Hefezopfwette

Worum ging es bei der Hefezopfwette?

Der Weinheimer Oberbürgermeister Heiner Bernhard hat gewettet, dass es der Bürgerstiftung Weinheim nicht gelingen würde, innerhalb von 3 Wochen 40 verschiedene Rezepte für einen Hefezopf zu sammeln. Elisabeth Bettermann als Vorsitzende der Bürgerstiftung Weinheim wettete dagegen.

Aufgerufen waren alle Bürgerinnen und Bürger, Schulen und Verbände, Kitas und Kirchen, ihren Lieblingshefezopf zu backen und ihn am Samstag, 31.5.08 von 10.00 bis 12.00 Uhr zusammen mit dem Rezept zum Atrium, Bahnhofstraße 3-9, Weinheim zu bringen.

Elisabeth Bettermann gewann die Wette haushoch: Denn 57 Bürgerinnen und Bürger buken 57 Zöpfe.

Stolz präsentiert Elisabeth Bettermann, die Vorsitzende der Bürgerstiftung Weinheim, die Preisträger und die Jury der Hefezopfwette. Unser Bild zeigt von links: Hermann Krautinger, Elisabeth Bettermann, Wolfgang Kress, Werner Hörner, Mechthild Rösch, Sebastian Schmitt, Annemarie Schladoth, Renate Lohrbächer und Albrecht Keppler. Bilder: Arnold

„Hefezöpfe gleich kiloweise plumpsten von den Herzen der Vorsitzenden der Bürgerstiftung und ihrem Stellvertreter Dr. Peter Schuster”, textete die Rhein Neckar Zeitung und berichtete weiter: „Eine knappe Stunde vor Wettende lag die geforderte Anzahl von 40 selbst gebackenen Hefezöpfen und den dazugehörigen Rezepten auf den Tischen der Juroren Wolfgang Kress, Albrecht Keppler von der „Akademie des Deutschen Bäckerhandwerks” und Renate Lohrbächer (Kerwe- und Heimatverein), die am Ende insgesamt 57 Hefezöpfe zu verkosten und zu beurteilen hatten.

Zwischendurch habe sie allerdings doch einige Zweifel gehegt, ob sie sich nicht doch zu weit aus dem Fenster gelehnt habe, bekannte Bettermann strahlend. Und staunte über die Variationsvielfalt der in Reih und Glied aufgebauten Hefezöpfe. Von „Anettes Dinkelzopf”, der Variante „Woinemer Schlossbergterrasse” über den „Hefezopf, der jedem gelingt” bis hin zum Ziegenmilchjoghurtzopf reihte sich Zopf an Zopf. Daneben ein schwedischer „Vetelangd met Kanel” (Hefezopf mit Zimt), eine österreichische „Germnudel” sowie eine alpenländische „Berner Züpfe”. „Außen Zucker, innen lecker”: Einig in seiner Bewertung war sich das (Bäcker-)„Trio in Weiß”, Edgar Muschelknautz, Harald Tritsch und Werner Hörner, das die mit Wolfgang Kress in der Nacht gebackenen 60 Meter Mandel-Hefezopf an den Mann und die Frau brachte. Der Erlös geht an die Bürgerstiftung. Sie will damit unter anderem eine Neuauflage ihrer Broschüre „Denken lernen von der ersten Minute an” finanzieren.