stifterpost-extra-das-jahr-2015

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
liebe Stifterinnen und Stifter,

William Carlos Williams, der Autor des Gedichts, das Hans-Joachim Gelberg für Sie ausgesucht hat, schreibt in seiner Autobiografie: „Neun Zehntel unseres Lebens vergessen wir schon zu Lebzeiten.” Damit Sie wenigstens für einen Moment auf das Bürgerstiftungsjahr 2015 zurückblicken können, haben wir diesmal die erste Stifterpost 2016 dem Vorjahr gewidmet. Möge in Ihrer Erinnerung bleiben, dass es sich lohnt, die Stifterpost zu lesen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Dr. Adalbert Knapp

Zum Seitenanfang

Zum Seitenanfang

Das Gedicht

Ausgewählt und kommentiert von Hans-Joachim Gelberg

Nur damit du Bescheid weißt

Ich habe die Pflaumen
gegessen
die im Eisschrank
waren

du wolltest
sie sicher
fürs Frühstück
aufheben

Verzeih mir
sie waren herrlich
so süß
und so kalt

William Carlos Williams
Übertragen von H. M. Enzensberger

Nun, ist das ein Gedicht? Wie eigentlich sollen Gedichte sein? Vielleicht geheimnisvoll, rätselhaft? Oder gar fordernd, sogar reimend? Ach, alles und jedes ist möglich. William Carlos Williams hat eine andere, neue Tonlage gefunden und damit die junge amerikanische Lyrik seiner Zeit verändert. Wie ein guter Hausgeist liebt er seine Dingwelt, wie sie uns täglich begegnen kann. So verwandelt er zum Beispiel einen nächtlichen Pflaumenraub in der Küche in ein zärtliches Erlebnis. 1962 veröffentlichte Hans Magnus Enzensberger erste Übertragungen dieser neuen amerikanischen Lyrik. Wer aber war William Carlos Williams? Geboren 1883 in Rutherford, New Jersey, gilt er neben Ezra Pound als der bedeutendste amerikanische Lyriker der Moderne. Er lebte als Hausarzt und Geburtshelfer in seiner Heimatstadt, wo er 1963 starb.
Neben seiner wirklichkeitsnahen Lyrik veröffentlichte er Romane und seine äußerst lesenswerte Autobiografie, die 1994 in deutscher Übersetzung erschien. Sie beginnt mit dem Satz: „Neun Zehntel unseres Lebens vergessen wir schon zu Lebzeiten.”

Januar

1000 Euro an Hausaufgabenhilfe für Flüchtlingskinder

Vor Weihnachten hatte die Bürgerstiftung wieder einen Weihnachtskartenverkauf zugunsten der Hausaufgabenhilfe für Flüchtlingskinder durchgeführt.
Erkennbar zufrieden konnte im Januar das Team der Bürgerstiftung mit Brigitte Burger, Monika Endriß und Dr. Adalbert Knapp den Vorsitzenden des Arbeitskreises Asyl, Elfi Rentrop und Albrecht Lohrbächer, 1000 Euro übergeben.

Zum Seitenanfang


Februar

„Wir haben die Nase voll von Athen, wir hauen ab!”

Zweite Theatertage für Grundschulen

Vom 25. bis 27. Februar probten fünf Klassen von Weinheimer Grundschulen höchst intensiv und stellten am Nachmittag des letzten Tages ihr Ergebnis vor.
Sie spielten mit großer Freude, was ihnen zu ihren jeweiligen Themen eingefallen war: „Wolkenkuckucksheim”, „In meinem Traum”, „Vorurteile”, „Fremd sein” und „Froh zu sein bedarf es wenig – was ist Glück?”
„Liebe Kinder, liebe Eltern, keine Angst, ich werde keine lange Rede halten!”, beendete Schirmherrin Ingrid Noll den Nachmittag: Wie man aus vielen einzelnen Legosteinen etwas Großes bauen könne, so hätten auch die Kinder zusammen Großartiges geleistet.

Diesen Eindruck bestätigten die Mitwirkenden: „Das waren tolle Theatertage, die mir interessante Einblicke in meine Klasse gegeben haben”, meinte eine Lehrerin. Das Theaterfest sei deshalb ein ganz besonderes Ereignis gewesen, weil es schulübergreifend Gemeinsamkeit ermöglicht habe, formulierte eine andere Mitwirkende.

Zum Seitenanfang

März

Basar im Rolf-Engelbrecht-Haus

Die Bürgerstiftung Weinheim öffnet einmal im Jahr die Tore des Rolf-Engelbrecht-Hauses für ihren großen Basar. Jede Besucherin und jeder Besucher fördern mit ihrem Kauf die Arbeit der Bürgerstiftung, denn der Verkaufserlös geht zu 100 Prozent in die Finanzierung gemeinnütziger Vorhaben unserer Stadt. Durch die bisherigen Basare konnten rund 25 000 Euro für gute Zwecke erwirtschaftet werden.

Achtung, Achtung!
In diesem Jahr findet der Basar am Samstag, 5. März 2016 von 10:00 bis 13:00 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus statt.

Zum Seitenanfang

April

Strategische Planung – Stifterforum 2015

„Inwiefern sollten Bürgerstiftungen Strategien verfolgen, die langfristig zum Erfolg führen?”, diese Frage stand im Mittelpunkt des Vortrags von Prof. Dr. Wolfgang Anders, Leiter des Arbeitskreises Bürgerstiftungen im Bundesverband Deutscher Stiftungen. Das Grundgerüst sei sehr einfach: ein klar definiertes Wertesystem, angemessene Entscheidungen und das zielgerichtete Umsetzen in Handlungen. Dabei sollte eine Bürgerstiftung sich drei Fragen stellen: „Was wollen wir? Was können wir? Was müssen bzw. was sollten wir?” Das Wichtigste dabei: „Es kommt darauf an, dass die richtigen Leute zusammenarbeiten!”

Professor Anders prognostizierte in der von Hans Füller geleiteten Diskussion, dass die „Bürgerstiftungen 2030” über mehr Geld verfügen und noch deutlich professioneller arbeiten würden. Seine Empfehlung an die Bürgerstiftung Weinheim war, die lobenswerte Balance zwischen lebendiger und unbürokratischer Arbeit und der notwendigen klaren Organisationsstruktur zu erhalten. Dr. Adalbert Knapp und Michael Ender hatten zuvor einen Überblick über die Entwicklung der vergangenen 10 Jahre gegeben.

Zum Seitenanfang

Mai

Veggie-Team in der Waldschule: Ein gelungener Start

Bericht im Facebook-Format:
Besuch in der Waldschule, 3. Klasse, Schulleiterin Katja Hoger, Klassenlehrerin Annette Dietrich. Katja Görtz und Wolfgang Zotz vom Veggie-Team Weinheim berichten, wie Ernährung, Fleisch, Gesundheit, Klima, Umwelt, Tierschutz und Genuss zusammenhängen. 18 Schülerinnen und Schüler machen aufmerksam, begeistert und erfreulich interessiert mit. Am Schluss gibt’s Kostproben von fleischlosen Würsten und schmackhafte vitaminreiche Smoothies – und alle erleben, wie Küchenkräuter aussehen, riechen, schmecken. Im Schaukasten stellen wir weniger bekannte Vollwert-Nahrungsmittel vor, zum Beispiel Buchweizen, Hirse, Amaranth und Quinoa.

Zum Seitenanfang

Juni

Ein ganz besonderer Ausflug

Im Juni dieses Jahres unternahmen über 40 Kinder des Kindergartens St. Marien einen Ausflug mit dem Bus in den Tiergarten nach Worms. Dabei waren Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf und als Sprachvorbilder Kinder ohne Sprachprobleme. Zusammen mit der Hermann-Gutzmann-Schule (Schule für sprachbehinderte und hörgeschädigte Kinder) in Mannheim wurde das Thema des Ausflugs sechs Wochen lang erarbeitet.
Anstatt Fotos zu knipsen haben alle Ausflügler ein paar Tage danach gemalt, was ihnen am besten gefallen hat. Da war der Bus dabei, da waren ganz viele Tiere dabei und auch diese Schildkröten, die Alessandra am schönsten fand.

Zum Seitenanfang

1000 Euro für den Seniorenfonds Neckar-Bergstraße

Bei der Übergabe einer Spende von 1000 Euro durch die Bürgerstiftung informierten Ulrike Herrmann (Caritas) und Bärbel Morsch (Diakonisches Werk) über die Arbeit des Seniorenfonds Neckar-Bergstraße im ersten Jahr.
Der Fonds bietet Unterstützung an für Kultur, Bewegung, Teilhabe und Mobilität ebenso wie für Gesundheit oder für Anschaffungen und notwendige Reparaturen. Wer den Fonds unterstützen will, findet hier die Bankverbindung:Seniorenfonds Neckar-Bergstraße
Volksbank Weinheim
IBAN: DE58 6709 2300 0005 4066 17
BIC: GENODE61WNM

Zum Seitenanfang

Elternseminar war wieder ein großer Erfolg

Zum fünften Mal bot die Bürgerstiftung unter Federführung von Stiftungsrat Dr. Peter Schuster von Februar bis Juni ein Elternseminar in Zusammenarbeit mit der gynäkologischen Abteilung der GRN-Klinik und dem Psychologischen Institut der Universität Heidelberg an.
An fünf Abenden haben sich Eltern, Großeltern, Erzieherinnen und Tagesmütter mit der kindlichen Entwicklung in den ersten Lebensjahren theoretisch und praxisnah auseinandergesetzt. Diesmal war das Seminar noch dialogischer angelegt als bisher. Nicht nur mündlich, sondern auch schriftlich konnten die Teilnehmenden ihre besonderen Fragen und Probleme formulieren.

Zum Seitenanfang

Juli

Bunter Montagsspaziergang erinnerte an das Leben und Wirken des früheren Oberbürgermeisters Rolf Engelbrecht

Er ist eine Symbolfigur für Integration in Weinheim: Rolf Engelbrecht, Weinheims Oberbürgermeister in den Jahren 1948 bis 1966, Sohn einer jüdischen Mutter und zu seiner Zeit der oberste Förderer einer offenen, bunten und toleranten Stadtgesellschaft. Ziel des diesmaligen „Bunten Spaziergangs” mit dem Bündnis „Weinheim bleibt bunt” war das Rolf-Engelbrecht-Haus in der Weststadt.
Christoph Engelbrecht, der Sohn des früheren OB, bestärkte die Weinheimer, ihren Weg weiter zu beschreiten und die Wichtigkeit einer bunten Stadtgesellschaft zu betonen. „Schon damals hat mein Vater, als er nach Weinheim kam, eine sehr offene Bürgerschaft angetroffen, und diese Stadt hat oft in Flüchtlingsfragen ihre Weltoffenheit bewiesen”, betonte der in Stuttgart lebende Jurist und Unternehmer, der seine Kindheit in Weinheim verbracht hat.
Zuvor hatten auch Dr. Adalbert Knapp für die Bürgerstiftung Weinheim, die zu den Initiatoren des Rolf-Engelbrecht-Preises gehört, und Albrecht Lohrbächer, der ihn für den Arbeitskreis Asyl vor wenigen Monaten entgegengenommen hat, an die Symbolkraft Rolf Engelbrechts erinnert.

Zum Seitenanfang

Christoph Engelbrecht und Albrecht Lohrbächer

Zum Seitenanfang

Gudrun und Karl Heinz Maiwald-Förderpreis 2015 wird wieder geteilt

Kinder und Jugendliche, für die der Weg zur Kunst nicht einfach und nicht selbstverständlich ist, begegnen Kunst und erhalten die Möglichkeit, ihre Kreativität in den Bereichen Musik, bildende Kunst, Tanz und Theater zu entfalten. Mit diesen Worten ist die Zielsetzung des Gudrun und Karl Heinz Maiwald-Förderpreises beschrieben.
2015 waren sechs sehr attraktive Projekte für den Preis eingegangen, und so fiel die Auswahl nicht leicht. Es war nicht nur die Hitze, die die Jury bei der Auswahl in ihrer Sitzung am 15. Juli ins Schwitzen brachte.
Angesichts dieser Situation entschied sich die Jury wie im Jahr 2013 wieder für zwei Projekte.
Rhythmus-Bodypercussion-Bewegung ist ein Begegnungsprojekt für Schüler und Schülerinnen der Grund-/Mittelstufe der Johann-Sebastian-Bach-Förderschule, das in bewährter Zusammenarbeit mit der Musikschule stattfinden wird. Der Förderumfang liegt bei 2300 Euro.
Das andere prämierte Projekt reichte die Hans-Freudenberg-Schule unter dem Titel ein „Handwerk und Musik verbinden”. Schülerinnen und Schüler aus den Berufsvorbereitungsklassen und einer neu eingerichteten „Flüchtlingsklasse” bauen im Rahmen des Werkstattunterrichts eigene Cajones (gelegentlich auch Kistentrommeln genannt). Nach der Fertigstellung der Instrumente üben die Jugendlichen mit einem externen Musikpädagogen gemeinsame Rhythmen ein. Der Förderumfang liegt bei 2700 Euro.

Zum Seitenanfang

Kunst traf Bildung

Freudenberg Stiftung, Bürgerstiftung und Stadt inszenierten ein „Gastmahl” als kommunikative Kunstform

Die Redewendung, nach der sich Menschen „an einen Tisch setzen”, bedeutet, dass sie gemeinsam etwas anpacken wollen, etwas erreichen und umsetzen – damit es, wieder eine Redewendung, „vom Tisch ist”. In dieser Bedeutung organisierte jetzt die Freudenberg Stiftung, unterstützt von der Bürgerstiftung Weinheim und der Stadt, ein „Gastmahl” inmitten des Schlossparks; es war ein lauer Sommerabend, angefüllt mit kreativen Gesprächen.
Das „Gastmahl” ist ein inszenierter Dialog des Künstlerduos „Illig&Illig”. Bei einem kommunikativen Dinner, das selbst eine Kunstform darstellt, traf sich Kunst mit Bildung in Gestalt ihrer Akteure. Eingeladen unter einen weißen im Abendwind wehenden Baldachin waren Weinheimer Kunstschaffende und Pädagogen aus Einrichtungen wie Kitas und Schulen, aber auch aus dem Bildungsbüro, der Schulsozialarbeit, der Volkshochschule, der Musikschule und der Bürgerstiftung. Ebenso waren Weinheims Oberbürgermeister Heiner Bernhard und die Kulturorganisatoren der Stadtverwaltung gekommen und nahmen an der Tafel Platz.
Die Beziehungen wuchsen geradezu spielerisch, man kennt sich nun besser und das eine oder andere künftige Projekt kam zum Keimen.

Zum Seitenanfang

Wahre Freundschaft ist der echte Schatz – Musical an der Helen-Keller-Schule

Bereits im dritten Jahr konnte es dank der finanziellen Unterstützung der Bürgerstiftung Schülern und Schülerinnen der Erzieherinnenausbildung an der Helen-Keller-Schule in Weinheim ermöglicht werden, ein Instrument zu erlernen. Die Kooperation zwischen der Musikschule Badische Bergstraße und der Helen-Keller-Schule Weinheim gipfelte in diesem Schuljahr in der Aufführung eines selbst geschriebenen Musiktheaterstücks zum Thema Piraten bei der Abschlussfeier der Fachabteilung Sozialpädagogik. Die Schülerinnen des Wahlpflichtfaches Musik hatten sich unter Leitung von Musiklehrerin Sabine Endrich von dem Bilderbuch „Käptn Ännchen und ihre Männchen” von Peter Haswell inspirieren lassen. Ein selbst gestaltetes Bühnenbild und fantasievolle Kostüme sorgten für die richtige Atmosphäre.

Zum Seitenanfang

August

Sommerferien

Zum Seitenanfang

September

Weinheimer Wahrzeichen Roter Turm

Am 2. September 2015 war es so weit. Der Unterstützerkreis Roter Turm konnte im Museum den sehr zahlreich erschienenen Gästen sein von ihm herausgegebenes Buch „Weinheimer Wahrzeichen Roter Turm” druckfrisch präsentieren. Turmpate und Mitautor Dr. Wolfgang Kumpf gab einen kurzen Einblick in die Entstehung des 184 Seiten starken Werkes, mit dem der Unterstützerkreis seinem Patenkind, dem Roten Turm, quasi ein Stammbuch widmet. Ausgewiesene Fachleute konnten gewonnen werden, den Turm im historischen, baulichen, archäologischen und kunsthistorischen Kontext zu erforschen und auch zu beschreiben, in welchen regionalen und geschichtlichen Zusammenhang er über das halbe Jahrtausend seiner Existenz gehörte. Der Weg dorthin war spannend und führte dazu, dass die ganze Baugeschichte umgeschrieben werden und die Turmkrone neu eingeordnet werden musste.
Die Bürgerstiftung hat das Projket unterstützt.

Zum Seitenanfang

Oktober

Singfest 2016: Eine Reise um die Welt

Am Mittwoch, dem 13. Juli 2016 von 10 bis 11 Uhr findet unter der großen Zeder im kleinen Schlosspark das vierte Singfest der Kindergärten und des Bodelschwingh-Chores statt. Damit das Fest bestens vorbereitet sein wird, hat sich die Organsiationsgruppe bereits in diesem Jahr im Mai und Oktober getroffen.
Die Stifterpost hat sich beim Treffen der Gruppe im Oktober nach dem Stand der Dinge erkundigt und wollte außerdem wissen, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewegt, Freizeit und Energie in dieses Projekt zu stecken.
Als das Thema, das nach dem Ritterfest im vergangenen Jahr irgendwie in der Luft lag, ausgewählt wurde, war noch nicht klar, was für eine Aktualität es durch die inzwischen angekommenen Flüchtlingskinder und -familien bekommen sollte: „Wir sind Kinder einer Welt” singen die Kinder als Eingangslied.

Zum Seitenanfang

Weinheims Alter Friedhof

Die Bürgerstiftung Weinheim hat sich in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung entschlossen, den Alten Friedhof an der Peterskirche als historischen Friedhof, zugleich aber auch als Landschaftspark und Sehenswürdigkeit wieder für die Bürgerschaft und die Besucher von Weinheim attraktiv zu gestalten.
Im Oktober 2015 wurde als erste Maßnahme vom Grünflächenamt ein neuer Zaun um den Friedhof aufgestellt, der das Eindringen von Wildschweinen verhindern soll. Für den Februar 2016 planen Bürgerstiftung und Verwaltung eine Ideenwerkstatt mit der Bevölkerung, in der Vorschläge und Wünsche für die zukünftige Nutzung des Alten Friedhofs erarbeitet werden sollen.
Am Anfang des Projekts wird auch ein Buch über den Alten Friedhof stehen, das das Interesse an diesem innerstädtischen Kleinod wecken soll. Das Buch wird neben vielen Abbildungen drei Kapitel beinhalten: einen längeren Teil zur Historie des Friedhofs hinter der Peterskirche sowie eine kurze Geschichte der Stadt Weinheim im 19. Jahrhundert anhand der heute noch stehenden Grabsteine, des weiteren einen theologischen Beitrag zur christlichen Begräbniskultur sowie ein Kapitel über die Pflanzen und Tiere, die auf dem Alten Friedhof heimisch geworden sind. Die Autoren sind Alexander Boguslawski, Siegfried Demuth und Ute Haizmann. Das Buch wird im April 2016 erscheinen.

Zum Seitenanfang

November

Die Bürgerstiftung ist nun Teenager!

„Alles fer umme, aber nicht umsonst”, kommentierte Oberbürgermeister Heiner Bernhard das ehrenamtliche Engagement, das zahlreiche Zeitstifter der Bürgerstiftung Weinheim seit zehn Jahren erbringen. Anlässlich des 10. Gründungstages hatte die Bürgerstiftung am 5. November zu einer Jubiläumsrevue in der Stadthalle eingeladen. Als charmante Conférencière führte Katja Hoger durch ein buntes und vielseitiges Programm.
Zunächst moderierte Cornelia Buchta-Noack eine Gesprächsrunde unter dem Motto „Ich erinnere mich…” Bürgerstiftler berichteten von Ereignissen und Erfolgen aus zehn Jahren.
Das Stifterpaar Maiwald hätte sich bestimmt auch über die Gewinnerprojekte des nach ihnen benannten Förderpreises gefreut, die an dem Abend vorgestellt wurden (siehe oben: Juli). Auch für Musik und Unterhaltung war bestens gesorgt: Die Lehrer-Jazzcombo der Musikschule spielte fetzige, aber auch einfühlsame Stücke. Musikalisch wurde der Abend weiterhin durch den Frauenchor des Sängerbundes Oberflockenbach bereichert; eine Gruppe der Weinheimer Cheerleader von der TSG zeigte ihr akrobatisches Können mit einer tollen Choreografie. Die Jugend-Kunstfahrgruppe des AC 1892 Weinheim führte gewagte akrobatische Kunststücke vor und versetzte damit den ganzen Saal in Staunen.
Weil Lachen die beste Medizin ist, trat Markus Weber, hauptberuflich Apotheker, mit Auszügen aus seinem Kabarettprogramm „Hiwwe und driwwe” auf.
Aus der Sammlung für die Flüchtlingsarbeit in Weinheim wird die Bürgerstiftung dem Arbeitskreis Asyl 1000 Euro übergeben können.

Zum Seitenanfang

Nächste Demenzpaten sind ausgebildet

Jetzt schon zum vierten Mal haben sich Weinheimerinnen und Weinheimer kompetent zu „Demenzpaten” ausbilden lassen, indem sie an einem Schulungsprogramm teilgenommen haben, das Dieter Gerstner organisiert hat. Der Gründer und Vorsitzende des „Runden Tisch Demenz” und des „Förderverein Alzheimer” überreichte im Bodelschwingh-Heim die nächsten Zertifikate an interessierte Schulungsteilnehmer, die jetzt über die Krankheit des Vergessens besser Bescheid wissen. An neun Abenden fanden jeweils im Bodelschwingh-Heim Referate und kurze Seminare statt. Die Teilnahme war kostenlos, was durch Spenden der Bürgerstiftung, der Firma Freudenberg und der Volksbank Weinheim Stiftung ermöglicht worden ist.

Zum Seitenanfang

Dezember

Wieder einmal ein ganz besonderes Fest

„Die Spendenbereitschaft der Weinheimerinnen und Weinheimer war bei der sechsten Weihnachtsbaumaktion der Bürgerstiftung wieder einmal überwältigend”, meinte die Koordinatorin der Aktion, Margarete Ruoff vom Vorstand der Bürgerstiftung. Obwohl es mit 180 Päckchen diesmal 30 mehr als im Vorjahr waren, um auch Flüchtlingskinder beschenken zu können, hingen nach wenigen Tagen keine Wunschstiefelchen mehr an den Weihnachtsbäumen.
Wieder einmal kam dank der optimalen Zusammenarbeit mit Caritas, Diakonie und dem Amt für Soziales, Jugend, Familie und Senioren unter der Koordination von Simone Müller nur Weihnachtsstimmung im Helferteam auf.

Zum Seitenanfang

Bürgerstiftungen in Zahlen 2015

Zum Seitenanfang

Finanzen und Statistisches

Über „Finanzen und Statistisches” werden wir in der der nächsten Stifterpost berichten.

Zum Seitenanfang

So helfen Sie uns

Wie Sie uns helfen können, das erfahren Sie hier.

Zum Seitenanfang

Stifterpost abbestellen

Wir möchten die „Stifterpost” nur an Personen versenden, die wirklich interessiert sind. Wenn Sie die „Stifterpost” abbestellen wollen, klicken Sie bitte hier!

Zum Seitenanfang

Impressum

Herausgeberin:

Bürgerstiftung Weinheim

Vorstandsvorsitzender: Dr. Adalbert Knapp
Siegfriedstraße 7
69469 Weinheim

Stellvertretender Vorstandsvorsitzender: Michael Ender
c/o Volksbank Weinheim, Bismarckstraße 1
69469 Weinheim

Kontakt: info@buergerstiftung-weinheim.de

Anerkennung durch das Regierungspräsidium Karlsruhe am 17. November 2005 als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts.

Redaktion: Adalbert Knapp

Texte: Alexander Boguslawski, Sabine Endrich, Roland Kern, Adalbert Knapp, Wolfgang Kumpf, Mikail Öztürk und Wolfgang Zotz

Bilder:
Hans-Joachim Gelberg: Alexa Gelberg
Michael Endriß, Gunnar Fuchs, Uwe Klein, Adalbert Knapp und Wolfgang Zotz,

Mitarbeit: Brigitte Burger, Gunter Faigle, Marcus Graf und Claudia Werner

Layout und Webdesign:
grafux | grafische dienstleistungen
hans-jürgen fuchs

Web-Hosting & Programmierung:
Shoplogistics GmbH
Marcus Graf