stifterpost-extra-das-jahr-2012

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
liebe Stifterinnen und Stifter,

Theodor Fontane meinte „er kam, er kam ja immer noch“, der Frühling; so wollen wir weiter hoffen. Das Stifterforum 2013 der Bürgerstiftung kommt auf jeden Fall. Am 18. April um 19:30 Uhr sind Sie für 19:30 Uhr ins Rolf-Engelbrecht-Haus eingeladen. Zuvor möchten wir in einer neuen Form davon berichten, was sich bei der Bürgerstiftung im vergangenen Jahr alles getan hat.

Mit neuer Kraft ging es voran, laufende und neue Projekte purzelten nur so und gegen Ende des Jahres dann der Paukenschlag: das Vermächtnis des Ehepaars Maiwald!
Wenn Sie mögen, lassen Sie das Jahr 2012 noch einmal Revue passieren und seien Sie herzlich gegrüßt von

Ihrem

Dr. Adalbert Knapp

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Januar

Wechsel im Stiftungsrat und neues Vorstandsteam

Nach sechs Jahren als Mitglied des Vorstandes und drei Jahren als Vorsitzender zieht sich Dr. Peter Schuster aus dem Vorstand zurück. Der Stiftungsrat nimmt ihn am 10. Januar in seine Reihen auf. Dazu gibt es weitere Veränderungen: Elisabeth Bettermann, Mitbegründerin und Gründungsvorsitzende der Bürgerstiftung, und Dr. Heinrich Hornef, ebenfalls Mitbegründer und Stiftungsratsmitglied des ersten Tages, sind mit dem Jahresende 2011 aus dem Stiftungsrat ausgeschieden.

Der Stiftungsrat hat Margarete Ruoff, ehemalige Direktorin der Helen-Keller-Schule, in den Vorstand berufen. Als neuer Vorsitzender wird Dr. Adalbert Knapp gewählt. Iris Thomsen und Michael Ender sind seit 2009 bzw. 2011 dabei.

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Februar

Basar im Rolf-Engelbrecht-Haus mit neuem Management

Am Samstag, 11. Februar öffnen sich die Tore des Rolf-Engelbrecht-Hauses zum siebten Mal für den Basar der Bürgerstiftung.
Ein bewährtes Team von Helferinnen und Helfern steht bereit, um das Angebot für die zahlreiche Kundschaft möglichst optimal zu präsentieren. Die Leitung hat Vorstandsmitglied Iris Thomsen übernommen, tatkräftig unterstützt von Margarete Ruoff. Es kommt erneut ein erfreulicher „Gewinn” von über 2000 Euro zustande.

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März

Erster interkultureller Gesprächskreis an der Volkshochschule

„Erweitern des eigenen Horizonts”, „Viel Deutsch sprechen”, „Erzählen können vom Eigenen und Lernen vom Fremden”, „Erfahren und Hören von der deutschen Kultur” – so berichtet die Runde davon, was ihr im ersten interkulturellen Gesprächskreis besonders gefallen hat. Subhash Maharaj faszinieren die Gemeinsamkeiten in vielen Kulturen, Agathe Haastert freut sich, viele Gesichter aus vorhergehenden Sprachkursen zu sehen und hat viel dazugelernt.Beide Kursleiter meinen: Fortsetzung sollte folgen!

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Tim und Tam im Opernland

Die Bürgerstiftung unterstützt Projekttage an der Helen-Keller-Schule, deren Abschluss zugleich der Höhepunkt war. Die fünf Unterkurs-Klassen in der Erzieherausbildung an der Helen-Keller-Schule finden sich in der Aula des Gewerbeschulzentrums ein und Schulleiterin Margarete Ruoff freut sich mit Schülern und Lehrkräften, die Bühne für „Tim und Tam im Opernland” freigeben zu können.
Ziel des Projektes ist es, den angehenden Erzieherinnen und Erziehern den Stellenwert von Ästhetik, Kreativität, Musik und Rhythmik für Kinder zu verdeutlichen. Erlebnis, Erfahrung, Wissen, Begeisterung: Die Beteiligten werden sich in ihrem späteren Berufsleben nicht nur erinnern, sondern Kinderscharen neu begeistern!

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„wellcome” in Weinheim

Wer Kinder hat, kennt dieses Problem: Das Baby ist da, die Freude ist riesig. Irgendwann aber bricht auch Kummer in die junge Familie ein: Schlafmangel, Stress, Sorgen um das Kleine. Oft fehlt der Mut, sich einzugestehen, dass die Geburt eines Kindes nicht nur ein freudiges, sondern auch ein anstrengendes Ereignis ist. Früher konnte das familiäre Umfeld manches mildern. Aber wo Oma, Tante oder auch die Nachbarin die nötige Ruhe für Mutter und Säugling herstellten, stehen die Eltern heute oft alleine da.
Dagegen hilft „wellcome”, das in Weinheim mit Unterstützung der Bürgerstiftung von der Diakonie seit März angeboten wird. Die Weinheimer Ehrenamtsinitiative (WEI) begleitet das Projekt. Mithilfe von ehrenamtlichen Helferinnen sorgt die Diakonie mit dem 2002 in Hamburg gegründeten Social-Franchise-System „wellcome” dafür, dass sich erschöpfte Mütter erholen können und der Säugling bei allen Turbulenzen der ersten Wochen auf dieser Welt eine ausgeglichene Bezugsperson hat.

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Photoshop-Schulung für Website- und Stifterpost-Team

Marcus Graf führt in einem dreistündigen Workshop das Website- und Stifterpost-Team in die Geheimnisse von Photoshop Elements ein. Herzlichen Dank der Volkshochschule, die ihren EDV-Schulungsraum zur Verfügung stellt. Stifterpost und Website werden bildlich noch attraktiver, oder?

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April

Zuwachs für die Stifterpost

Mit der April-Ausgabe erhält die Stifterpost eine neue Rubrik: Hans-Joachim Gelberg erklärt sich bereit, für jede Ausgabe ein Gedicht auszuwählen und den Leserinnen und Lesern vorzustellen.

Hans-Joachim Gelberg, Gründer und langjähriger Leiter des Kinder- und Jugendbuchprogramms Beltz & Gelberg der Verlagsgruppe Beltz, ist Autor und Herausgeber einer großen Zahl von Werken vor allem der Kinderliteratur. Er wurde und wird dabei unterstützt durch Schriftsteller wie Achim Bröger, Janosch und Peter Härtling und publizierte mit namhaften deutschen Kinderbuchautoren und Künstlern wie Nikolaus Heidelbach, Josef Guggenmos, Jürgen Spohn, Rafik Schami, Erwin Moser, Christine Nöstlinger und Hans Manz. Seine Werke erhielten mehrere Auszeichnungen. (Foto: Alexa Gelberg)

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Mai

Bürger bewegen – deutschlandweit

Einer der Initiatoren von Bürgerstiftungen in Deutschland, der Hannoveraner Kriminologe Professor Dr. Christian Pfeiffer, unternimmt zugunsten der deutschen Bürgerstiftungen eine Fahrradtour von Wismar nach München.
Am 21. und 22. Mai macht Professor Pfeiffer Station in Weinheim und hält einen gut besuchten Vortrag zum Thema „Wie retten wir unsere Söhne? Die (Leistungs-)Krise der Jungen“.

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Schülerinnen schreiben für die Stifterpost

Deutschunterricht einmal anders: Anstatt die Schulbank zu drücken, bekommen 27 Schülerinnen der Eingangsklasse des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums der Helen-Keller-Schule die Möglichkeit, Berichte für die Stifterpost zu schreiben und zu veröffentlichen. Schulleiterin Margarete Ruoff, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung, begrüßt die Zusammenarbeit und unterstützt sie tatkräftig.
Mit Begeisterung gehen die 16- bis 21-jährigen Schülerinnen ans Werk. Sie teilen sich in Gruppen auf und bearbeiten verschiedene Projekte, über die sie Berichte schreiben. Zwei davon beschäftigen sich mit Themen, die auf die Bürgerstiftung bezogen sind: zum einen auf den Plakatwettbewerb, den diese ausgeschrieben hatte, um ein neues Plakat für das jährlich stattfindende Kulturfest zu finden, und zum anderen auf den Besuch von Professor Dr. Christian Pfeiffer, der mit dem Motto „Bürgerstiftungen bewegen – bewegen Sie sich mit” mit dem Fahrrad eine weite Strecke zurückgelegt hatte.


Die Eingangsklasse des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums der Helen-Keller-Schule

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Denken lernen von der ersten Minute an – Zweiter Begleitkurs für Eltern

An vier Abenden erläutert Erzieherin und Diplom-Psychologin Stefanie Peykarjou Stufen der kindlichen Entwicklung. Wie im Vorjahr sind viele Interessierte der Einladung der Bürgerstiftung zu diesem Elternkurs in der GRN-Klinik Weinheim gefolgt. Sowenig es Rezepte für das richtige Verhalten gibt, sosehr ist es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer (die Herren der Schöpfung waren in der Minderheit) hilfreich, theoretisch fundierte Ratschläge zu hören und dabei zu erfahren, wie sie im Alltag besser zurechtkommen können.

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6. Probenwochenende der Musikschule in Weikersheim

Vom 4. bis 6. Mai treffen sich vier Ensembles der Musikschule zu einem von der Bürgerstiftung geförderten intensiven Probenwochenende und wieder einmal waren alle begeistert.

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Stifterforum 2012 – Blick zurück und über den Zaun

Für Dienstag, 15. Mai lädt die Bürgerstiftung Weinheim zu ihrem 7. Stifterforum in den Bürgersaal des Alten Rathauses ein. Nach einem Rückblick auf sechs Jahre Bürgerstiftung mit Elisabeth Bettermann, Dr. Heinrich Hornef und Dr. Peter Schuster ermöglicht das Forum einen Blick über den Zaun:
Vorstandmitglieder dreier Bürgerstiftungen, von denen zwei in vergleichbar großen Städten (Ostfildern und Wiesloch) tätig sind, und die dritte, nämlich Hirschberg, Nachbarin ist, stellen in einem Rundgespräch ihre Stiftungen mit jeweils sehr unterschiedlichen Strukturen vor.

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Juni

„Da lob‘ ich mir ein Stück Musik von Hand gemacht”

„Musik handgemacht” ist ein Projekt, in dem Kinder an der Johann-Sebastian-Bach-Schule mit Musik vertraut gemacht werden.
Ziel des Angebots ist es, den Schülern einen Zugang zur Musik ohne überfordernden Leistungsanspruch zu ermöglichen. Sie erleben die Freude an der selbst gemachten Musik und trainieren gleichzeitig soziale Fähigkeiten: Anderen zuhören, sich in der Gruppe einbringen, Grenzen einhalten und Respekt vor anderen zeigen.

Die Kursleiterin Dr. Eun-Jeon Lee ist 1976 in Südkorea geboren und lebt seit zwölf Jahren in Deutschland. Sie ist Diplom-Musiktherapeutin, hat über „Effekte von Monochordklängen in der Onkologie” promoviert und ist seit 2005 an der Musikschule Badische Bergstraße tätig.

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Juli

Plakatwettbewerb zum Internationalen Kulturfest Weinheim

Am Donnerstag, den 10. Mai werden die Gewinner des Plakatwettbewerbs ermittelt, den Bürgerstiftung und Kulturbüro für das jährlich stattfindende Kulturfest ausgeschrieben haben.

Robin Birr und Chris Friedmann, Schüler der Hans-Freudenberg-Schule, gewinnen mit dem computerbearbeiteten Foto einer spanischen Tänzerin vom Kulturfest des letzten Jahres.


Strahlende Gesichter bei der Prämierung der Gewinner

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Birkenau informiert sich über Bürgerstiftungen

In Birkenau gibt es Bestrebungen, eine Bürgerstiftung zu gründen. Auf Initiative der Fraktion der Grünen in der Gemeindevertretung treffen sich Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter der politischen Gruppierungen zu einem Informationsabend, bei dem Michael Ender und Dr. Adalbert Knapp referieren.

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August

Sommerferien

September

Denkmalpflege

„Wir schaffen das!” denken sich Hildegard Hinz, Dr. Traute Schneider und Dr. Ditmar Flothmann von der Bürgerstiftung Weinheim. Am Freiwilligentag der Metropolregion machen sie sich daran, das Denkmal für Adam Platz, den seinerzeitigen Vorsitzenden des Gemeinnützigen Vereins, und die Erinnerungsstätte an den „tapferen General von Werder” von Unrat und wuchernden Pflanzen zu befreien. Tatkräftig unterstützt werden sie dabei von Kurt Öhlenschläger, ehemals Gärtner bei der Firma Freudenberg, und David Lee, der dem öffentlichen Aufruf zur Mitarbeit gerne gefolgt ist.


David Lee, Dr. Traute Schneider, Hildegard Hinz, Dr. Dithmar Flothmann, Kurt Öhlenschläger

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Organisationsworkshop von Stiftungsrat und Vorstand

Am 25. September treffen sich Stiftungsrat und Vorstand zu einem Workshop, den Hans Füller, Stifter der ersten Stunde und Moderationsprofi, souverän leitet.
Das Treffen dient der Bestandsaufnahme nach sieben Jahren Bürgerstiftung und der Entwicklung von Zukunftsperspektiven.

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Netzwerker tun was und sind dabei

Netzwerker tun was, die Metropolregion schafft was, und ohne Ehrenamt hat das Land keine Zukunft: Das hören die von der Freudenberg-Initiative „Wir tun was!” in den Pavillon des Industrieparks eingeladenen Weinheimer Ehrenamtlichen gerne und schreiten unverzagt ans Werken und Austauschen.

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Oktober

Delegation aus dem Kosovo in Weinheim

Auf Wunsch der Verantwortlichen für den Austausch zwischen der Dituria-Schule in Orloviq/Pristina und dem Werner-Heisenberg-Gymnasium (WHG) lädt die Bürgerstiftung Weinheim zu einem Informationsabend ein, mit dem am 1. Oktober der dreitägige Besuch einer Delegation aus Orloviq/Pristina im Bürgersaal des Alten Rathauses zu Ende geht.

Der von Wilfried Althammer initiierte Austausch des Werner-Heisenberg-Gymnasiums mit der Dituria-Schule in Orloviq besteht seit 2009. Es ist der zweite Besuch einer kosovarischen Delegation in Weinheim.

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2. Ideenwerkstatt der Bürgerstiftung

Am 23. Oktober findet im Haus der Arbeiterwohlfahrt Rhein-Neckar die 2. Ideenwerkstatt der Bürgerstiftung Weinheim statt
Bürgerinnen und Bürger erarbeiten 15 Ideen, die sie anschließend bewerten. Viele der Vorschläge sind in Arbeit bzw. werden schon umgesetzt: Die „Ersten Weinheimer Theatertage für Grundschulen”, der „Veggie-Tag in Weinheim”, Verschönerung der Ortseingänge, ein Skatepark für Jugendliche, ein öffentliches Bücherregal in Weinheim sowie die musikalische Fortbildung für Erzieherinnen.

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KontaktPunkt 2012

Zufrieden blickt das KontaktPunkt-Team mit Dr. Traute Schneider, Hildegard Hinz, Brigitte Deichsel und Jutta Pförtner auf das Jahr 2012 zurück.
Zahlreiche persönliche Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern führen zu einer erfreulichen Anzahl von Vermittlungen in Ehrenämter. Diesen Vermittlungen ist ein intensiver Austausch über Stärken und Schwächen der Interessierten vorausgegangen, um eine möglichst passende Aufgabe zu finden.
Weiterhin pflegt der KontaktPunkt auf der Website der Bürgerstiftung die „Soziale Vielfalt”: Alle im sozialen Bereich aktiven Organisationen mit ihren Aufgaben und Dienstleistungen sind mit ständig aktualisierten Daten unter dem Menüpunkt Eigene Projekte etabliert.
Außerdem koordiniert der KontaktPunkt die Weinheimer Ehrenamtsinitiative (WEI), in der alle im ehrenamtlichen Bereich agierenden Organisationen sowie die Stadt Weinheim vertreten sind.

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November

Herz und Gemüt der Integration

„Sie ist Herz und Gemüt der Integration in Weinheim” überschreiben die Weinheimer Nachrichten den Bericht über die Verleihung des neuen Rolf-Engelbrecht-Preises für Engagement und Integration an Maria Guerrero Gallego im November.
Bürgerstiftung Weinheim, Freudenberg Stiftung und Stadt Weinheim haben den Preis zur Erinnerung an den herausragenden Weinheimer Oberbürgermeister (1948 – 1966) gestiftet.
„Ich bin mir sicher”, formuliert OB Heiner Bernhard, „dass Sie alle mit mir einig sind: Maria Guerrero Gallego ist eine würdige erste Preisträgerin”.


Christoph Engelbrecht, Marial Guerrero Gallego, OB Bernhard, Dr. Helga Reindel, Dr. Pia Gerber, Kadhja Huber, Dr. Adalbert Knapp
Die heute 76-jährige Spanierin, die vor 46 Jahren mit ihrem Mann nach Deutschland gekommen. Sie hat viele Jahre das Spanische Zentrum geleitet, ist zwischen 1979 und 2011 Mitarbeiterin und „das Herz und das Gemüt” des Projektes Weinheim e.V.gewesen, so Christian Petry, der ehemalige Geschäftsführer der Freudenberg Stiftung.
„Ich freue mich”, bekennt Maria Guerrero Gallego sichtlich gerührt, „dass ich meinem Leben diesen Sinn geben konnte”.

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„Blühende Bergstraße” am Pilgerhaus

Das Gartenprojekt am Pilgerhaus wächst und gedeiht – und das bereits im zweiten Jahr. Förderschüler der Peter-Koch-Schule am Pilgerhaus werden im Rahmen dieses Projektes mit Unterstützung ihrer Erzieher und Lehrer an die Gartenarbeit herangeführt.
Professionelle Pflege brauchen die Obstbäume das ganze Jahr über. So belegen die Jugendlichen im Frühjahr einen Baumschneidekurs, um den Bäumchen den richtigen Schnitt verpassen zu können; im Sommer müssen die Bäume gewässert und abgeerntet und im Herbst wieder fit für den Winter gemacht werden.

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Aus eins mach zwei!

Die Bürgerstiftung präsentiert beim Weinheimer Mittagstreff und bei der Vereinigung Weinheimer Unternehmer (VWU) eine neue Idee der Finanzakquisition.
Dank der erfreulichen Spendenbereitschaft der Weinheimerinnen und Weinheimer kann die Bürgerstiftung seit ihrer Gründung im Jahr 2005 ein Stiftungskapital von 260 000 Euro aufbauen. Jahr für Jahr stehen im Durchschnitt 15 000 Euro zur Unterstützung von vielfältigen Projekten zur Verfügung. Zum Ende des Jahres 2012 hat die Bürgerstiftung Projekte mit über 100 000 Euro gefördert. Diese stolze Zahl nimmt die Bürgerstiftung zum Anlass, eine weitere Form des Einwerbens von Spenden und Zustiftungen zu erproben.
Sie erbittet für jeden gespendeten Euro einen zweiten. In manchen Kreisen nennt sich so etwas „Matching Fund”, bei der Bürgerstiftung „Aus eins mach zwei!”
Was ist damit gemeint? Ein, zwei, drei oder mehr Firmen erklären sich bereit, über drei Jahre hinweg jeden Euro zu verdoppeln, der von der Weinheimer Bevölkerung an die Bürgerstiftung Weinheim gegeben wird. Vorreiterin ist die Bürgerstiftung Wiesloch, die mit der ersten derartigen Aktion in den Jahren 2008 bis 2010 höchst erfolgreich war und 2011 den zweiten Fund aufgelegt hat.

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Dezember

Initiative Veggie-Tag für Weinheim


Gerti Neu, Wolfgang Zotz, Jürgen Osuchowski, Gerhard Däublin, Ulrike Stein, Roland Kern, Katja Görtz, Alo Föllmer

Im Jahr 2009 hat die belgische Stadt Gent einen Veggie-Dag eingeführt. Die Idee ist auch in Deutschland angekommen. Donnerstag ist Veggie-Tag: kein Fleisch, kein Fisch, keine Wurst. Das ist gut für Menschen, Tiere, Klima und Umwelt. Am Veggie-Tag bieten Restaurants, Betriebskantinen, Uni- und Schul-Mensen und Kindergärten vorwiegend oder ausschließlich fleischlose Gerichte an.
In Deutschland sind bereits knapp dreißig Städte dabei – ab März 2013 auch Weinheim als einzige Mittelstadt in der Metropolregion.

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Ein anmutiges Ergebnis

„Sie sind grazil und zugleich voller Anmut” beschreiben die Weinheimer Nachrichten das Kunstprojekt, das Schüler der Hans-Freudenberg-Schule mit dem Künstler Horst Busse am Nikolaustag im Schlosspark präsentiert haben.

Über zwei Wochen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am „Vorqualifizierungsjahr Arbeit Beruf”, angeleitet und begleitet von Horst Busse und den Lehrkräften Torsten Nesselhauf und Peter Bohrmann, an den Stämmen gearbeitet, die zuvor am Hirschkopf geschlagen und geschält worden sind.

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Weihnachtsbaumaktion 2012 – Wieder einmal ein ganz besonderes Fest …

„Die Spendenbereitschaft der Weinheimerinnen und Weinheimer war bei der dritten Weihnachtsbaumaktion der Bürgerstiftung Weinheim wieder einmal überwältigend”, so die diesjährige Koordinatorin der Aktion, Margarete Ruoff vom Vorstand der Bürgerstiftung.
Wieder einmal ist dank der optimalen Zusammenarbeit mit Caritas, Diakonie und dem Amt für Soziales, Jugend, Familie und Senioren unter der Koordination von Beate Schneider vom Diakonischen Werk im Helferteam Weihnachtsstimmung aufgekommen.
Mitarbeiter der Caritas, der Diakonie und des Amtes für Soziales, Jugend, Familie und Senioren bringen die gespendeten Päckchen zu den Familien, damit sie am Weihnachtsabend Freude bereiten.

…auch für die Bürgerstiftung Weinheim

Die Bürgerstiftung erhält ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk: Gudrun und Karl-Heinz Maiwald vertrauen der Bürgerstiftung die Summe von 700 000 Euro aus ihrem Nachlass an.

Die Bürgerstiftung Weinheim versucht, diesem Vertrauensbeweis gerecht zu werden, indem sie mit einem Teil der Zinserträge alle zwei Jahre einen „Gudrun und Dr. Karl-Heinz Maiwald-Förderpreis” ausloben wird. Dieser Preis soll Projekte unterstützen, in denen Kinder und Jugendliche Musik, bildender Kunst, Tanz und Theater begegnen und so Kreativität verwirklichen und stärken können.

Außerdem wird ein Porträt das Leben des Ehepaares und die in beiden Persönlichkeiten wirkenden Kräfte beschreiben.

Das Stifterpaar

Das Ehepaar Maiwald lebte seit Ende der 1980er Jahre in Weinheim, hatte allerdings schon zuvor seit über 40 Jahren Freude an einem Garten unter der Wachenburg.
Gudrun Maiwald, im August 2012 verstorben, war im Jahr 1921 in Ilmenau zur Welt gekommen. Die Ausbildung zur Schneiderin und die daraus resultierenden Fertigkeiten haben sie ein Leben lang begleitet, und sie konnte sie an unzählige „Schülerinnen”, ob im Deutsch-Amerikanischen Frauenarbeitskreis, in der Volkshochschule Mannheim oder im privaten Umfeld, durch Tat und Rat weitergeben
Dr. Karl-Heinz Maiwald, ein Jahr vor seiner Frau verstorben, wurde 1924 in Görlitz geboren. Als Soldat im Krieg und in US-Gefangenschaft, studierte er nach Abschluss seiner Schulausbildung von 1948-52 Philosophie und Medizin.
Seit 1957 arbeitete er ununterbrochen als Mitarbeiter des chemisch-pharmazeutischen Unternehmens Boehringer Mannheim GmbH. Von der Leitung der klinischen Forschungsabteilung stieg er in die der Geschäftsführung mit der Zuständigkeit für den gesamten pharmazeutischen Bereich auf und wurde 1985 Vorsitzender der Geschäftsführung der Boehringer Mannheim GmbH.

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Finanzen 2012

Mit dem Jahr 2012 überschreitet die Bürgerstiftung Weinheim die Summe von 100 000 Euro bei der Förderung von Projekten, ein äußerst erfreuliches Ergebnis dank der Stiftungs- und Spendenbreitschaft der Weinheimer Bürgerinnen und Bürger.
Dem Stiftungszweck zugeführt bzw. zugesagt werden im gleichen Jahr 20 507 Euro.
Das Vermächtnis der Eheleute Gudrun und Dr. Karl-Heinz Maiwald und weitere Zustiftungen erhöhen das Stiftungskapital auf 764 235 Euro.
Angesichts der niedrigen Zinseinnahmen einerseits und wachsender Anfragen nach Unterstützung andererseits freut sich die Bürgerstiftung auf weiterhin spendenfreudige Stifterinnen und Stifter.
Die folgenden Grafiken beschreiben die- Entwicklung des Stiftungskapitals

– Anzahl der Projekte 2005 bis 2012

– Verteilung der Projekte nach Inhalt

– Verteilung geförderte und eigene (operative) Projekte

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Anzahl der Projekte 2005 bis 2012

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Verteilung der Projekte nach Inhalt

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Verteilung geförderte und eigene (operative) Projekte

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Impressum

Herausgeberin:

Bürgerstiftung Weinheim

Vorstandsvorsitzender: Dr. Adalbert Knapp
Siegfriedstraße 7
69469 WeinheimStellvertretender Vorstandsvorsitzender: Michael Ender
c/o Volksbank Weinheim, Bismarckstraße 1
69469 Weinheim

Kontakt: info@buergerstiftung-weinheim.de

Anerkennung durch das Regierungspräsidium Karlsruhe am 17. November 2005 als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts.

Redaktion: Dr. Adalbert Knapp

Mitarbeit: Brigitte Burger, Monika Endriß, Gunter Faigle, Marcus Graf und Claudia Werner

Layout und Webdesign:
grafux | grafische dienstleistungen
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Web-Hosting & Programmierung:
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