stifterpost-extra-das-jahr-2017

Liebe Leserin, lieber Leser,

Knapp

das Jahr 2017, es liegt digital vor Ihnen, also als Newsletter. Real freilich ist es wohl vorbei. Freilich, wer weiß heute schon noch, was gestern und heute ist, nein war, nein, sein wird, wenn das Ereignis der Nachricht folgt, zumindest hirnmäßig und vor allem viel schneller als man das eben stattgefundene zur Kenntnis, geschweige den wahrgenommen hat, schon wieder so etwas kommt, was man überhaupt nicht gebraucht hätte.

Allerdings,  Frühlings blaues Band brauchen wir alle und wenn Theodor Fontane  seinerzeit gemeint hat: „… Wagt es der alte Apfelbaum, Herze, wag es auch du!“, dann spätestens ist klar: das Frühjahr 2018 ist gekommen und 2017 mit seinem Winter liegt entgültig, strih, strah, stroh, hinter uns.

 

In diesem Sinn, gute Frühlingstage mit Mörike, Fontane oder Heine

Ihr

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Mit freundlicher Unterstützung von
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Das Gedicht

Ausgewählt und kommentiert von Hans-Joachim Gelberg

Noch einmal: Mein Körper

Mein Körper rät mir:
Ruh dich aus!
Ich sage: Mach’ ich,
altes Haus!

Denk’ aber: Ach, der
sieht’s ja nicht!
Und schreibe heimlich
dies Gedicht.

Da sagt mein Körper:
Na, na, na!
Mein guter Freund,
was tun wir da?

Ach gar nichts! Sag’ ich
aufgeschreckt,
und denk’: Wie hat er
das entdeckt?

Die Frage scheint recht
schlicht zu sein,
doch ihre Schlichtheit
ist nur Schein.

Sie lässt mir seither
keine Ruh:
Wie weiß mein Körper  
was ich tu?

Robert Gernhardt

gelberghansjoachim 160

Dieses Gedicht von Robert Gernhardt hat einen Vorläufer, das Gedicht „Siebenmal mein Körper“. Dort lautet die letzte Strophe: „Mein Körper ist so unsozial. / Ich rede, er bleibt stumm. / Ich leb ein Leben lang für ihn. / Er bringt mich langsam um.“  Beide Gedichte erschienen 1987 im Sammelband „Körper in Cafés“. Nun also dies, Körper und Ich sprechen miteinander. Wie ist das möglich? Soll ich mich rechtfertigen? Bin ich nicht Herr im eigenen Haus? Wie komisch darf es denn sein? (Dabei fällt einem Sigmund Freud ein, der dazu einiges gesagt hat.) Robert Gernhardt klärt auf und spricht von „jahrzehntelanger Arbeit im Steinbruch der Sprache“. Fazit: „Was das Gedicht alles kann: Alles“. Das wussten schon  Joachim Ringelnatz und Christian  Morgenstern. Auch Wilhelm Busch wollen wir nicht vergessen. Er reimte vorzüglich ins Komische und zeichnete dazu. Robert Gernhardt ist ein Meister gereimter Unsinnsdichtung, oftmals mit frechen Zeichnungen. Und macht Ernst mit Spaß. Robert Gernhardt wurde 1937 in Reval geboren und starb 2006 in Frankfurt am Main. Er ist Mitbegründer der satirischen Monatsschrift „Titanic“. Sein großes literarisches, malerisches und zeichnerisches Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.     


Januar

Der Bürgerstiftungsjanuar ist ein Monat, in dem offensichtlich wenig sichtbare Ereignisse stattfinden. Es klingt noch die Freude darüber nach, dass die Weihnachtsbaumaktion wieder super gelaufen ist, im Hintergrund freilich wird es nach der staden Zeit zwischen den Jahren sehr lebendig. Zuerst gilt es, die Ende Januar erscheinende Stifterpost vorzubereiten: „Das Gedicht“ hat Hans-Joachim Gelberg meist schon ausgesucht und interpretiert, es stellt sich die Frage, was alles seit dem letzten Newsletter stattgefunden  hat? Welche Texte und Bilder schon da sind, welche noch produziert werden müssen. Ist das Porträt schon gezeichnet, was könnte der Blick über den Zaun entdecken? Wenn dann alles beieinander ist, kommt der Tag der Eingabe „ins System“, besonders spannend, wenn dieses wie im vergangenen Jahr wechselt, Claudia Werner, die Website- und Newslettereingabe-Fachfrau läuft zu Hochform auf. Noch schnell die Einführung, dann die Korrektur (zum Korrektor Gunter Faigle siehe unten), dann noch ein allerletzter Text und dann der Klick auf den „roten“ Buttom und die gespannte Erwartung, was alles nicht stimmt, wenn die Stifterpost  beim eigenen Posteingang ankommt. Gegen Ende Januar wirft die die Redaktion dann die ersten Blicke auf die Stifterpost EXTRA, den Bericht über das jeweils vergangen Jahr.

Außerdem werfen die Projekte des  kommenden Jahres ihre Schatten in der oder jener Besprechung voraus, und der Finanzchef zieht erste Bilanz des Vorjahres und kann sich wie immer über ein ordentliches Ergebnis freuen. Ja und dann gibt es noch etwas aus der Bücherwerkstatt zu berichten. Der Augenblick wirft seine Schatten voraus, was für ein schönes Sprachbild!

 

Augenblick

Hans-Joachim Gelberg hatte im November den Kunstkursschülerinnen und Schülern die Gedichte aus fünf Stifterpost-Jahren vorgetragen.

 

In der Buchhandlung Beltz hatte im Dezember eine erste Redaktionskonferenz statt gefunden,
Die jungen Künstler vom Werner-Heisenberg-Gymnasium sind mit ihren Lehrerinnen eifrig am Schaffen, die Zeit fliegt und alle sind gespannt, was das alles wird, überzeugt davon, dass es angesichts der Beteiligten nur etwas ganz Besonderes sein kann.

 

Im Januar  gab es auch einen Blick (fast) von Außen.

Gunter Faigle, M.A., seit sechs Jahren freier Kulturjournalist beim Südkurier, im früheren Leben Verlagslektor und dann Volkshochschulleiter, übernimmt seit Beginn des digitalen Versandes der Stifterpost die Schlusskorrektur, und meint, das für ihn herausragende Merkmal der Bürgerstiftung Weinheim sei die offensichtliche Nähe zur Bürgerschaft und zu sehr unterschiedlichen Milieus, in denen die Bürgerstiftung tätig ist und die sie repräsentiert. Und überhaupt spüre er über die Lektüre der Stifterpost eine offensichtliche Sympathie vieler Beteiligter untereinander und zur Sache. Das hört man in Bürgerstiftungskreisen gern und kann dann getrost zum Februar fortschreiten.

 

 


 

Februar

Weinheims Alter Friedhof
Ein Spaziergang durch die Geschichte von Weinheimer Familien

Am 9. Februar hatte die Bürgerstiftung zu einer Gesprächsrunde in der Peterskirche über den Alten Friedhof eingeladen. Man sprach über  Familien Weinheims, deren Angehörige dort bestattet sind. Moderiert von  Adalbert Knapp und Alexander Boguslawski erzählten Armin Krichbaum, Gerhard Däublin und Heidemarie Bordasch über ihre Ahnen und die mit ihnen verbundenen Erinnerungen.

Es war der letzte öffentliche Auftritt von Heidemarie Bordasch.  Im Januar diesen Jahres nahm eine große Trauergemeinde von ihr Abschied.  Die Bürgerstiftung bleibt  einer ihrer Gründungsstifterinnen in großer Dankbarkeit verbunden.

 

 

Im Februar stiegen die

4. Theatertage für Grundschulen

Fünf Grundschulklassen hatten  nach einem dreitägigen Workshop mit Theaterpädagogen wieder einmal die Möglichkeit, auf den Brettern die die Welt bedeuten, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen.

 


 

März

Weinheim und die Welt

„Menschenwürde und Scham: Ein Thema für die Arbeit mit Flüchtlingen?“ war der Titel eines Vortrags, zu dem Stadt Weinheim, Volkshochschule Badische Bergstraße und Bürgerstiftung Weinheim eingeladen hatten. Dr. Stephan Marks, Sozialwissenschaftler und Sachbuchautor, war der Referent des Abends.
Abschließend wünschte sich der Referent, einen Raum der Würde zu gestalten, in dem Menschen nicht beschämt werden, sondern die ihnen gemäße Anerkennung finden. In seinem Dank- und Schlusswort griff Oberbürgermeister Bernhard diesen Wunsch auf, indem er an die Willkommensbereitschaft breiter Teile der Bevölkerung im Jahr 2015 erinnerte und die Hoffnung zum Ausdruck brachte, dass auch Weinheim immer mehr ein Ort der Würde werde.

 

 

 

11. Basar im Rolf-Engelbrecht-Haus


Durch die bisherigen Basare konnten rund 25.000 Euro für gute Zwecke erwirtschaftet werden.

 

Gudrun und Karl Heinz Maiwald-Förderpreis

Zum dritten Mal seit 2013 lobt die Bürgerstiftung Weinheim im März den Gudrun-und Karl Heinz Maiwald-Förderpreis aus: Im September erfahren Sie, wer die Trophäe bekam.


 

April

In der Albert-Schweitzer-Schule waren die
Artisten unter der Zirkuskuppel entfesselt

                                                                                                                                                                              Zirkusdirektorin Jutta Wirth hieß die Gäste im voll besetzten Zelt formvollendet in Zylinder und Glitzerfrack willkommen,lunter dem hochverehrten Publikum OB Heiner Bernhard höchstpersönlich, und schon rhythmisierte sich das Klatschen beim schwungvoll-musikalischen Auftritt der 150 Artistinnen und Artisten zwischen sechs und 10 Jahren.

Notoperation am Alten Friedhof

2003 wurde der Pilz hierzulande entdeckt und treibt sein Unwesen auch bei den herrlichen alten Platanen im Alten Friedhof. Doch  Baumexperte Bernhard von Hirschheydt von der Stadt Weinheim ist wachsam, und so rückten Fachleute der Firma  Bahner Baumpflege an und befreiten die alten Riesen von den jungen Pilzen Massaria, auf dass sie  in aller Ruhe und unverdrossen den nächsten Jahrzehnten entgegen wachsen können.

 

 

 

 


 

Mai

Geoparktafel auf dem Alten Friedhof

Thomas Keil, Dr. Adalbert Knapp, Dr. Torsten Fetzner, Dr. Alexander Boguslawski                 

Auf einen Blick bei ruhigem Verweilen kann  sich die Besucherin oder der Besucher  des Alten Friedhofs ab sofort über die Geschichte dieses Parks der Erinnerung informieren. Erster Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner und Dr. Adalbert Knapp von der Bürgerstiftung Weinheim freuen sich über einen weiteren Schritt bei dem gemeinsamen Werk von Stadt Weinheim und Bürgerstiftung, den Alten Friedhof zu neuem Leben zu erwecken. 

 

Grabstätte von Zwangsarbeitern in Weinheim

Auf Anregung der Bürgerstiftung haben sich sieben Schülerinnen des Neigungskurses Geschichte am Werner-Heisenberg-Gymnasium unter der Leitung ihres Lehrers Konrad Fink dazu bereit erklärt, diese Thematik im Rahmen eines Projekts zu bearbeiten. Ziel des Projekts ist es, den Text über die Geschichte der Zwangsarbeiter in Weinheim für eine Tafel zu erstellen, die bei dem Gräberfeld für die Zwangsarbeiter aufgestellt werden soll.
Gemeinsam mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge initiiert die Bürgerstiftung eine Spendenaktion für die Erststellung einer Informationstafel bei der Grabstätte der in Weinheim beerdigten Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter.

 

Im Mai 2017 bringt die Stifterpost ein Porträt des Stiftungsratsvorsitzenden Johannes Pförtner



Den Wortlauf finden Sie hier

 


 

Juni

Besuchshunde in Alten- und Pflegeheimen

In den letzten Jahren haben sich an verschiedenen Orten Gruppen von Hundebesitzern gebildet, die mit ihren Hunden regelmäßig Alten- und Pflegeheime besuchen. In Weinheim gibt es eine solche Besuchergruppe am Bodelschwingh-Heim. Das GRN-Betreuungszentrum und die Seniorenresidenz St. Barbara zeigen großes Interesse daran, einen solchen Besuchsdienst einzurichten.
Karin Graf, leidenschaftliche Tier- und damit auch Hundefreundin, ist bereit, im Rahmen der Bürgerstiftung so einen Besuchsdienst aufzubauen.

 

 

 

Der Augenblick ist da!

Fünf Jahre lang hat Hans-Joachim Gelberg Gedichte für die Stifterpost ausgewählt und sie für die Leserinnen und Leser kenntnisreich kommentiert. Jetzt ist die kleine Anthologie als Büchlein mit dem Titel „Augenblick“ erschienen. Am 22. Juni fand die Buchvorstellung im Alten Rathaus statt.

 


 Juli

Führung über den Alten Friedhof. Erlös an Bürgerstiftung

Das Stadt- und Tourismusmarketing konnte den Heimatforscher, Buchautor und Bergstraßen-Literat Dr. Alexander Boguslawski für zwei Führungen im Juli gewinnen, Der Teilnahmebeitrag von 4€ pro Person ging an die Bürgerstiftung Weinheim.

 

Klassische Oper trifft auf Weinheimer Berufsfachschule

Vier Erzieherklassen der Helen-Keller-Schule Weinheim beschäftigten sich vom 3. bis 6. Juli mit klassischer Musik und Schauspiel. Unter der Leitung der Profis der TourneeOper Mannheim konnten die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Workshops Erfahrungen mit klassischer Musik und Schauspiel sammeln und Einblicke in die Welt der Oper bekommen. Volksbank Weinheim Stiftung und Bürgerstiftung förderten das Projekt.

 

Schülerinnen und Schüler der Helen-Keller-Schule

 

Bonhoefferkinder machen Theater

Während der Projekttage Ende Mai hatten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 1-4 neben der Anleitung ihrer Lehrerinnen und Lehrer auch die Unterstützung ausgebildeter Theaterpädagogen durch das Tourneetheater Mannheim. Mit viel Engagement und Einfühlungsvermögen wurde das Theaterstück: „Papageno und die Zauberflöte“ erarbeitet.

 

Denken von der ersten Minute an

Zum sechsten Mal seit 2012 veranstaltete die Bürgerstiftung zusammen mit der Gynäkologischen Abteilung der GRN-Krinik Weinheim in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Entwicklungs- und Biologische Psychlogie der Universität Heidelberg fünf Abende mit der Psychologin Dr. Sabrina Bechtel-Kühne.

 

Nach dem Fest ist vor dem Fest

Nach dem erfolgreichen Singfest im vergangenen Jahr hat sich die Planungsgruppe für das kommende Singfest 2018 erstmals wieder in Weinheim getroffen. Die Bürgerstiftung Weinheim mit ihrem 1. Vorsitzenden Dr. Adalbert Knapp nahm das Treffen der Arbeitsgruppe zum Anlass, die Akteure mit Urkunden für ihre ehrenamtliche Tätigkeit auszuzeichnen.

V.l.n.r.: Adalbert Knapp, Christine Engelhardt, Birgit Ströhlein, Jolanta Porwolik, Sabine NIck, Enza Caruso, Monika Preiß, Margarete Ruoff, Jürgen Osuchowski.

 

„Wir sind groß“

„Die Schülerinnen waren mit solch großem Eifer dabei, dass man neben den Akkorden sogar noch mit Melodienspielen beginnen konnte.“ So schreibt Jürgen Osuchowski, Leiter der Musikschule, über den Gitarrenkurs, in dem er ein halbes Jahr mit den werdenden Erzieherinnen an der Helen-Keller-Schule gelernt hatte „Wir sind groß“ war einer der Titel, die sie passend zur Abschlussfeier der fertigen Erzieherinnen ausgesucht hatten.

 


 

August

Die Stadt Weinheim sagt Dankeschön

Zum zweiten Mal fand zu Beginn der Theatersaison am Teich, am TaT also, der Ehrenamtstag der Stadt Weinheim statt. Das „TaT“-Donnerstagprogramm begann um 18 Uhr mit dem Schulchor der Theodor-Heuss-Grundschule Oberflockenbach, der auf der Teichbühne ein Singstück über Afrika aufführt.


  

 

 

Neu: Geschäftsstelle der Bürgerstiftung Weinheim

Seit 1. August 2017 verfügt die Bürgerstiftung Weinheim über eine Geschäftsstelle. Kurz vor Vollendung des runden Dutzend und dem Eintritt in die Pubertät bekamen wir eine eigene Adresse und Telefonnummer:

Bu¨rgerstiftung Weinheim Logo
 
69469 Weinheim, Hauptstraße 128, Telefon 06201 3892025, geich neben dem Marktplatz.
Jung, frisch, dynamisch, in direkter Nachbarschaft zu den Weinhheimer Jugendmedien.

hat es möglich gemacht.
 
 
 


September

Viele helfende Hände am Alten Friedhof

Wieder einmal hatte die Bürgerstiftung zu einem Pflegetag auf dem Alten Friedhof gerufen und wieder hat eine große Gruppe Ehrenamtlicher den Ruf vernommen und war am Samstag, 16. September, bei strahlend blauem Himmel vier Stunden aktiv.
Auch der KontaktPunkt der Bürgerstiftung war wieder dabei, ebenso wie bei einer anschließenden Pflanzaktion. Übrigens: In diesem Jahr wird der KontaktPunkt des runde Dutzend voll machen. Ein ausführliche Geschichte der Weinheimer Ehrenamtsbörse in den letzten 12 Jahren erwartet Sie in der nächsten Ausgabe der Stifterpost.
 
 
Bläserserenade im Alten Friedhof
Nach geführten Spaziergängen, Lyrik- und Gesprächsabenden in den letzten Monaten, fand nun an einem lauen Septemberabend auf dem Alten Friedhof eine Bläserserenade mit dem Posaunenchor der benachbarten Peterskirche statt.
 

Der Augenblick ist mein

Hans-Joachim Gelberg las in der Buchhandlung Beltz.

„Es ist beeindruckend, wie es Hans-Joachim Gelberg beim Vorlesen schafft, Worte zum Schwingen zu bringen und Sprache so lebendig wird“, meine Peter Fuhrmann, Geschäftsführer der Buchhandlung nach dem eindrucksvollen Vortrag der Gedichte aus dem „Augenblick“, Musikalisch begleitete die Lesung das Saxofonensemble der Musikschule Badische Bergstraße unter der Leitung von Nicolai Pfisterer.

 

 
 
 

 

Sonnenschirme für die Containeranlage Gorxheimer Talstrasse 44

Seit Herbst 2016 wohnen in der Wohncontaineranlage östlich des Waldschwimmbades ca. 50 Geflüchtete in der sogenannten Anschlussunterbringung.

Die Firma Jäger Gartenmöbel (Birkenau) stellte zwei große Schirme zu einem sehr günstigen Preis zur Verfügung. Die Finanzierung übernahmen die Volksbank Weinheim Stiftung und die Bürgerstiftung Weinheim.
 


Oktober

Der Traum von der Republik

Der Weinheimer Revolutionär Friedrich Härter im Gespräch
Bürgerstiftung Weinheim und die Volkshochschule Badische Bergstraße beabsichtigen, ihre traditionsreiche Reihe „Weinheimer Lebensläufe“ mit einer originellen Variante fortzusetzen. Unter dem Titel „Redivivi“ – Wiedergeborene – wollen sie historische Persönlichkeiten der Stadtgeschichte aus früheren Zeiten für einen Abend ins Leben zurückholen. Im voll besetzten Saal der Volkshochschule bat der Vorsitzende der Bürgerstiftung, Dr. Adalbert Knapp, den Gastwirt und Protagonisten der badischen Revolution von 1848, Friedrich Härter, auf die Bühne. In dezentem Zeitkolorit gekleidet übernahm Dr. Alexander Boguslawski die Rolle des Härter.

 

Der Abend wurde hochkarätig begleitet vom Ersten Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner und dem Leiter der Musikschule, Jürgen Osuchowski, die auf ihren Gitarren Revolutionslieder aus dem 19. Jahrhundert spielten und sangen.

 

Stifterforum der Bürgerstiftung Weinheim
Das 12. Stifterforum am 26. Oktober stand ganz im Zeichen einer Interviewstudie, die ein Team der Bürgerstiftung im Mai und Juni dieses Jahres durchgeführt hatte. Anschließend präsentierte Katja Hoger die Preisträger des

Gudrun und Karl Heinz Maiwald-Förderpreises

Der 2017 zum dritten Mal verliehene Preis ist nach Gudrun und Karl Heinz Maiwald benannt, die der Bürgerstiftung 2012 eine Summe von 750 000 Euro vermacht haben. In diesem Jahr kamen zwei Vorschläge in die Endauswahl: „Skulpturengarten in der Helen-Keller-Schule (HKS)“ und „Kreativ im Jahreslauf an der Albert-Schweitzer-Grundschule“. Nach intensiven Beratungen war sich die Jury einig, dass beide Bewerbungen den Kriterien des Preises sehr gut entsprechen. So wurde das Preisgeld für den Skulpturengarten zur Verfügung gestellt; „Kreativ im Jahreslauf“ konnte durch eine sehr großzügige Geburtstagsspende und weitere Mittel der Bürgerstiftung finanziert werden.

Das Projekt  Skulpturengarten

stellte Alexander Haas, Lehrer an der Helen-Keller-Schule, eindruckvoll vor.

 

„Kreativ im Jahreslauf“

präsentiert Felicitas Vajna. Die Kreativstunden schließen einmal wöchentlich an die Kernzeitbetreuung der Albert-Schweitzer Schule an und beinhalten das Erleben der jahreszeitlichen Zyklen.

 

 

 

 

 

Die Bürgerstiftung Weinheim im Rahmen des bürgerschaftlichen Engagements in der Stadt
Ziel einer Befragung im Juni 2017 war es, im 12. Jahr ihres Bestehens ein Bild davon zu bekommen, wie die Bürgerstiftung in der Weinheimer Bevölkerung wahrgenommen werde, und daraus Schlussfolgerungen zu ziehen. Als Methode wurden  qualitative Interviews ausgewählt, eine sozialwissenschaftlich  bewährte Umfragemethode.  Die Projektgruppe suchte 22 Personen aus der Weinheimer Stadtgesellschaft aus. Es waren Befragte aus der Politik, den Kirchen, Sozialverbänden, Vereinen, der Wirtschaft und der Kunst. Die gesamte Studie finden Sie hier hier.

 

Hunde aus aller Welt

Elf Hunde aus aller Welt, unterschiedlichster Rassen, jeden Alters und fast jeder Größe mitsamt ihren Halterinnen und Haltern alias „Herrchen und Frauchen“ hatten sich eingefunden, um anzuhören, was für jemanden wichtig ist, der oder die mit seinem oder ihrem Hund Menschen im Bodelschwinghheim oder im GRN-Betreuungszentrum regelmäßig besuchen und den Bewohnerinnen und Bewohnern dadurch eine Freude bereiten will.

 

 

 

 

„Nicht über jedes Stöckchen springen“

„Buntes Weinheim“ widmete sich der Frage: Wie soll man jetzt mit der AfD umgehen?
Es war ein durchaus historischer Abend, nämlich der Vorabend der Konstituierung jenes Deutschen Bundestages, in dem erstmals Vertreter einer rechtspopulistischen Partei sitzen. „Wie soll man jetzt mit der AfD umgehen?“, fragte daher das Bündnis „Weinheim bleibt bunt“ am Montagabend nach einem „Bunten Spaziergang“ den Mannheimer Politikwissenschaftler und Parteienforscher Dr. Christian Stecker vom Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung.

 

Das Porträt

stellte im Oktober
Dr. Alexander Boguslawski vor.

Den Wortlaut des Interviews finden Sie hier

Fünf Jahre Förderverein Alzheimer e.V. Weinheim

Dieter Gerstner, Gründer und treibende Kraft beim Förderverein Alzheimer e.V. Weinheim, hatte gerufen und (fast) alle kamen: Der Verein feierte sein Fünfjähriges, die Kapelle im GRN-Betreuungszentrum war voll und weder Sponsoren noch Stadträte noch Partner hatten sich lange bitten lassen.

 


November

Lernen mit Spaß
Ein Projekt für jugendliche Geflüchtete

Monika und Michael Endriß berichten:
Im März 2017 informierten wir alle Jugendlichen im Ebert Park Hotel im Alter von 13 bis 20 Jahren über unsere Idee, das Projekt „Lernen mit Spaß“.
Auf das Anschreiben meldeten sich zehn Jugendliche, die beim Vortreffen mit dem geplanten Ablauf und den Regeln einverstanden waren:
– Mehr oder weniger regelmäßig soll zweimal im Monat, meistens am Wochenende, ein Treffen zu einem bestimmten Thema stattfinden;
– es darf bei diesen Treffen nur Deutsch gesprochen werden;
– das Handy ist ausgeschaltet;
– alle müssen sich daran beteiligen, nach den Treffen einen kleinen Bericht zu schreiben.


Unser Ziel ist es, den Jugendlichen die Integration zu ermöglichen und neben dem Spracherwerb spielerisch und mit unterschiedlichen Methoden auch Einblick in verschiedene Bereiche von Kultur und Geschichte zu geben.

Eine Dokumentation des Projekts finden Sie hier

 

Informationstafel am Kriegerdenkmal an der Bahnhofstraße enthüllt

Am 9. November des vergangenen Jahres wurde eine Informationstafel am Kriegerdenkmal an der Bahnhofstraße enthüllt, auf der die Geschichte dieses „unbequemen Denkmals“ beschreiben wird.

Die Bürgerstiftung hat sich an der Finanzierung der Tafel beteiligt. Hier die Berichterstattung in der Weinheimer Presse über diese Enthüllung.

Weinheimer Nachrichten Rhein-Neckar-Zeitung Weinheimer Woche

 


Dezember

 „Wir ziehen die Stadt bunt an“

Ein Schulprojekt stellt seine Ergebnisse aus
Gleich an zwei Ausstellungsorten zeigten Schülerinnen und Schüler der Friedrichschule (Real- und Grundschule), was sie in wochenlanger Arbeit zustande gebracht haben. Auf Kleiderpuppen, Wandteppichen und Stoffcollagen konnte man im Städtischen Museum und in einem eigens errichteten Pavillon am Windeckplatz die kreativen Leistungen der Kinder und Jugendlichen bewundern.

Das von der Bürgerstiftung geförderte Projekt stand unter der künstlerischen Leitung von Loraine Heil sowie der pädagogischen Federführung von Frau Rosenberger.

 

Bürgerstiftung Weinheim unterstützt Gewaltprävention des KSV Sulzbach

Seit 2013 hält der KSV Sulzbach im 14-tägigen Rhythmus in mehreren Kitas in Weinheim und der Region ehrenamtliche Sportstunden im Ringen ab.
Ringen als äußerst fairer Kampfsport ist die Grundlage des erfolgreichen Programms zur Gewaltprävention. Hiervon profitierten seit 2013 mittlerweile fast 1000 begeisterte Kinder.
Im Rahmen der Sportstunden Ringen lernen die Kinder, Auseinandersetzungen ohne Gewalt zu führen und Sieg und Niederlage einzuordnen und zu akzeptieren. Sie loten ihre Grenzen aus und erleben Körperkontakt. Dabei übernehmen sie Verantwortung für die Unversehrtheit ihres Partners.

 

Das Veggie-Team Weinheim macht Schule

Am 21. Juli 2015 hat alles begonnen – nach einem Gespräch mit Katja Hoger, Leiterin der Waldschule, zugleich Geschäftsführende Schulleiterin der Weinheimer Grund-, Haupt-, Werkreal-, Real- und Sonderschulen. An diesem Tag kamen zwei Mitglieder des Veggie-Teams erstmals in die 3. Klasse der Waldschule. Inzwischen war das Veggie-Team insgesamt zehnmal zu Besuch bei Schülerinnen und Schülern auch der Friedrich-Grundschule, der Hans-Joachim-Gelberg-Grundschule und der Albert-Schweitzer-Grundschule.

Es gab eine Broschüre und ein Faltblatt. Die Schülerinnen und Schüler begannen gleich, eifrig darin zu lesen.
Das Veggie-Team informierte auch auf Facebook über die Schulvorträge; sie erreichten teilweise über 2000 Personen. Zwei Kommentar-Beispiele auf Facebook: „Das ist ja super, ein klasse Beispiel.“ – „Super, vielen Dank für euren Einsatz.“

 

 

 


 

 

 

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Herausgeberin: Bürgerstiftung Weinheim

Vorstandsvorsitzender: Dr. Adalbert Knapp
Müllheimer Talstraße 66
69469 Weinheim

Stellvertretender Vorstandsvorsitzender: Michael Ender
c/o Volksbank Weinheim, Bismarckstraße 1
69469 Weinheim

Kontakt: info@buergerstiftung-weinheim.de. Anerkennung durch das Regierungspräsidium Karlsruhe am 17. November 2005 als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts.

Redaktion: Alexander Boguslawski und Adalbert Knapp

Texte: Hans-Joachim Gelberg, Alexander Boguslawski, Monika und Michael Endriß, Roland Kern, Adalbert Knapp, Michael Schmitt, Wolfgang Zotz
Bilder: Hans-Joachim Gelberg: Alexa Gelberg
Peter Dorn, Michael Endriß, Gunter Faigle, Thomas Fischer, Gunnar Fuchs, Helen-Keller-Schule, Adalbert Knapp, Roland Kern, Bernhrad Kück, Musikschule Badische Bergstraße, Roland Robra, Wolfgang Zotz
Mitarbeit: Ulrich Becker, Gunter Faigle und Claudia Werner

 

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