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Liebe Leserin, lieber Leser,

in Weinheim hat sich unter dem Titel „Doch Europa!“ eine initiative gebildet, die im Vorfeld der Wahlen zum Europäischen Parlamant im Mai 2019  für die Idee eines vereinigten Europas werben will.

Da die Bürgerstiftung Weinheim diese Initiative unterstützt, wenden wir uns heute mit dieser Stifterpost EXTRA an Sie, und bitten um Ihre Unterstützung.

Was wir vorhaben und was schon stattgefunden hat, erfahren Sie auf auf der Website http://www.docheuropa.de/

Sie finden dort die Begründung der Initatoren für diese Idee, weiter erfahren Sie, warum unserer derzeitiger Oberbürgermeister Dr. Fetzner dieses Vorhaben unterstützt und wer noch alles dabei ist. Außerdem finden Sie Hinweise auf die geplanten Veranstaltungen und den Bericht über die Podiumsdiskussion zum Auftakt im Sommer diesen Jahres.

Anfang November wollen wir den ersten Euroletter verschicken, dessen Konzept Sie ebenfalls  auf der Website finden. Wenn Sie dieses, selbstverständlich höchst attraktive Medium abonnieren möchten, klicken Sie bitte  hier

Damit dokumentieren Sie, natürlich DGSVO-kompatibel, dass Sie erstens für diese Kampagne interssieren und sie gerne unterstützen. Wir würden uns freuen, Sie bei der einen oder anderen Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Einen Termin solltem Sie auf jeden Fall schon einmal notieren: Am 12. Mai 2019, 14 Tage vor der Wahl,  werden ab 11 Uhr  Weinheimer Chöre unter dem Motto „Stimmen für Europa“ den Schlosspark zum Klingen bringen.

Mit herzlichen Grüßen
Ihre

Bogu Unterschrift bearbeitet 1Unterschrift Knapp

Dr. Alexander Buguslawski           Dr. Adalbert Knapp

Für neue Durchblicke gesorgt

Viele Freiwillige halfen am Alten Friedhof
Bereits zum dritten Mal hatte die Bürgerstiftung Weinheim für den jährlichen Freiwilligentag der Metropolregion zum Mitmachen aufgerufen.

Freiwilligentag 2018

Wieder ging es darum, die üppige Vegetation um die alten Grabsteine herum zurückzuschneiden und das Laub von den Wegen zu rechen. Und wieder haben viele mitgemacht. Rund 25 Personen haben mit Gartengeräten Hand angelegt und vier Stunden lang geschafft. Unter der Anleitung von zwei Mitarbeitern des städtischen Grünflächenamts waren auch zehn Geflüchtete aus der Praxis-Lern-Werkstatt, betreut von Dr. Flothmann, dabei. Gemeinsam konnte so etwa das Gestrüpp um das Karrillon-Grab gelichtet werden, das jetzt schon von weitem sichtbar ist. Außerdem wurde ein unter lockerer Erde verschüttetes Grab neu entdeckt und freigelegt. Im unteren Bereich des Alten Friedhofswurden morsche Büsche herausgeholt, sodass man wieder von oben auf die große Wiese hinunter sehen kann. Bei idealem Wetter und zwischendurch mit einem kleinen Snack gestärkt hatten alle Beteiligte viel Spaß an der Arbeit und freuten sich am sichtbaren Erfolg der gemeinsamen Anstrengung.
A.B.


Spaziergang über den Alten Friedhof bei Kerzenlicht

Geschichte – Gedichte – Musik
Dienstag, 29. November, 17:00 Uhr

Bild: Uwe Klein

Die Bürgerstiftung lädt für Dienstag, 29. November, 17:00 Uhr zu einen Lichter-Spaziergang im Alten Friedhof ein. Auf vielen der Gräber werden Lichter brennen. Dr. Boguslawski, (einer der Autoren des Buches über „Weinheims Alten Friedhof”) begibt sich mit den Besucherinnen und Besuchern auf einen Rundgang und erzählt von der Geschichte des Friedhofs und den dort ruhenden Menschen. Die Schauspielerin Felicitas Vajna rezitiert Gedichte von Theodor Fontane, Erich Fried, Andreas Gryphius, Heinrich Heine, Friederike Mayröcker und Georg Trakl. Für die musikalische Begleitung sorgen Ivo Shishkov mit Birgit und Bernhard Rummel.
Treffpunkt ist der Eingang zum Alten Friedhof hinter der Peterskirche in der Grundelbachstraße.

Weihnachtsbaumaktion der Bürgerstiftung: Diesmal noch mehr Päckchen

Zum siebten Mal führt die Bürgerstiftung Weinheim unter dem Motto „Das Geschenk mit dem Lächeln” die Aktion „Weihnachtsbaum” durch. Spenden aus der Bürgerschaft ermöglichen es, Kindern aus bedürftigen Weinheimer Familien einen Weihnachtswunsch zu erfüllen. Diesmal wird es noch mehr Päckchen als in früheren Jahren geben: 240 (anstatt der bisher 200) Kinder dürfen sich der Erfüllung ihrer Wünsche sicher sein. Wie die vergangenen Jahre zeigten, war die Bereitschaft der Bürger, Kindern zu Weihnachten einen Herzenswunsch zu erfüllen, sehr groß. In der Innenstadt (Weinheim Galerie), in der Südstadt (Marktkauf), in der Nordstadt (Amend) und in der Weststadt (Filiale der Volksbank) sind ab Montagnachmittag (21. November) Weihnachtsbäume aufgestellt, an denen Wünsche von Weinheimer Kindern hängen, die von Diakonie, Caritas und
Jugendamt ermittelt wurden. Wer einen dieser Wünsche erfüllen möchte, nimmt den Wunschanhänger ab, besorgt das Geschenk und gibt es verpackt im Bürgerbüro der Stadt Weinheim ab. Caritas, Diakonie und Jugendamt sorgen dafür, dass diese Geschenke den Kindern rechtzeitig zum Fest übergeben werden.
Im Umfeld der Standorte informieren Aufsteller sowie ein Faltblatt über das Projekt.

Spenderinnen und Spender können sich bei Fragen an Margarete Ruoff (Telefon 06204 73290 oder 01522 1908336) wenden.

Pflanzaktion auf dem Alten Friedhof

Auf Anregung eines Helfers beim Freiwilligentag bepflanzen die Herren Boguslawski, Flothmann, Gerlach und Knapp, (Erkältung und Bandscheiben hatten die Teilnahmezahl reduziert) Gräber am südöstlichen Aufgang. Die 300 Pflanzen besorgte Elisabeth Schmid (Leiterin CF Gärten und Grünlagen). Spenderinnen und Spender sind Elisabeth Bauer, Dr. Ditmar Flothmann und Elisabeth Schmid.

Vorher -> nachher

Alter Friedhof: Säuberungsaktion am Freiwilligentag der Metropolregion

„Wir schaffen was” ist das Motto des Freiwilligentages der Metropolregion, der am 17. September inzwischen zum fünften Mal stattfindet. Die Bürgerstiftung ist wie vor zwei Jahren wieder dabei. Damals kümmerte sich eine Gruppe von 12 Freiwilligen um das Grab des Ehrenbürgers Adam Karrillon, beseitigten Sträucher sowie wucherndes Unkraut und bepflanzten es neu.alterfriedhof_2

Im Jahr 2014 war noch nicht absehbar, wie viel sich in den kommenden Jahren tun würde. Aus der Initiative von Bürgerstiftung und Stadt Weinheim entstand eine höchst fruchtbare Zusammenarbeit. Im vergangenen Jahr wurde das Areal eingezäunt, um das Unwesen der Wildschweine künftig zu verhindern. Im Februar gab es eine Ideenwerkstatt und im April erschien das Buch „Weinheims Alter Friedhof – Ein Park der Erinnerung” (siehe oben). Eine wichtige Voraussetzung für künftige Gestaltungen ist eine gründliche Reinigung und Durchforstung der Grünanlage. Ein Anfang hierzu soll am Freiwilligentag der Metropolregion gemacht werden.
Bürgerstiftung und Stadtverwaltung rufen alle Interessierten dazu auf, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Alle, die Lust haben, einen Tag lang unter fachkundiger Anleitung zu gärtnern oder auch einen Grabstein zu reinigen, sind eingeladen.Wir danken den Zweiburgenhelden für die freundliche Unterstützung und Zusammenarbeit.
Die Helferinnen und Helfer sollten wenn möglich als Gerätschaft eine Gartenschere, einen Garten- oder Laubrechen, einen Straßenbesen, eine Schaufel und natürlich Arbeitshandschuhe mitbringen. Treffpunkt ist am 17. September um 10 Uhr der untere Eingang des Alten Friedhofs hinter der Peterskirche. Nähere Information und Anmeldung bei der Bürgerstiftung (Tel. 06201 63254 oder 06201 12651)
oder bei „Wir schaffen was“ der Metropolregion.
Wir freuen uns auf Sie!

Tag des offenen Denkmals auf dem Alten Friedhof

Am 11. September, dem Tag des offenen Denkmals, finden auf dem Alten Friedhof folgende Führungen statt:

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13:30 Uhr
Die Geschichte des Friedhofs und seiner Gräber (Dr. Alexander Boguslawski)

15:00 Uhr
Pflanzen- und Tierwelt auf dem Friedhof (Siegfried Demuth)

16:30 Uhr
Die Geschichte des Friedhofs und seiner Gräber (Dr. Alexander Boguslawski)

Treffpunkt: Eingang Alter Friedhof, Grundelbachstraße (hinter der Peterskirche)

Kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Stifterforum 2016

Das nächste Stifterforum der Bürgerstiftung Weinheim findet am
Donnerstag, 6. Oktober 2016 um 19:30 Uhr im Bürgersaal des Alten Rathauses statt.
Die Besucherinnen und Besucher erwartet wie immer der Jahresbericht des Vorstandes der Bürgerstiftung. Im weiteren Verlauf des Abends geht es um das Thema Bürgerstiftung und musikalische Förderung. Immerhin konnte die Bürgerstiftung in den vergangenen 10 Jahren mit rund 40 000 Euro ein Fünftel ihrer Fördersumme in dieser Zeit für die musikalische Förderung zur Verfügung stellen. Es reicht dies von der Finanzierung von Musikfreizeiten in Weikersheim, die Durchführung von bisher vier Singfesten, der Förderung von musikalischer Fortbildung für über 150 Erzieherinnen bis zur Unterstützung einzelner Vereine und Aktivitäten und vielem anderen mehr.

Bisher haben immerhin rund 2000 Kinder,Jugendliche und Erwachsene von dieser Unterstützung profitiert. Die Präsentation wird musikalisch begleitet sein

„Man muss etwas dafür tun, um etwas zu bewahren”

Präsentation des Buches Weinheims Alter Friedhof
Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wird er nicht mehr als Begräbnisstätte genutzt: Weinheims Alter Friedhof. Hinter der Peterskirche eher abseits liegend, ist er bei vielen Weinheimern längst in Vergessenheit geraten. Doch bereits seit einiger Zeit haben sich Bürgerstiftung und Stadt Weinheim zur Aufgabe gemacht, den Friedhof wieder zum Leben erwecken.
An einer Ideenwerkstatt im Februar 2016 beteiligten sich mehr als 90 Leute mit vielen guten Ideen. In Zusammenarbeit mit dem Verlag regionalkultur gibt nun die Bürgerstiftung ein Buch mit den Autoren Alexander Boguslawski, Siegfried Demuth und Ute Haizmann heraus, das am 22. April im Sitzungssaal des Alten Rathaus vorgestellt wurde.buchpräsentation_alter_friedhof_autoren_750
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Frau Sitlzer

In seiner Begrüßung erinnerte Bürgerstiftungsvorsitzender Dr. Adalbert Knapp an die Arbeit der Gebrüder Noe seit den 80er Jahren und bedankte sich bei der Firma Freudenberg und Co KG für die großzügige Unterstützung. In seinem Grußwort betonte Erster Bürgermeister Dr. Fetzner: „Man muss etwas dafür tun, um etwas zu bewahren”. Anschließend bedankte er sich bei der Bürgerstiftung, den Autoren und bei Frau Sitzler vom Verlag regionalkultur, die der Stadt Weinheim zur Bürgerstiftung, dem großzügigen Sponsor, dem schönen Erscheinungsbild und natürlich den Autoren gratulierte. Mit herzlichen Dank überreichte Dr. Knapp den Autoren und Fotografen ihr Werk.

Dann kamen die Autoren selber zu Wort. Sie erzählten, lebendig moderiert vom Pressesprecher der Stadt Weinheim Roland Kern, über ihre Erfahrungen und Verbindungen mit dem Friedhof. So liegt die Urgroßmutter von Siegfried Demuth dort begraben, Alexander Boguslawski berichtete davon, dass man auf dem Friedhof viele Namen finde, die vom Netzwerk der Stadt Weinheim im 19. Jahrhundert erzählen. Pfarrerin Haizmann erinnerte daran, dass auf dem Gelände des Friedhofs inzwischen auch Taufen stattfänden. Eine neuerliche Nutzung als Friedhof konnte sie sich angesichts der Bestattungsmöglichkeiten auf dem Hauptfriedhof nicht vorstellen.

 Abschließend befragte Kern seine Gesprächspartner, welche Nutzung sie sich für den Alten Friedhof in Zukunft vorstellen könnten. Es waren dies zum Beispiel ruhige Konzerte oder Theaterstücke sowie etwa eine Kinderspielecke. Nach dem Vortrag gab es noch die Gelegenheit, sich bei einem Getränk über das zum Verkauf ausliegende Buch auszutauschen.
Musikalisch umrahmt wurde der Abend vom Querflötenensemble der Musikschule mit Miriam Herhold, Louisa Ebert, Kira Reichenbacher und Oriana Leister unter der Leitung von Barbara Pfliegensdörfer.
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 Information: Das Buch ist zu erhalten in den Weinheimer Buchhandlungen Beltz, Bücherwald und Schäffner sowie im Kartenshop der Diesbach Medien.

Am Tag des offenen Denkmals (11. September) finden folgende Führungen statt:

13.30 Uhr Die Geschichte des Friedhofs und seiner Gräber (Dr. Alexander Boguslawski)
15.00 Uhr Pflanzen- und Tierwelt auf dem Friedhof (Siegfried Demuth)
16.30 Uhr Die Geschichte des Friedhofs und seiner Gräber (Dr. Alexander Boguslawski)
Treffpunkt: Eingang Alter Friedhof, Grundelbachstraße (hinter der Peterskirche)

Neues vom Alten Friedhof

Ideenwerkstatt

Mehr als eineinhalb Jahrzehnt haben sich die Brüder Alfred und Ernst Noe bis 2005 mit großem Einsatz um den Alten Friedhof gekümmert. Es ging ihnen dabei ebenso um pflegerische und gestalterische Aufgaben wie darum, den Alten Friedhof wieder stärker ins Bewusstsein Weinheims zu bringen. Jährlich gab es unter dem Titel „Neues von Alten Friedhof” ein Faltblatt, das über die einzelnen Pfleg- und Restaurierungsschritte berichtete. Auch die von Bürgerstiftung und Stadt Weinheim veranstaltete Ideenwerkstatt am 16. Februar im Foyer der Stadthalle widmete sich dem Thema Neues für den Alten Friedhof.

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Mehr als 80 Interessierte hatten sich eingefunden, um sich zunächst vom Ersten Bürgermeister Dr.Torsten Fetzner über die rechtlichen und baulichen Rahmenbedingungen und dann von Dr.Alexander Boguslawski, dem Autor des am 22. April erscheinenden Buches „Weinheims Alter Friedhof – Ein Park der Erinnerung” kurz über die Geschichte dieses Weinheimer Juwels informieren zu lassen. Die anschließenden Gruppengespräche hatten die Themen „Nutzung”, „Pflege und Gestaltung” und „Kommunikation und Organisation”. Bei den Berichten aus den einzelnen Gruppen wurde im Plenum sehr deutlich, dass viele der Besucher nicht etwas Neues, sondern die Grundstruktur erhalten wollten. Stichworte dazu waren: Ruheoase, grüne Oase, als Park erhalten als naturnahen Landschaftspark. Nicht wenige konnten sich auch eine Art Friedwald oder Friedpark mit
Urnengräbern vorstellen. Des weiteren war die Rede von Führungen durch den historischen Park einschließlich Themenführungen, Erinnerung an historische Persönlichkeiten, und ganz allgemein wollten viele Teilnehmende den Alten Friedhof wieder entdecken lernen. Auch über Theater, zurückhaltende Musikveranstaltungen, Serenaden, geistliche Musik, Kunstausstellung, Lesungen, Gottesdienste, Konzerte wurde gesprochen. Eine Zusammenstellung aller Ideen und Anregungen finden Sie hier.

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15 Besucher des Abends waren bereit, sich ganz praktisch in anstehende Aufgaben mit einzubringen. Alle anderen wollten weiterhin informiert sein, manche signalisierten eventuelle Mitarbeit. Natürlich stellte sich zum Schluss die Frage: Wie soll es weiter gehen? Dr. Adalbert Knapp, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung, versuchte einen Ausblick. Als ersten Schritt würden Bürgerstiftung und Stadt Weinheim alle Ideen sichten und auswerten und Weiteres überlegen. Dabei sollten alle Interessierten auf dem Laufenden gehalten werden.
Am Ende waren alle Beteiligten sich einig: Es war ein gelungener, viel versprechender Neustart für die Erhaltung und Gestaltung des Alten Friedhofs.

Weinheims alter Friedhof

Weinheims Alter Friedhof

Die Bürgerstiftung Weinheim hat sich in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung entschlossen, den Alten Friedhof an der Peterskirche als historischen Friedhof, zugleich aber auch als Landschaftspark und Sehenswürdigkeit wieder für die Bürgerschaft und die Besucher von Weinheim attraktiv zu gestalten. Nachdem in den letzten Jahrzehnten trotz vielen ehrenamtlichen Engagements immer nur das Nötigste zur Pflege des Friedhofs getan werden konnte, sieht die Bürgerstiftung die Zeit gekommen, den Anstoß für einen langfristigen Erhalt dieses „Parks der Erinnerung” zu geben.

Im Oktober 2015 wurde als erste Maßnahme vom Grünflächenamt ein neuer Zaun um den Friedhof aufgestellt, der das Eindringen von Wildschweinen verhindern soll. Für den Februar 2016 planen Bürgerstiftung und Verwaltung eine Ideenwerkstatt mit der Bevölkerung, in der Vorschläge und Wünsche für die zukünftige Nutzung des Alten Friedhofs erarbeitet werden sollen. Deren Realisierung wird eine Aufgabe für die folgenden Jahre sein.

Am Anfang des Projekts wird auch ein Buch über den Alten Friedhof stehen, das das Interesse an diesem innerstädtischen Kleinod wecken soll. Das Buch wird neben vielen Abbildungen drei Kapitel beinhalten: einen längeren Teil zur Historie des Friedhofs hinter der Peterskirche sowie eine kurze Geschichte der Stadt Weinheim im 19. Jahrhundert anhand der heute noch stehenden Grabsteine, des weiteren einen theologischen Beitrag zur christlichen Begräbniskultur sowie ein Kapitel über die Pflanzen und Tiere, die auf dem Alten Friedhof heimisch geworden sind. Die Autoren sind Alexander Boguslawski, Siegfried Demuth und Ute Haizmann. Das Buch wird im April 2016 erscheinen.

Alexander Boguslawski