STIFTERPOST Nr. 59/Juni 2021  -  zur Onlineversion -

 

 Liebe Leser*innen der Stifterpost,

ein Aufatmen ist zu spüren - überall! Stück für Stück normalisieren sich die Lebensbedingungen und das Leben ist wieder fast ohne Einschränkungen möglich. Auch das öffentliche Leben in unserer Stadtgesellschaft scheint wieder erwacht zu sein. Das ist ein wunderbares Gefühl!

In den letzten Monaten ist viel im Verborgenen gearbeitet und organisiert worden. Auch unsere Bürgerstiftung hat viele Themen angepackt: Organisationsabläufe wurden verbessert, Weichen für neue Projekte und Veranstaltungen gestellt. Auch das Thema Fundraising hatte einen großen Stellenwert in unserer Gremienarbeit. Denn nur durch ein Mehr an Spendeneinnahmen und Unterstützern sind vor dem Hintergrund

sinkender Zinserträge die Vielzahl und Vielfalt unserer Projekte zu finanzieren.

Wie alle haben wir unter den Bedingungen der Pandemie die Sitzungen unserer Gremien als Videokonferenz durchführen müssen.  Und was wir so nicht erwartet hätten: Die Sitzungen haben uns großen Spaß bereitet, was man unschwer am Foto erkennen kann. Sie waren also ein „FUNraising" in schwierigen Zeiten. Aber wir freuen uns natürlich auf die kommenden Gremiensitzungen, diesmal wieder in Präsenzform.

 

 

Sicher haben Sie die wunderbar blühenden Rosen in der Rosenanlage in der Freudenbergstraße unterhalb des Schlossparks gesehen. Dieses „Schmuckstück", wie es einst unser Oberbürgermeister Heiner Bernhard nannte, erzeugt viel Freude und Wohlbefinden mit seinem „betörenden Duft von mehr als 1000 Rosenstöcken in 40 Arten". Eines der Projekte, für die wir regelmäßig um Unterstützung bitten.

Die Theatertage an den Grundschulen standen lange auf der Kippe. Können sie starten, und wenn ja, wann? Nun war es soweit. Alles ging sehr schnell. An vier Weinheimer Grundschulen gestalten die Kinder gemeinsam mit je einem Theaterpädagogen ein Theaterstück. Der Pandemie geschuldet musste das Konzept leicht abgeändert werden. Vor allem kann es keine gemeinsame Schlussveranstaltung aller vier Schulen geben. Doch das tut der Spielfreude der Kinder keinen Abbruch. Aber lesen Sie selbst...

 

Herzlich

Ihr


Jürgen Osuchowski

Mit freundlicher Unterstützung von
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Rosenanlage

 

Weinheim blüht, die sogenannte „Grünen Meilen" sind sprichwörtlich und über die Region hinaus bekannt. Eine „Oase" dieser Grünen Meile ist die Rosenanlage an der Ecke Freudenberg- und Schlossgartenstraße. Lange Zeit haben sich das Ehepaar Katharina und Günter Minhorst zusammen mit Dr. Thomas Bethge und anderen Nachbarn um die historische Rosenanlage gekümmert. Für den ehrenamtlichen Einsatz verlieh Oberbürgermeister Heiner Bernhard 2018 an das Ehepaar Minhorst Ehrennadeln der Stadt Weinheim für besonderes bürgerschaftliches Engagement.

Vom Frühjahrsschnitt über Blattarbeiten bis hin zum Bewässern hegten und pflegten die Anwohner selbst lange Zeit die prachtvolle Anlage.
„Eine blühende Anlage von dieser Pracht wäre bei der Finanzlage der Stadt Weinheim mit unseren eigenen Gärtnern nicht zu schaffen" betonte Bernhard damals anlässlich der Ehrenstunde. Er bescheinigte: „Unter Ihrer vorbildlichen Betreuung, liebe Frau Minhorst, lieber Herr Minhorst, und der Ihrer Mitstreiter ist die Rosenanlage zu einem Schmuckstück der Weinheimer Grünen Meile geworden." Dem kann nichts hinzugefügt werden! Ausser, dass die Freunde der historischen Rosenanlage seitdem unter dem Dach der Bürgerstiftung tatkräftig um Spenden werben zur Finanzierung der Pflege der Anlage. Wem also die blühenden Rosen gefallen, kann durch eine Spende die Pflegearbeiten für das kommende Jahr sichern.

 

 

 


Theatertage an den Weinheimer Grundschulen

Schon im vergangenen Jahr mussten die Theatertage den Coronabedingungen angepasst werden.

Und in diesem Jahr? „Können sie überhaupt stattfinden?" war oft die bange Frage. Doch gerade weil wir viele Monate erlebt haben, in denen nichts mehr normal war, in denen den Kindern die sozialen Kontakte fehlten, das Lernen extrem schwierig war und keinerlei kulturelle Angebote vorhanden waren, wollten wir die Theatertage unbedingt durchführen - etwas modifiziert, mit einem großzügigen Zeitfenster und ohne große Aufführung am Ende, angepasst an die Gegebenheiten in den Schulen.

Und so hat sich die Projektleiterin Monika Endriß trotz aller Unwägbarkeiten schon früh mit den Theaterpädagog*innen in Verbindung gesetzt, um dann, wenn die Ampel auf grün springt, starten zu können.

Drei Tage Theaterworkshop! Drei Tage Entfaltung der Kreativität und der Fantasie! Und Freude auf den krönenden Abschluss mit einer Aufführung im leider nur kleinen Kreis, dafür aber belohnt mit tosendem Applaus. So lässt sich die erste Etappe der Theatertage kurz zusammenfassen.

Denn die Waldschule war schnell und hat sich als eine der vier teilnehmenden Schulen den ersten Termin für die Theatertage gesichert.

 

Vom 20. bis 23. Juni war Schauspieler und Theaterpädagoge Johannes Hauser Gast in der Waldschule und hat dort mit den Schülerinnen und Schülern der vierten Klasse das schwierige Thema „Einsamkeit" bearbeitet. Denn die Begegnungen mit ihren Freunden war es, was die Kinder während der Corona-Pandemie am meisten vermisst haben. Ob die Flucht in eine Fantasie- und Traumwelt dagenen helfen kann? Vor allem, wenn einem dort Monster begegnen, die zu allem Übel auch noch Masken tragen?

 

Mit großer Spielfreude und sichtlich als Gemeinschaft haben die Viertklässler ihre Geschichte „erzählt" und wurden mit reichlich Applaus belohnt, den sie mit großer Freude und Stolz entgegengenommen haben.

 

 

 

 

Auf die Theatertage freuen sich die Schülerinnen und Schüler folgender Schulen:
Die vierte Klasse der Carl-Orff-Schule Sulzbach mit Schauspieler und Theaterpädagogen Eric Haug (28. bis 30.06),
die dritte Klasse der Theodor-Heuss-Schule in Oberflockenbach mit der Theaterpädagogin Vera Frey (19. bis 21.07.),
die dritte Klasse der Pestalozzi-Schule mit der Schauspielerin und Theaterpädagogin Felicitas Vajna (19. bis 21.07.).

Zu unserer großen Freude ist auch Frau Ingrid Noll wieder mit dabei! Wir bedanken uns bei Frau Ingrid Noll, dass sie auch in diesem Jahr die „Schirmfrauschaft" für die Grundschultheatertage übernommen hat.

 


Worte können Wunder sein

Die Premiere

Die Vorfreude war groß! Schon im November 2020 sollte die Premiere unseres neuen Projekts stattfinden. Doch wie wir alle wissen ... So haben wir sie um ein Jahr verschoben und dürfen Sie schon heute zu einer ganz besonderen Veranstaltung einladen!

Eine Literaturlesung über drei Generationen mit Katja Hoger und Hans-Jochen Hüchting und Schülerinnen und Schülern der Hans-Joachim-Gelberg-Schule umrahmt mit musikalischen Beiträgen von jungen Musikerinnen und Musikern der Musikschule Badische Bergstraße.

Tragen Sie sich den Termin schon heute in Ihren Kalender ein: Dienstag, 30. November 2021 um 18.00 Uhr im Musiktheater der Dietrich-Bonhoeffer-Schule.

Der Eintritt ist frei, aber über eine Spende freuen wir uns natürlich.

 


Möchten Sie mitmachen?

Haben Sie Interesse, sich hier einzubringen? Möchten Sie für die Projekte der Bürgerstiftung spenden? Haben Sie neue Ideen?
Dann sprechen Sie uns gerne an. Wir freuen uns über jede Form des Mitmachens!

 

 


 

 

 

 


Nur Mut!

Sie haben eine gute Idee für ein Projekt oder einen Vorschlag oder wollen einmal in einem persönlichen Gespräch erfahren, was es bei der Bürgerstiftung alles gibt? Oder Sie wollen selbst mitarbeiten?

Nur Mut! Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Mail!

Tel. 06201 3892025

Oder Sie schreiben erst einmal eine Mail an uns,


Möchten Sie helfen?

Wie Sie uns helfen können, das erfahren Sie hier.


Herausgeberin:
Bürgerstiftung Weinheim
Hauptstraße 128
69469 Weinheim

Vorstandsvorsitzender: Jürgen Osuchowski
Stellvertretende Vorstandsvorsitzende: Gudrun Aisenbrey

Kontakt: info(at)buergerstiftung-weinheim.de.

Anerkennung durch das Regierungspräsidium Karlsruhe am 17. November 2005 als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts.

Redaktion: Gudrun Aisenbrey und Jürgen Osuchowski

Texte: Gudrun Aisenbrey, Jürgen Osuchowski, Monika Endriß
Bilder: Gudrun Aisenbrey, Jürgen Osuchowski, Katja Hoger, Michael Endriß

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