar, 19:30 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus in Weinheim. Die Veranstaltung ist eintrittsfrei; Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Julian Nida-Rümelin, Jahrgang 1954, wuchs in München in einer Künstlerfamilie auf. Er studierte Philosophie, Physik, Mathematik und Politikwissenschaft. Er ist seit 2004 Professor für Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, er war zuvor Professor an der Universität Göttingen (1993-2003) und Tübingen (1991-1993). Als Gastprofessor unterrichtete er u. a. am California Institute of Technology, der Humboldt-Universität Berlin, der Universität St. Gallen, in Peking, Shanghai und Taipei. Er war Kulturstaatsminister im ersten Kabinett Schröder und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Philosophie. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in der Rationalitätstheorie, der politischen Philosophie und der Ethik. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Aufsätze, in den Jahren 2013, 2014 und 2015 erschien jeweils ein Buch von ihm zur Bildungsphilosophie, 2016 erschien bei Suhrkamp sein Buch „Humanistischen Reflexionen“. 2017 veröffentlichte er eine Ethik der Migration in dem Essay „Über Grenzen denken“. Daneben schreibt er gelegentlich Essays für deutsche und ausländische Zeitungen.

In seinem neuen Buch entwickelt Nida-Rümelin eine eigene Ethik der Migration, die eine Brücke zwischen Philosophie und Politik schlägt. Sein Buch macht klar: Politisches Handeln muss auf den Werten und Normen der Humanität beruhen. Nur so können verantwortungsbewusste und zukunftsträchtige Entscheidungen getroffen werden.

red

Diskussionsveranstaltung

Über Grenzen denken. Eine Ethik der Migration.

Dr. Cristina Ricca, Dr. Adalbert Knapp, Dr. Alexander Boguslawski

Der Vortrag von Prof. Nida-Rümelin ist eine tiefschürfende, kritische Auseinandersetzung mit der Flüchtlingspolitik in Deutschland während der letzten Jahre. Unter anderem formuliert Nida-Rümelin folgende Fragen:
– Ist es verantwortungsvolles Handeln, wenn man jungen Männern, die es sich irgendwie leisten konnten, nach Europa zu fliehen, mit großem Aufwand hilft und zugleich diejenigen, die nicht fliehen konnten, in ihrer Not und Kriegsangst unberücksichtigt lässt?
– Wie verantwortungsvoll ist es, die jungen, motivierten Leute bei uns zu integrieren und auszubilden, wo doch gerade sie in ihren Heimatländern dringend gebraucht würden?
– Welche Gefahren schafft eine liberale Flüchtlingspolitik für den sozialen und politischen Zusammenhalt in den Aufnahmeländern?
– Wohin führte eine radikale Politik für eine grenzenlose Welt, die offen für jedwede Migration wäre? Andersherum: Wie wichtig sind Grenzen?
– Wie stellen sich die westlichen Länder der Verantwortung, die von ihrer Wirtschaftspolitik selbst verschuldete Chancenlosigkeit der „Fluchtländer“ zu bekämpfen?

Grund genug, sich mit einigen Thesen Nida-Rümelins noch einmal zu befassen.

Freitag, 2. März, 18.00-20.00 Uhr
Volkshochschule, Raum 0.2 (EG)

Der Eintritt ist frei

 

 Basar der Bürgerstiftung: Neues und Gebrauchtes zu Superpreisen

Am Samstag, 3. März um 10:00 Uhr öffnen sich im Rolf-Engelbrecht-Haus die Türen für den 12. Basar der Bürgerstiftung Weinheim. Wie immer in den vergangenen Jahren gibt es bis 13 Uhr attraktive Angebote „vom Kochtopf bis zum Ausgehrock” – zu kleinsten Preisen und in bester Qualität. Angebot und Kauflaune der zahlreichen Besucherinnen und Besucher sorgten im vergangenen Jahr wieder für ein sehr gutes Ergebnis. Durch den Ertrag der bisherigen  Basare konnten über 26 000  Euro zur Finanzierung wichtiger gemeinnütziger Projekte in Weinheim zu Verfügung gestellt werden. Das Basarteam unter der Leitung von Iris Thomsen und Marga Ruoff mit Vorstand, Stiftungsrat sowie vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern freut sich auf einen zahlreichen Besuch. Wie in jedem Jahr gibt es auch diesmal wieder eine reichlich bestückte Kaffee- und Kuchentheke.

 

 

 

Mitmachen am Alten Friedhof!

Einiges ist in den letzten beiden Jahren geschehen, um unseren Alten Friedhof wieder zum Leben zu erwecken. Es gab Veranstaltungen, Führungen und eine Info-Tafel vom Geo-Naturpark. Im städtischen Haushalt für 2018 ist eine Summe vorgesehen, mit der einige beschädigte Grabsteine restauriert werden sollen. Dank der Mithilfe vieler Ehrenamtlicher und des Grünflächenamtes der Stadt wurde darüber hinaus einiges getan, um den Friedhof wieder in Schuss zu bringen. Ein neuer Zaun wurde gesetzt, es wurden Bäume und Sträucher ausgelichtet, Gräber von Unkraut befreit und neues Grün gepflanzt.

Sich um so einen großen „Garten“ zu kümmern, ist aber eine Daueraufgabe. Eigentlich müsste man alle paar Wochen drüber gehen und nach dem Rechten schauen, nicht nur an den Freiwilligentagen. Genau das wollen wir machen! Es soll hiermit ein Jour fixe vereinbart werden, ein monatlicher Termin, zu dem sich alle Interessierten am Alten Friedhof treffen und etwas Gartenarbeit leisten. Der Vorschlag lautet:

An den folgenden Tagen jeweils nachmittags von 15 bis 17 Uhr:

22. 2., 15.3., 19.4., 17.5., 21.6., 19.7., 16.8., 18.10., 15.11., 13.12.

Wer kann, bringt einen Rechen, eine Hacke, eine Gartenschere und einen Laubsack mit. Wir freuen uns auf Ihre Mithilfe.

A. B.

 

Die zwei Neuen

Dr. Alexander Boguslawski und Jürgen Osuchowski, beide nicht unbekannt in Weinheim, verstärken seit Dezember des vergangenen Jahres Stiftungsrat und Vorstand der Bürgerstiftung Weinheim.

Die Bürgerstiftung trägt mit diesen beiden Berufungen der erfreulichen Entwicklung der Bürgerstiftung in den letzten Jahren Rechnung. Die Schwerpunkte Jugend, Schule, Bildung und Kultur, insbesondere bildende Kunst und musikalische Bildung, aber auch „Heimat“ im weitesten Sinn teilen sich das Portfolio der Stiftung mit ihrem weiterhin breiten Aufgabenspektrum.  Außerdem hat sich dieses Portfolio quantitativ von 11 im Jahr 2007 auf inzwischen 30 Projekte und Veranstaltungen und von einem jährlichen Finanzvolumen von 19 500 Euro auf 51 000 Euro im letzten Jahr entwickelt.

Auch in ihrer personellen Struktur zeigt sich, dass Projektleitungen und führende MitarbeiterInnen als Zeitstifter eine tragende Rolle in der Bürgerstiftung spielen. So hat Monika Endriß die Theatertage für Grundschulen entwickelt und begleitete das Ereignis vor wenigen Tagen zum fünften Mal. Außerdem kümmert sie sich um die Weihnachtskarten zugunsten von Flüchtlingskindern oder Lernen mit Spass, ebenfalls für junge Geflüchtete. Dr. Boguslawski ist für die Stiftung als Autor federführend für den Alten Friedhof, Leiter der Interviewstudie, Redakteur der Stifterpost und vieles mehr tätig. Karin Graf kümmert sich um das von ihr entwickelte Projekt „Besuchshunde in Pflegeeinrichtungen“, war bei der Interviewstudie mit dabei und betreut die Entwicklung einer neuen Projektidee Dr. von Peins, des Chefarztes der Geriatrie der GRN-Kliniken Schwetzingen und Weinheim mit dem Arbeitstitel „Hundefreunde“, Sie können gespannt sein. Wolfgang Zotz hat den Veggie-Tag für Weinheim erfunden und leitet die Unternehmung mit seiner Gruppe erfolgreich seit sieben Jahren. Und Peter Scheiber unterstützt tatkräftig die Einführung der neuen Verwaltungssoftware FoundationPlus.

So lag es nahe, dass  der Vorstand  dem Stiftungsrat empfohlen hat, mit Dr. Alexander Boguslawski einen renommierten Vertreter dieser führenden Zeitstifter in seine Reihen aufzunehmen. Ein Vorschlag, dem der Stiftungsrat gerne gefolgt ist.

Jürgen Osuchowski, Leiter der Musikschule, Kooperationspartner der ersten Stunde und schon sehr früh Zeitstifter beim Singfest, der Entwicklung von Projekten, im Alten Friedhof oder der Jubiläumsrevue und vielem mehr, schien eine ideale Ergänzung für den Vorstand. So war die Freude groß, dass er bei der entsprechenden Frage „keine Sekunde überlegen“ musste und jetzt mit seiner Führungs- und Organisationserfahrung – nicht nur in der Bildungs- und Kulturszene bestens vernetzt – einen Beitrag zu dieser „beglückenden Aufgabe für die Stadtgesellschaft“ (Dr. Boguslawski) leisten möchte.

Wenn Sie mehr über Jürgen Osuchowski erfahren wollen, lesen Sie das Interview mit ihm in dieser Stifterpost. Dr. Alexander Boguslawski beantwortete die Fragen der Stifterpost in der letzten Ausgabe.

Adalbert Knapp


Nachgefragt

Reise ins Schlaraffenland

Fünfte Weinheimer Theatertage für Grundschulen

Es war ein mitreißendes Theaterfest, bei dem die fünf beteiligten Weinheimer Grundschulklassen ihre Produktionen aufführten. „Schlaraffenland“ hieß das Motto und „Kinder entwickeln Kreativität und erfahren Anerkennung beim Theaterspiel“ war das Ziel. Sprudelnde Ideen der kleinen Künstlerinnen und Künstler, in Form gebracht von fünf wunderbaren Theaterleuten, begeisterten das Eltern- und Kinderpublikum im voll besetzten Musiktheater der Dietrich-Bonhoeffer-Schule. DBS-Direktorin Gudrun Aisenbrey begrüßte vorfreudig, Katja Hoger von der Bürgerstiftung führte munter-charmant-elegant durch das Programm und die Schirmherrin Ingrid Noll (sie möchte künftig lieber „Schirmfrau“ sein) war am Ende sichtlich entzückt.

Die 2. Klasse der Friedrichschule begann mit einer Reise zum „Palast der Träume“, einem Bühnenspiel mit viel Bewegung der 20 Kinder, die spielerisch ihren Weg ins Schlaraffenland suchten, sei es mit dem Flugzeug oder zu Fuß in einem „Zeitlupentanz“. Ihr Leitmotiv: „Ein Leben ohne Träume ist wie ein Garten ohne Blumen“.

 

Diese Idee hatte die 3. Klasse der Pestalozzischule: Eine zunächst mürrische Familie sitzt am Frühstückstisch, bis alle in ihr Brot beißen, das, mit „Schlaraffenlandmarmelade“ bestrichen, Eltern wie Kinder verzaubert. Auf einmal befinden sich alle in einer Traumwelt mit Cowboys und Pferden, Affen, die auf Bäume klettern und einem Dornröschen, das gleich mehrere Frösche küssen darf.

Sehnsucht nach einem „Land, in dem man tun und lassen kann, was man will“ – auch wenn die Eltern völlig anderer Meinung sind, bewegte die 3. und 4. Klasse aus Rippenweier: Einen Hund als Hausstier haben, literweise Limo trinken, Schulhefte zerreißen und mit Dreck werfen – wie wäre das doch schön! Aber auf Dauer wird das dann doch langweilig, und man einigt sich darauf, dass es zu Hause am schönsten ist, vorausgesetzt, die Eltern sagen nicht zu allem Nein, hoffentlich!

Zunächst auf der offenen Bühne und dann als Schattenspiel bildeten die Kinder der 4. Klasse der Waldschule eine Schulklasse, die mit ihren Lehrkräften eine Waldwanderung unternimmt. Unterwegs wird sie von allen möglichen auf Bäumen wachsenden Süßigkeiten verführt und abgelenkt, bis sich alle verirren. Um sich wiederzufinden und nach Hause zu kommen, müssen sich alle durch den Wald aus lauter Naschwerk futtern. Hänsel und Gretel ohne Hexe, pädagogisch korrekt.

Ein halbes Heimspiel hatte die 4. Klasse der Dietrich-Bonhoeffer-Grundschule in zwei  Welten: der realen zu Hause bzw. in der Schule, wo man gesund isst, brav lernt und Sport treibt, und auf der anderen Seite der Welt des Schlaraffenlandes, wo man schon zum Frühstück Sahnetorte essen darf, es mit dem Lernen nicht so ernst nehmen muss und am liebsten auf der faulen Haut liegt. Anfangs stehen sich beide Universen feindselig gegenüber, aber am Ende werden die Kinder mit den dicken Zuckerbäuchen bekehrt, und das Spiel endet in einer veritablen Tortenschlacht (aus Rasierschaum), die die Kinder selig und die Bühne total verkleckert zurücklässt.

Zum Ausklang bedankte sich der Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung, Dr. Adalbert Knapp, aufs Herzlichste bei der Schirmfrau und Sponsorin Ingrid Noll, den weiteren Sponsoren „Volksbank Weinheim Stiftung“, den „Freunden und Förderern der Kultur in Weinheim e. V.“ mit ihrer Vorsitzenden Ingrid Hüchting sowie der „Stiftungs- und Fördergemeinschaft Modellprojekte GmbH“.

Besten Dank, begeistertes Lob und rote Rosen gab es für die Lehrkräfte und Künstlerinnen und Künstler, für Monika Endriß sieben Ranunkeln an Olivenzweigen für eine tolle Idee und fünf Jahre exzellente künstlerische und organisatorische Leitung der Theatertage, Herzblut halt.

  Alexander Boguslawski

 

„Wir ziehen die Stadt bunt an“

Ein Schulprojekt stellt seine Ergebnisse aus

Gleich an zwei Ausstellungsorten zeigten Schülerinnen und Schüler der Friedrichschule (Real- und Grundschule), was sie in wochenlanger Arbeit zustande gebracht haben. Auf Kleiderpuppen, Wandteppichen und Stoffcollagen konnte man im Städtischen Museum und in einem eigens errichteten Pavillon am Windeckplatz die kreativen Leistungen der Kinder und Jugendlichen bewundern.

Das von der Bürgerstiftung geförderte Projekt stand unter der künstlerischen Leitung von Loraine Heil sowie der pädagogischen Federführung von Frau Rosenberger. Die Zielsetzung war vielfältig: Zunächst sollte der handwerkliche und künstlerische Umgang mit Textilien gelernt werden. Zweitens sollte ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, woher unsere Textilstoffe heute stammen und wie sie modisch eingesetzt werden. Getreu dem Motto „Kleider machen Leute“ war es weiterhin die Absicht, zu erkennen, wie Bekleidung das Bild und den Charakter eines Menschen prägen kann. Schließlich hatten der Umgang mit Textilien und die Gestaltung von Kleiderpuppen auch eine Bedeutung für die Selbstwahrnehmung und Identitätsfindung der jungen KünstlerInnen.

Entsprechend vielfältig präsentierten sich die ausgestellten Objekte. Es gab Stelen und Wandbilder, auf die Stoffreste drapiert waren, und auch auf einer Brüstung am Windeckplatz waren bunt bestückte Holzlatten ausgelegt. Und dann waren ausstaffierte Kleiderpuppen zu sehen, die sowohl ganz fremde und „verrückte“ Kleidermode darstellten als auch Entwürfe, die die jungen Menschen für sich selbst schön fanden.

Nicht nur hat die Projektarbeit in der Schule allen Beteiligten Spaß gemacht, die öffentliche Ausstellung der Objekte und die große Aufmerksamkeit der Besucher der Vernissage gab dem Projekt noch eine  besondere Note.

Alexander Boguslawski

 

Bürgerstiftung Weinheim unterstützt Gewaltprävention des KSV Sulzbach

Seit 2013 hält der KSV Sulzbach im 14-tägigen Rhythmus in mehreren Kitas in Weinheim und der Region ehrenamtliche Sportstunden Ringen ab.

Ringen als äußerst fairer Kampfsport ist die Grundlage des erfolgreichen Programms zur Gewaltprävention. Hiervon profitierten seit 2013 mittlerweile fast 1000 begeisterte Kinder.

Im Rahmen der Sportstunden Ringen lernen die Kinder, Auseinandersetzungen ohne Gewalt zu führen und Sieg und Niederlage einzuordnen und zu akzeptieren. Sie loten ihre Grenzen aus und erleben Körperkontakt. Dabei übernehmen sie Verantwortung für die Unversehrtheit ihres Partners.

 

„Über die Sportstunden Ringen können wir positiv auf die persönliche Entwicklung von Kindern einwirken, können sie für Sport begeistern und auch das eine oder andere Kind für das Ringen gewinnen.“

Für die Sportstunden Ringen werden Matten und Sportgeräte mit dem Pkw zu den Kitas transportiert, müssen stellenweise bis unters Dach oder in den Keller getragen werden. Das ist sehr mühsam und stiehlt Zeit von der eigentlichen Arbeit mit den Kindern.

Für Entspannung sorgt nun die Bürgerstiftung Weinheim, die dem KSV Sulzbach eine Matte von 20 Quadratmetern zur Verfügung stellt. Damit wird ein weiterer Kindergarten für die Sportstunden Ringen mit einer stationären Matte ausgerüstet.

Dieser Tage informierte sich Dr. Adalbert Knapp, der Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Weinheim, über die Nachwuchsarbeit des KSV Sulzbach. Beim Besuch des Nachwuchstrainings in der Sulzbacher Sporthalle übergab er dem Verein die neue blaue Sportmatte, die einfach auf- und abzubauen ist.

 Michael Schmitt, KSV Sulzbach

 

Lernen mit Spaß

Ein Projekt für jugendliche Geflüchtete

Monika und Michael Endriß berichten:
Im März 2017 informierten wir alle Jugendlichen im Ebert Park Hotel im Alter von 13 bis 20 Jahren über unsere Idee, das Projekt „Lernen mit Spaß“.
Auf das Anschreiben meldeten sich zehn Jugendliche, die beim Vortreffen mit dem geplanten Ablauf und den Regeln einverstanden waren:
– Mehr oder weniger regelmäßig soll zweimal im Monat, meistens am Wochenende, ein Treffen zu einem bestimmten Thema stattfinden;
– es darf bei diesen Treffen nur Deutsch gesprochen werden;
– das Handy ist ausgeschaltet;
– alle müssen sich daran beteiligen, nach den Treffen einen kleinen Bericht zu schreiben.

Von den zehn Interessierten sind inzwischen aus verschiedenen Gründen, zum Beispiel wegen Umzugs, nur noch fünf Jugendliche übrig, mit denen wir uns regelmäßig zu verschiedensten Aktivitäten treffen.
Unser Ziel ist es, den Jugendlichen die Integration zu ermöglichen und neben dem Spracherwerb spielerisch und mit unterschiedlichen Methoden auch Einblick in verschiedene Bereiche von Kultur und Geschichte zu geben.
Im Namen der Jugendlichen danken wir allen Unterstützern, vor allem der Bürgerstiftung Weinheim.

Weinheim, im Dezember 2017
Eine Dokumentation des Projekts finden Sie hier

Das Veggie-Team Weinheim macht Schule

Am 21. Juli 2015 hat alles begonnen – nach einem Gespräch mit Katja Hoger, Leiterin der Waldschule, zugleich Geschäftsführende Schulleiterin der Weinheimer Grund-, Haupt-, Werkreal-, Real- und Sonderschulen. An diesem Tag kamen zwei Mitglieder des Veggie-Teams erstmals in die 3. Klasse der Waldschule. Inzwischen war das Veggie-Team insgesamt zehnmal zu Besuch bei Schülerinnen und Schülern auch der Friedrich-Grundschule, der Hans-Joachim-Gelberg-Grundschule und der Albert-Schweitzer-Grundschule.

Jeweils im Beisein der Klassenlehrerinnen sprach das Veggie-Team mit den Kindern darüber, was alles passiert, bevor Fleisch auf den Teller kommt; wie sich die hohe Fleischproduktion auswirkt auf das Klima und die Umwelt, auf die Tiere, die Nahrungsmittel-Quellen – und wie gut auch fleischlose Speisen schmecken und zur Gesundheit beitragen.

Die Kinder halfen mit, aus Obst und Gemüse (Bio-Qualität) ein schmackhaftes und vitaminreiches Smoothie herzustellen; sie tranken es genüsslich.

In einem Schaukasten erfuhren die Kinder etwas über gesunde, eiweißreiche, vitaminreiche pflanzliche Nahrungsmittel – zum Beispiel Goldhirse, Süßlupinen-Mehl (Sportler verwenden es zum Muskelaufbau), Berglinsen, Braune Tellerlinsen, Amaranth (hoher Anteil an Calcium, Eisen, ein Kraftpaket – auch bei Astronauten beliebt), Quinoa, bunte Hülsenfrüchte, Basmati-Reis, Sonnenblumen-Kerne.

Es gab eine Broschüre und ein Faltblatt. Die Schülerinnen und Schüler begannen gleich, eifrig darin zu lesen.

Sehr erfreulich, wie aufgeschlossen und interessiert die Kinder bei der Sache waren, wie viel sie fragten, wie viel sie wissen wollten. Auch die Lehrerinnen zeigten sich sehr erfreut über unseren Beitrag und dankten dafür.

Das Veggie-Team informierte auch auf Facebook über die Schulvorträge; sie erreichten teilweise über 2000 Personen. Zwei Kommentar-Beispiele auf Facebook: „Das ist ja super, ein klasse Beispiel.“ – „Super, vielen Dank für euren Einsatz.“

Wolfgang Zotz

 

Informationstafel am Kriegerdenkmal an der Bahnhofstraße enthüllt

Am 9. November des vergangenen Jahres wurde eine Informationstafel am Kriegerdenkmal an der Bahnhofstraße enthüllt, auf der die Geschichte dieses „unbequemen Denkmals“ beschreiben wird.

Die Bürgerstiftung hat sich an der Finanzierung der Tafel beteiligt. Hier die Berichterstattung in der Weinheimer Presse über diese Enthüllung.

Weinheimer Nachrichten Rhein-Neckar-Zeitung Weinheimer Woche


Das Porträt

Jürgen Osuchowski

Herr Osuchowski, wo stammen Sie her und wie sah Ihr Werdegang aus?

Ich bin 1958 in Homberg am Niederrhein geboren. Nach dem Abitur habe ich meinen Zivildienst geleistet und anschließend Musik an der Folkwang Musikhochschule studiert. Ich habe dort zwei Abschlüsse gemacht: Instrumentalpädagogik mit dem Hauptfach Gitarre und Allgemeine Musikerziehung. An der Akademie in Remscheid habe ich anschließend noch einen Abschluss im Fach Popularmusik abgelegt. Seit 1985 war ich Lehrkraft für Gitarre an der Moerser Musikschule, von 1992 an Fachbereichsleiter Gitarre, ab 1995 stellvertretender Schulleiter und Fachbereichsleiter für Gitarre, Klavier, Projekte und den Elementarbereich. Zu dieser Zeit hatte ich zahlreiche Band- und Soloprojekte mit Konzerten sowie Radio- und TV-Auftritten weltweit, dazu auch CD-Einspielungen.

Wo sind Sie aufgewachsen und wie hat Sie diese erste Heimat geprägt?

Vorrangig bin ich in Moers in der Nähe von Duisburg groß geworden. Dort gab es eine weitaus aktivere Kultur- und Musikszene als in Duisburg. In Moers bin ich auch zur Musikschule gegangen, um Gitarre zu lernen. Neben dem großen internationalen Jazz-Festival gab es auch einen Club namens „Scala“, in dem viele namhafte Größen der Rockmusik in Deutschland aufgetreten sind. Auch das „Comedy Arts Festival“ und das „Klavierfestival Ruhr“ brachte hochkarätige Künstler in die Stadt. Durch die Nähe zum Ruhrgebiet gab es darüber hinaus ein immenses kulturelles Angebot und eine in Deutschland einmalige Dichte an Bundesliga-Fußballvereinen. Mein Lieblingsverein war zunächst Borussia Mönchengladbach.

Wann sind Sie nach Weinheim gekommen und wie kam es dazu?

Ich habe mich 2002 auf die frei gewordene Schulleiterstelle der Musikschule Badische Bergstraße beworben und habe diese dann auch zum 1. Oktober 2002 angetreten. Ich lebe nunmehr seit 15 Jahren in Weinheim. Am Anfang fehlten mir die Eckkneipen aus dem Ruhrgebiet und ich musste mich erst in das Woinemerisch einhören. Aber seit langem schon fühle ich mich sehr wohl hier.

In Ihrem Job kommen Sie mit ganz vielen Menschen, Familien aus unterschiedlichen Milieus zusammen, Sie haben mit der Politik zu tun und mit allen möglichen Organisationen, Vereinen, Kirchen etc. Entsteht da eine besondere Beziehung zu der Stadtgesellschaft, eine Nähe oder gar eine Verantwortung?

Natürlich. Es fing damit an, dass die Gemeinden Hemsbach und Laudenbach grundsätzliche Strukturfragen an den Verein Volkshochschule und Musikschule Badische Bergstraße e. V. bis zum möglichen Austritt gestellt haben. Ich musste eine Analyse der Gegebenheiten erstellen, eine Strategie entwerfen und Schwachpunkte der Musikschule abarbeiten. Die Strategie ist voll aufgegangen. Die Musikschule ist sehr gut an der Bergstraße vernetzt mit Einrichtungen jeglicher Art und bietet ein breites Angebot an Musikunterricht an für Menschen mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen. Die Finanzierung ist nun auch für die kommenden Jahre gesichert. Diese Verantwortung habe ich in den 15 Jahren täglich gespürt, gilt es doch trotz klammer Kassen der Kommunen ein Kultur- und Bildungsangebot aufrechtzuerhalten und rund 50 Arbeitsplätze zu sichern. Und ja, da hat man auch eine Verantwortung den beteiligten Stadtgesellschaften gegenüber.

Sie leiten eine Musikschule mit rund 2000 Schülerinnen und Schülern, 50 Lehrkräften und 30 Übungsorten. Und Sie geben selbst noch Unterricht. Bleibt da noch Zeit, sich um andere Themen der Stadtgesellschaft zu kümmern?

Ich versuche seit letztem Jahr so etwas wie ein Privatleben aufzubauen (lacht) und mich auch um andere Dinge zu kümmern. Das gelingt in Ansätzen. Die Musikschule ist natürlich bei vielen Themen der Stadtgesellschaft mit von der Partie.

Welche Aktivitäten sind das?

Da ist die Arbeit mit Flüchtlingen, Menschen mit Behinderungen. Wir sind beim Bündnis „Weinheim bleibt bunt“ dabei, bei Stadtteilfestivals und etwa beim World Café, wo es um die Zukunft der Weststadtschulen ging. Privat mache ich gern beim Freiwilligentag am Alten Friedhof mit und beim Stifterforum der Bürgerstiftung

Als Leiter der Musikschule haben Sie schon seit vielen Jahren eine Beziehung zur Bürgerstiftung. Womit hat das begonnen und was sind im Rückblick Ihre herausragenden Projekte, an denen die Bürgerstiftung beteiligt war?

Die Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung begann schon früh nach deren Gründung. Da fallen mir spontan die großen Spenden aus den Geburtstagsaktionen von Dr. Hornef und seiner Frau ein, das jährliche Probenwochenende an der Musikakademie Schloss Weikersheim, die Fortbildungen für Erzieher/Altenpfleger, das Singfest, die Fortbildungen für die angehenden Erzieher an der Helen-Keller-Schule und natürlich der Maiwald-Förderpreis.

Organisationsteam des Singfestes

Dass Sie jetzt in den Vorstand der Bürgerstiftung gehen wollen, geschieht sicher nicht nur aus Dankbarkeit für viele Projektförderungen in der Vergangenheit. Was sind Ihre Beweggründe für diesen Schritt, was treibt Sie an?

Mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Knapp verbindet mich eine 15-jährige Freundschaft. Wir haben bereits seit den Tagen, als Dr. Knapp Leiter der Volkshochschule war, rund alle 6 Wochen ein Austauschgespräch und sprudeln vor Ideen. Er hat mich gebeten, ihn zu unterstützen, da die Aufgaben der Bürgerstiftung deutlich gestiegen sind. Da habe ich nicht gezögert und Ja gesagt.

Was ist für Sie gerade an der Weinheimer Bürgerstiftung besonders reizvoll? Welche Bereiche in der Arbeit der Bürgerstiftung (mal abgesehen von der Musikförderung) liegen Ihnen persönlich besonders am Herzen?

Die Bürgerstiftung präsentiert sich sehr offen, fragt in der Bevölkerung nach, welche Themen für die Menschen in Weinheim wichtig sind und setzt diese dann auch zielgerichtet um. Das gefällt mir. Die Handlungsfelder sind vielfältig. Die Projekte kommen bei der Bevölkerung gut an. Mir persönlich gefällt das Projekt am Alten Friedhof gut, aber auch die Idee der „Redivivi-Reihe“, bei der berühmte Weinheimer Persönlichkeiten der Geschichte auf der Bühne wiederauferstehen. Das sollte man unbedingt fortsetzen.

Sehen Sie sich selbst hauptsächlich als Musikschul-Manager oder immer noch als Musiker, und ist die Musik ein privates Hobby geblieben?

In erster Linie werde ich von meinem Arbeitgeber dafür bezahlt, dass ich die Musikschule in der Gesellschaft, am Markt und für die Zukunft gut aufstelle. Im letzten Jahr haben sich aber auch für mich als Musiker interessante Projekte aufgetan. Bei der Single „Alte Helden sterben langsam“ von Tom Westborn habe ich im Studio das Gitarrensolo eingespielt. Den Song kann man bei Amazon runterladen und mal hören, wie der Musikschulleiter so klingt. Und auch beim neuen „Syrinx Call“ Album, das im Februar auf den Markt kommt, bin ich bei zwei Titeln mit akustischen Gitarren und Caipira mit am Start. Ein sehr persönliches Projekt, das ich erst 13 Jahre nach der Idee umsetzen konnte, war „American Dreams“. Das haben Freunde und ich in Kooperation mit Muddy’s Club, Volkshochschule und Musikschule Badische Bergstraße im November auf die Bühne gebracht. Das ist jetzt raus aus dem Kopf und schafft nun Platz für neue Ideen.

Und zum Schluss: Welche Musik hören Sie, wenn Sie alleine sind, und welche anderen Interessen haben Sie darüber hinaus?

Das hängt von der Stimmung ab und kann extrem weit auseinanderliegen. Jeff Beck und Frank Zappa haben da eine Sonderstellung, aber auch Rammstein, wenn es mal richtig laut werden muss. An traurigen Tagen sind es Joe Bonamassa, Mark Knopfler, David Gilmour oder zur Aufhellung David Lindley. Hélène Grimaud mag ich gerne als Pianistin oder Werke von Debussy und Strawinsky. Generell mag ich Musik mit harmonischer und rhythmischer Raffinesse, gespielt mit viel Herz und Witz. Außer der Musik gibt es für mich auch die bildende Kunst. Ich gehe gern in Museen und reise auch gern zu Ausstellungen in andere Länder.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Osuchowski

Biografische Daten:

Geboren 14.08.1958, verwitwet; Studien 1980 bis1988, Moerser Musikschule 1985 bis 2002, Musikschule Badische Bergstraße seit 1.10.2002.

Interview: Alexander Boguslawski

Biografische Daten:
Jahrgang 1949, geboren in Wien, Abitur in Frankfurt, Studium der Politik und Geschichte in Frankfurt und Konstanz. Marktforscher am Institut für Demoskopie Allensbach und danach bei Boehringer Mannheim / Roche. Seit 2009 für die GAL im Gemeinderat von Weinheim.

  

 


 

Geschäftsstelle der Bürgerstiftung Weinheim

Seit 1. August 2017 verfügt die Bürgerstiftung Weinheim über eine Geschäftsstelle. Kurz vor Vollendung des runden Dutzend und dem Eintritt in die Pubertät bekamen wir eine eigene Adresse und Telefonnummer:

Bu¨rgerstiftung Weinheim Logo
 
69469 Weinheim, Hauptstraße 128, Telefon 06201 3892025, geich neben dem Marktplatz.
Jung, frisch, dynamisch, in direkter Nachbarschaft zu den Weinhheimer Jugendmedien.

hat es möglich gemacht.
 
 
 


Nur Mut!

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Nur Mut! Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Mail!

Dr. Adalbert Knapp (Tel. 06201 63254)

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Herausgeberin: Bürgerstiftung Weinheim

Vorstandsvorsitzender: Dr. Adalbert Knapp
Müllheimer Talstraße 66
69469 Weinheim

Stellvertretender Vorstandsvorsitzender: Michael Ender
c/o Volksbank Weinheim, Bismarckstraße 1
69469 Weinheim

Kontakt: info@buergerstiftung-weinheim.de. Anerkennung durch das Regierungspräsidium Karlsruhe am 17. November 2005 als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts.

Redaktion: Adalbert Knapp

Texte: Hans-Joachim Gelberg, Alexander Boguslawski, Monika und Michael Endriß, Roland Kern, Adalbert Knapp, Michael Schmitt, Wolfgang Zotz
Bilder: Hans-Joachim Gelberg: Alexa Gelberg
Michael Endriß, Gunnar Fuchs, Wolfgang Zotz
Mitarbeit: Ulrich Becker, Gunter Faigle und Claudia Werner

 

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